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Hitchhike The Wind
Nina Rath, Miriam Friedrich, Jan Zischka, Michael Friedrich und Nikolai Friedrich


© www.hitchhikethewind.at

?Hithhike the Wind? mischt die Elemente der Natur genauso durcheinander, wie diejenigen der Filmbranche. Segelschiffe fahren über Land, dokumentarisches Material wird spielfilmartig in Szene gesetzt.

Synopsis zur Handlung
Fünf Protagonisten, eine kleine heruntergekommene Stadt im Herzen Kasachstans: Arkalyk. Das Zentrum des Interesses scheinen diverse Schrottplätze, Gebrauchtwagenhändler und Autowerkstätten zu sein, wo im Laufe der Zeit ein merkwürdig aussehendes Gefährt entsteht, dessen Blickfang seine aus alten Teilen gebaute Segelkonstruktion ist. Diesen Steppensegler schieben die Fünf aus der Stadt, und machen sich mit Kompass und Karten querfeldein auf den Weg. Die Reise besteht aus Segelfahrten durch weite Ebenen, mühevollen Überquerungen von Flüssen und Flussbetten, Pannen, Segelrissen und darauf folgenden Instandsetzungsarbeiten mit Lagerfeuerromantik. Sie besteht aus einem durch Dorfidyllen geschobenen Segelfahrzeug und dem Aufruhr den es verursacht, der Versorgung der Crew auf Märkten, Übersetzungsversuchen und Einladungen. Erklärtes Ziel sind das ausgetrocknete Gebiet rund um den Aralsee, die zurückgelassenen Schiffswracks und der See selbst. Aber die Zeit drängt, und der Teufel schläft nicht!

Synopsis zur Philosophie
Wenn sich fünf junge Menschen auf den Weg zu einer der größten ökologischen Katastrophen der Gegenwart machen, um Freiheit und Lebenslust zu suchen, stellt sich die Frage nach einer moralisch vertretbaren Lebensfreude, in einer zugrunde gehenden Welt. Die Reise mit einem Segelfahrzeug zu den Schiffswracks des Aralsees ist Synonym für den Spagat zwischen dem Lebenswillen des Individuums und der Vergänglichkeit des Seins. Es ist eine Reise, die gefangen hält im einfachen Erleben, in der Begegnung mit Menschen, in der unendlichen Weite der kasachischen Steppe und in der scheinbaren Sinnlosigkeit einer skurrilen Idee: Eine Ode an das Leben - mit falschem Bühnenbild.

Das Publikum wird auf diese Reise mitgenommen, deren Wesen ein Austreten aus dem üblichen Sortiment der Möglichkeiten ist. Es werden Fragen zu Themen wie Freiheit, Ethik, Sinn und Ziel aufgeworfen, mit dem Anspruch, keine moralisch oder ideologisch vorgefertigten Antworten zu geben, sondern dem Publikum Raum zu lassen. Sowohl das Handeln der Protagonisten, als auch der Film selbst sollen zu diesen Themen bewusst angreifbar sein.

Eine provokante Einladung an die homogene Masse eines passiven Publikums zu einem gemeinsamen Abenteuer im Kopf - aber als Gruppe individueller Persönlichkeiten.

?Wir folgten der Idee, einen Film entstehen zu lassen, der nicht nur eine besondere Art zu reisen zum Thema hat, sondern diese Reise als metaphysisches Abenteuer von der weltlichen Realität in eine philosophische Dimension hebt. Die wenigen Antworten, die wir geben können, liegen auf einer Gefühlsebene, vielmehr werden aber Fragen aufgeworfen, die das Publikum selbst beantworten muss.?

Website zum Film

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wr. Neustadt, 06.10.2010 19:30


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