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Die Piroge
Moussa Touré


© EZEF

Ein Küstenort nahe Dakar. Besucher eines Volksfestes feuern die beiden Kämpfer eines Ringerwettstreits an, am Rande werfen sich einige Männer Blicke zu. Es sind Drahtzieher einer Schleppergruppe, die einen Bootsführer für die bevorstehende Flüchtlingsüberfahrt zu den Kanarischen Inseln anheuern wollen – auf einer Piroge, einem schlichten Boot für den Küstenfischfang, kaum tauglich für die gefährliche Fahrt auf dem Atlantik. Die Schlepper um Lansana setzen auf Baye Laye, er soll als Kapitän Verantwortung für 30 Männer tragen. Baye Laye ist ein erfahrener Fischer, dem die Gefahren allzu bewusst sind, weshalb er anfangs zögert. Sein Freund Kaba, auch er Fischer, drängt ihn einzuwilligen. Angesichts des leergefischten Meeres vor der Haustür träumt dieser von einer Fußballerkarriere in Europa und schwärmt davon, dass viele, die gefahren sind, sich Häuser bauen können. Auch Baye Layes jüngerer, unerfahrener Bruder Abou, ein Slacker, will in jedem Fall fahren. Zuhause ohne Perspektiven, träumt er von einer Musikerkarriere in Frankreich. Um die beiden sicher außer Landes zu bringen, entschließt sich Baye Laye das Kommando zu übernehmen. Auch sein Sohn und seine Frau Kiné, die ihm rät, doch besser nach China als ins krisengeschüttelte Europa zu gehen, können ihn nicht mehr davon abbringen.

Trailer YouTube
Website des Verleihs zum Film
IMDb englisch
Filmkritik NYTimes

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 05.05.2015 19:30


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