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Neuigkeiten

Filmprogramm März - Juni
19.02.2018

6. März 2018: I Daniel Blake

© Filmladen, Luna

Daniel Blake ist ein geradliniger und anständiger, zeitlebens Steuern zahlender Durchschnittsengländer – bis seine Gesundheit ihm einen Strich durch die Rechnung macht. Jetzt, im gesetzteren Alter, will ihm die willkürliche Staatsbürokratie den Bezug von Sozialhilfe verweigern. Schnell gerät er in einen Teufelskreis von Zuständigkeiten, Bestimmungen und Antragsformularen. Daniel Blake rechnet nicht damit, dass die geradezu kafkaeske Situation ihn fast in die Knie zwingen wird. Seine Wege kreuzen sich mit Katie und ihren beiden Kindern Daisy und Dylan. Sie raufen sich zu einer erfolgreichen Schicksalsgemeinschaft zusammen und erfahren neben den ständigen Seitenhieben der Behörden auch viel Solidarität – von ehemaligen Kollegen, sogar von Daniels schrägem Nachbar. Doch die bürokratischen Klippen des sogenannten Sozialstaates sind tückisch. Da wird Ohnmacht zur Wut – und so leicht geben Daniel und Katie ihre Träume und Hoffnungen nicht auf.

Bis heute hat Ken Loach nichts von seiner Präzision, seinem Engagement und seiner Lust am Filmemachen eingebüßt! Auch mit 80 Jahren wird er nicht müde, sich in seinen kurzweiligen Spielfilmen für die Rechte der Underdogs zu engagieren und sich dabei immer ganz nah an den realen Umständen zu orientieren. Lakonisch und mit einer Brise Sarkasmus nimmt er in seinen neuen Film den Sozialstaat ins Visier. Dafür wurde er in diesem Jahr in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.

Ken Loachs langjähriger Drehbuchautor Paul Laverty wurde angeregt durch die in der britischen Boulevardpresse angefachte Hetze gegen sozial Schwache als Schmarotzer. Aus der so entstandenen Wut heraus erzählen Loach und Laverty humorvoll und ohne falsches Pathos vom Kampf eines ungleichen englischen Paares gegen staatliche Windmühlen und um ihre Würde.

Trailer YouTube

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 06.03.2018 19:30


3. April 2018: Einstweilen wird es Mittag

© ORF, DerStandard

Einstweilen wird es Mittag ist ein österreichischer Fernsehfilm aus dem Jahr 1988. Regie führte Karin Brandauer. Die Darsteller waren unter anderem: Franziska Walser, Nicolas Brieger, Johannes Nikolussi, Stefan Suske, August Schmölzer, Bernd Spitzer und andere.

Der Film beruht auf den Erlebnissen der österreichischen Soziologen Marie Jahoda, Paul Lazarsfeld und Hans Zeisel sowie deren 1933 veröffentlichter Studie Die Arbeitslosen von Marienthal. Die an der Universität Wien tätigen Forscher erkunden nach einer Vorbereitungszeit die Situation der Arbeitslosen in der niederösterreichischen Gemeinde Marienthal. Durch Interviews, Tagebuchnotizen, Briefe, statistische Daten etc. ergibt sich ein Bild von der psychologischen Befindlichkeit der Betroffenen. Während der Arbeit an ihrer Studie erleben die Forscher eine Konfrontation ihrer Theorien mit den Erfahrungen der sozialen Realität.

Karin Brandauers Film wird, nach kontrastiv angelegter und irritierender schmissig-lärmender Einleitung, von ruhiger Erzählung und Verzicht auf Sentimentalität geprägt. In dokumentarischer Form und mit zurückhaltenden Bildern zeigt die Regisseurin die Auswirkungen einer Wirtschaftskrise sowie deren mögliche politischen Implikationen. Die aussichtslose Welt der Arbeitslosen wird von der scheinbar geordneten Bürgerlichkeit des universitären Betriebs kontrastiert, die jedoch auch bloß eine auf Zeit ist: Die jüdischen Forscher mit ihrer Nähe zur Sozialdemokratie werden aufgrund der politischen Lage in Europa schon bald ihre Aktivitäten in die USA verlegen müssen.

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 03.04.2018 19:30


8. Mai 2018: Casting

© Stadtkino Wien

Achtung: Nicht der 1. Dienstag

Für Regisseurin Vera (Judith Engel) geht ein Traum in Erfüllung: Sie wird ihren ersten Fernsehfilm inszenieren, und dann ist es auch noch ein Remake des Fassbinder-Klassikers „Die bitteren Tränen der Petra Kant“. Kurz vor Drehbeginn fehlt Perfektionistin Vera aber trotz zahlreicher Castings immer noch die Hauptdarstellerin und so langsam geraten Produzent Manfred (Stephan Grossmann), Casterin Ruth (Milena Dreißig) und die restliche Crew in Panik. Grund zur Freude hat lediglich Gerwin (Andreas Lust), denn je länger die Castings andauern, umso mehr verdient er. Gerwin arbeitet als Proben-Anspielpartner und liefert den Bewerberinnen die andere Hälfte ihres Dialogs. Doch den Sprung vor die Kamera schaffen würde er schon ganz gerne, und als dann auch noch der männliche Hauptdarsteller abspringt, wittert er seine Chance.

Trailer YouTube
Seite zum Film

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 08.05.2018 19:30


5. Juni 2018: Das Leuchten der Erinnerung

© Stadtkino Wien

Ella und John sind schon viele Jahre verheiratet. Sie sind alt geworden und ihr Leben wird mittlerweile von Arztbesuchen bestimmt. Um ein letztes richtiges Abenteuer zu erleben, machen sie ihr Oldtimer-Wohnmobil namens „The Leisure Seeker“ flott und verlassen stillschweigend ihr Zuhause in Massachusetts. Verärgert und besorgt versuchen die Kinder, sie zu finden, aber John und Ella sind schon unterwegs auf einer Reise, deren Ziel nur sie selber kennen: die US-Ostküste hinunter, bis zum Hemingway-Haus in Key West. Nachts sehen sie sich ihre Vergangenheit auf einem Diaprojektor an, tags begegnen sie dem gegenwärtigen Amerika in amüsanten und riskanten Situationen. Mit Furchtlosigkeit, Witz und einer unbeirrbaren Liebe zueinander liefern sich die beiden einem Roadtrip aus, bei dem zunehmend ungewiss wird, wohin er sie führt.
Mit DAS LEUCHTEN DER ERINNERUNG ist es Regisseur Paolo Virzì gelungen, zwei Schauspiellegenden für seinen ersten englischsprachigen Film zu gewinnen. Helen Mirren und Donald Sutherland zeigen in der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Michael Zadoorian auf berührende Weise, dass eine Reise alles verändern kann.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 05.06.2018 19:30


Programm Dezember - Februar
17.11.2017

5. Dezember 2017: Der Wert des Menschen

Thierry (Vincent Lindon) ist gelernter Maschinist, nun aber schon seit 20 Monaten arbeitslos. Während die Rechnungen weiterhin beständig ins Haus flattern und er obendrein eine Familie zu versorgen hat, wird das Geld zunehmend knapper. Mit seinen 51 Jahren gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten neuen Job allerdings besonders schwierig. Nach unzähligen Vorstellungsgesprächen und ziellosen Fortbildungen gibt er sich aber schließlich mit einer niedrigeren Position bei seinem früheren Arbeitgeber zufrieden und tritt eine Stelle als Sicherheitsmann in einem Supermarkt an. Doch was sich zunächst nach einem gewöhnlichen Job anhört, nagt schon bald an seinem moralischen Empfinden, als er die Anweisung bekommt, nicht nur ein wachsames Auge auf die Kunden zu werfen, sondern auch die anderen Angestellten zu bespitzeln.

Arbeitslosigkeit sieht nicht gut aus. Sie macht schlechte Laune, feiert keine Erfolge und ist nichts, was gesellschaftliche Kommunikation sonderlich stimuliert. In den Nachrichten wird sie reduziert auf Statistiken, die als Faktoren in einem größeren ökonomischen Zusammenhang günstig oder ungünstig ausfallen.

Ein Film hingegen hat die Möglichkeit, von dem Leben hinter den Zahlen zu erzählen. Er steht dabei aber auch vor Problemen; dass er sich etwa gönnerhaft und angstlüstern hinabbeugt in eine Welt, die ihm sonst fremd ist und in der ihm der Sinn fehlt für das, was gewöhnlich ist.

Trailer YouTube

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 05.12.2017 19:30


2. Jänner 2018: Mister Universo

Der junge Löwendompteur Tairo ist mit seinem Leben unzufrieden und nimmt das Verschwinden seines Talismans zum Anlass, seinen Alltag hinter sich zu lassen. Er fährt quer durch Italien auf der Suche nach Arthur Robin, einem ehemaligen Mister Universum, der ihm den Glücksbringer vor langer Zeit geschenkt hat. Eine filmische Reise, die sich von rationalen und irrationalen Kräften leiten lässt.

Ein ständig rauchender Raubtierbändiger mit altersschwachen Katzen, eine abergläubische Artistin mit Rückenschmerzen und ein 87-jähriger, ehemaliger Mr. Universe: Einmal mehr bringen Covi und Frimmel reale Menschen aus dem Zirkusmilieu in einer kleinen fiktiven Geschichte zusammen und erzählen dabei vom Alltag einer langsam verschwindenden Welt. Tairo, dem Raubtierbändiger, ist sein Glücksbringer abhandengekommen, ein Stück Eisen, das Arthur Robin, der Starke, einst gebogen und ihm geschenkt hatte. Eine Suche nach Arthur und seiner Frau beginnt, die aber zunächst bei vielen Verwandten vorbeiführt.

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 02.01.2018 19:30


6. February 2018: Die Schüler der Madame Anne

Für den DEKA®TE DIENSTAG im Februar ist eine Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum St.Bernhard und dem Fotokreis Eisenstadt fixiert. Die Ausstellung trägt den Titel ICH BIN EIN MENSCH und ist ein Beitrag zur Integration. Das führt zum Thema des Films DIE SCHÜLER DER MADAME ANNE, der nach einer wahren Geschichte die Arbeit der engagierten Lehrerin Anne Guéguen schildert.

Als sie eine 11.Klasse eines Pariser Gymnasiums übernimmt, trifft sie auf eine Gruppe von Jugendlichen „mit (zumeist) Migrationshintergrund“, denen Bildung unwichtig ist. Die Gruppe reagiert mit Unwillen und Provokationslust. Anne meldet die Klasse für einen Wettbewerb mit dem Thema Holocaust an und schafft es, die Schüler für diese Aufgabe zu motivieren, damit sie erkennen, dass sie Teil von etwas viel Größerem sind. Die Verknüpfung von Migration und Holocaust macht den Film überaus sehenswert.

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 06.02.2018 19:30


Änderung November Film
13.10.2017

Entfällt: DIE BESTE ALLER WELTEN (mit Regisseur und Autor Adrian Goiginger und den Hauptdarstellern, am 19.Nov. um 19 Uhr)

Ersatz: 24 Wochen

24 Wochen alt ist das Kind bereits, dass im Bauch von Astrid heranwächst. Doch ein Routine-Arztbesuch bringt das Familienglück ins Wanken. Das Paar erfährt, dass das Baby nicht nur unter dem Downsyndrom leidet, sondern auch noch einen schweren Herzfehler hat. Sie müssen sich nun entscheiden, ob sie das Kind behalten wollen oder sich doch zu einer Spätabtreibung entschließen.
24 WOCHEN geht unter die Haut und trifft direkt das Herz, ohne Rührseligkeit, ohne Geschwätzigkeit, vollkommen kitschfrei und vielleicht gerade deshalb so glaubwürdig und spannend."

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 07.11.2017 19:30


Youtube Link

Übrigens:
DIE BESTE ALLER WELTEN (mit Regisseur und Autor Adrian Goiginger und den Hauptdarstellern, am 19.Nov. um 19 Uhr)

UNTITLED( (von Michael Glawogger am 18.Nov.um 20.30)

werden bei der Frontale gezeigt!


Programm Juli - Oktober
12.06.2017

4. Juli 2017: Siebzehn

© Filmladen

Lanzenkirchen, mon amour: Monja Arts wildes, mildes Spielfilmdebut über lesbische und andere Lieben einer klugen wie verwegenen Schülerin und ihrer ganz normal wahnsinnigen Teeanger-Clique erzählt mit genauem Blick, grandioser Jungbesetzung und viel Humor vom Aufwachsen am Land.

Trailer YouTube

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 04.07.2017 19:30


1. August 2017: Alles was kommt

© Filmladen

Die Philosophielehrerin Nathalie steht mit beiden Beinen fest im Leben. Als ihr Mann sie nach 25 Jahren Ehe plötzlich für eine Andere verlässt und ihr Verlag den Vertrag kündigen will, ist sie fest entschlossen, glücklich zu bleiben und offen zu sein für alles, was kommt.

Trailer YouTube

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 01.08.2017 19:30

5. September 2017: Mister Universo

© Stadtkino

Der junge Löwendompteur Tairo ist mit seinem Leben unzufrieden und nimmt das Verschwinden seines Talismans zum Anlass, seinen Alltag hinter sich zu lassen. Er fährt quer durch Italien auf der Suche nach Arthur Robin, einem ehemaligen Mister Universum, der ihm den Glücksbringer vor langer Zeit geschenkt hat. Eine filmische Reise, die sich von rationalen und irrationalen Kräften leiten lässt.

Filme wie die von Tizza Covi und Rainer Frimmel hatten schon immer Seltenheitswert. Heute sind sie kostbarer denn je. Mister Universo ist ein heiter-melancholischer Blick auf eine im Verschwinden begriffene Welt und ihre Menschen. Falter

Trailer YouTube

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 05.09.2017 19:30


3. Oktober 2017: Paterson

© Filmladen

PATERSON erzählt die Geschichte des Busfahrers Paterson, der genauso heißt wie der Ort, in dem er lebt. Die Kleinstadt in New Jersey und ihre eigentümlichen Bewohner sind die Inspiration für seine Gedichte, die er Tag für Tag in der Mittagspause auf der Parkbank verfasst. Die Welt seiner Frau Laura dagegen ist im ständigen Wandel. Fast täglich hat sie neue Träume, jeder einzelne von ihnen ein anderes, inspirierendes Projekt. Paterson liebt Laura und sie ihn. Er unterstützt ihre neugefundenen Ambitionen und sie bewundert seine Gabe für Poesie.

Der neue Film von Kultregisseur Jim Jarmusch (DEAD MAN, BROKEN FLOWERS, ONLY LOVERS LEFT ALIVE) widmet sich mit viel Liebe zum Detail und gewohnt lakonischem Humor seinen skurrilen Figuren, allen voran dem von Shootingstar Adam Driver (STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT) verkörperten Feingeist Paterson. Durch maximalen Minimalismus gelingt Jarmusch ein buchstäbliches Gedicht von einem Film.

Trailer YouTube

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 03.10.2017 19:30



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