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Katharsis
Kawo Reland


© Reisenbauer Film

„Marionetten haben ihr Schicksal nie selbst in der Hand …“

Das zentrale Thema von "Katharsis" ist die Frage, wie wir Entscheidungen
treffen. Das zentrale Filmstilmittel der Autoren Andreas Reisenbauer,
Kawo Reland und Richard Mahr, ist, falsche Fährten für den Zuschauer und
für die Hauptfigur zu legen. Man darf die Macht der Gefühle nicht
unterschätzen, deswegen entzieht sich das Schauerlebnis der simplen
Inhaltsangabe, denn erst spät klären sich im Puzzlethriller „Katharsis“
die Handlungsfäden:

Wird Paul Saibel wirklich von seiner Frau Lisa betrogen? Was hat es mit
dem merkwürdigen Spreng stoff- anschlag auf einen Fernsehsendemast auf sich?

Wie eine Marionette lässt sich Paul in die erotische Affäre mit der
geheimnisvollen Janette und tief in einen Strudel mysteriöser Ereignisse
um seinen mächtigen Bruder Sam und den Mordermittler Eric Scanetti ziehen.

Nach einem Telefonat wird nichts mehr sein wie es war.

In diesem strukturell besonderen Film geht es um die Selbstbestimmung
des modernen Menschen. In einer Welt permanenter Manipulation und
Suggestion wird es für den Einzelnen immer schwieriger, den richtigen
Weg aus
widerstreitenden Meinungen und Beeinflussungen herauszufiltern.

So schafft es die Hauptfigur Paul nur durch einen existenziellen,
kathartischen Prozess, diesen Weg zu finden und seine eigenen
Entscheidungen zu fällen.

Der Film ist geprägt von Stil und Ideen von Alexander Kluge und David
Lynch, denen er gewidmet ist.

Website zum Film
Pressetext
Trailer YouTube

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkinocenter Wr. Neustadt, 01.03.2011 19:30


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