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Stranger than Paradise
J. Jarmusch

Die Neue Welt
Willie, ein Ungar, lebt schon seit zehn Jahren in New York. Eva Molnar, seine sechzehnjährige Cousine, ist gerade in Amerika angekommen, um ein neues Leben zu beginnen. Bevor sie nach Cleveland weiterfährt, muss sie zehn Tage bei ihm übernachten.


Ein Jahr später
Willie und sein Freund Eddie werden beim Falschspiel ertappt. Da ihnen der Boden in New York zu heiß wird, wollen sie Eva besuchen. Eva lebt bei der strengen, eigensinnigen Tante Lotte. Diese und das Winterwetter gehen Willie und Eddie so auf die Nerven, dass sie die Flucht ergreifen.


Paradise
Bei der Abfahrt entreißen sie Eva der schimpfenden Tante und fahren zusammen ins "Paradies", nach Florida. Dort aber geht so ziemlich alles schief: Willie und Eddie verlieren ihr ganzes Geld beim Hunderennen. Eva will wieder nach Europa zurück. Willie und Eddie wollen Eva am Flughafen abfangen und zurückholen ...

Jarmusch vermittelt in seinen Filmen das Lebensgefühl von Randexistenzen, die sich fremd fühlen in dem Land, in dem sie leben. Es sind Reisende ohne Ziel, die auf ihrem Weg am Leben vorbeigehen.
"Stranger than Paradise" wurde mehrfach ausgezeichnet: 1984 in Cannes mit der Goldenen Kamera der Quinzaine des Realisateurs und in Locarno mit dem Goldenen Leoparden sowie dem Großen Preis der Stadt Locarno. Die National Society of Film Critics wählte "Stranger than Paradise" 1984 zum besten Film des Jahres.

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 02.05.2007 19:30


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