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Hierankl
Hans Steinbichler


© polyfilm

Auf einem Bahnsteig in München steht Lene ( Johanna Wodalek). Sie muss sich entscheiden; zurück nach Berlin, wo sie lebt oder in Richtung Süden. Dort , am Rande der Alpen, wohnt Lenes Familie auf einem einsamen Gehöft Hierankl. seit Jahren hat Lene ihre Familie nicht mehr gesehen. Mit siebzehn ist sie nach einem Zerwürfnis mit ihrer Mutter Rosemarie ( Barbara Sukowa) nach Berlin abgehauen. Jetzt endlich fühlt sie sich stark genug, nach Hierankl zurückzukehren und Rosemarie wieder zu begegnen. Der sechzigste Geburtstag ihres Vaters Lukas (Josef Bierbichler) ist ein willkommener Anlass, und, Lene wird Paul( Frank Giering), ihren Bruder wieder sehen. Sie nimmt den Zug nach Süden.

Am gleichen Tag trifft überraschend ein weiterer Gast in Hierankl ein. Goetz Hildebrand ( Peter Simonischek), ein gemeinsamer Freund der Eltern aus Studienzeiten. er taucht nach dreißig Jahren zum ersten mal wieder auf. Goetz kennt Hierankl noch so, wie Lene es in Erinnerung hat, und weiß auch, wie es hier vor ihrer Zeit war, als er noch ein dramatisches Liebesverhältnis mit Rosemarie hatte. Lene hegt sofort tiefe Gefühle für den undurchschaubaren , gut aussehenden Fremden und stürzt sich in eine amour fou,die jedoch eine ungeahnte Kettenreaktion in Gang setzt.....

Pressezitate:
Ein echtes Ereignis ist jedoch Hans Steinbichlers Heimatfilm 'Hierankl', hinter dessen wenig verheißungsvollem Titel sich eine Geschichte verbirgt, in der sich jene Abgründe auftun, von denen die meisten Filme nicht mal zu träumen wagen. ... Wenn man dann endlich begreift, ist man schon so verstrickt in diese fast schon antike Tragödie, dass einem der Atem stockt. Mit unbarmherziger Genauigkeit schraubt sich der Film immer tiefer in das Geflecht aus heimlicher Liebe und offenem Verrat, das den Beteiligten langsam die Kehle zuschnürt. Steinbichler hat nicht nur hervorragende Schauspieler, sondern gibt ihnen vor allem den Raum, um ihre gewaltige Präsenz zu entfalten. Die Kamera ist wie entflammt von der Schönheit der Landschaft und rückt die Dinge zum Greifen nah. An diesem überragenden Debüt wird bei der
Preisverleihung am Freitag kein Weg vorbeiführen. Der Rest ist Hoffung ? wie immer beim deutschen Film.
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Website zum Film
IMDB
Trailer bei Youtube

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wr. Neustadt, 05.08.2009 19:30


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