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Herr Zwilling und Frau Zuckermann
Volker Koepp

Herr Zwilling und Frau Zuckermann sind die "Helden" des Films von Volker Koepp. Der eine 70-jährig, ausgestattet mit unverbesserlichem Pessimismus, die andere 90 Jahre alt und immer noch mit ungebrochener Lebenszuversicht. Jeden Abend besucht Herr Zwilling die Frau Zuckermann. Man spricht über frühere Zeiten, das gemeinsam Erlebte, über Politik und Literatur und die alltäglichen Sorgen. Jeden Abend hat Herr Zwilling eine Hiobsbotschaft parat, und jeden Abend versucht Frau Zuckermann den chronischen Pessimisten davon zu überzeugen, dass es so schlimm nicht steht.



Volker Koepps liebenswerter Film erzählt die Geschichte von Herrn Zwilling und Frau Zuckermann, die zu den letzten noch im alten Czernowitz geborenen Juden gehören. In den Lebensgeschichten dieser beiden Menschen steckt die Tragödie des 20. Jahrhunderts. Mit ihren Erinnerungen verknüpft der Film Episoden aus dem jüdischen Leben im heutigen "Chernivtsi", einst kulturelles Zentrum von europäischem Rang, das jetzt zur Ukraine gehört. Czernowitz war einmal die Hauptstadt des ehemaligen Österreichischen Kronlandes Bukowina, das von 1775 bis 1918 in der Habsburger Monarchie existierte und danach an Rumänien fiel.

"Herr Zwilling und Frau Zuckermann" zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Dokumentarfilmen der letzten Jahre. Zahlreiche Preise auf internationalen Festivals, Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 1999 in der Kategorie "Bester Film" und zum Europäischen Dokumentarfilmpreis. Viele Menschen strömten in die Kinos, um Koepps Geschichte von Herrn Zwilling und Frau Zuckermann zu sehen.

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino- Wiener Neustadt, 05.10.2005 19:30


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