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Neuigkeiten

Programm Juli - Oktober
12.06.2017

4. Juli 2017: Siebzehn

© Filmladen

Lanzenkirchen, mon amour: Monja Arts wildes, mildes Spielfilmdebut über lesbische und andere Lieben einer klugen wie verwegenen Schülerin und ihrer ganz normal wahnsinnigen Teeanger-Clique erzählt mit genauem Blick, grandioser Jungbesetzung und viel Humor vom Aufwachsen am Land.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 04.07.2017 19:30


1. August 2017: Alles was kommt

© Filmladen

Die Philosophielehrerin Nathalie steht mit beiden Beinen fest im Leben. Als ihr Mann sie nach 25 Jahren Ehe plötzlich für eine Andere verlässt und ihr Verlag den Vertrag kündigen will, ist sie fest entschlossen, glücklich zu bleiben und offen zu sein für alles, was kommt.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 01.08.2017 19:30

5. September 2017: Mister Universo

© Stadtkino

Der junge Löwendompteur Tairo ist mit seinem Leben unzufrieden und nimmt das Verschwinden seines Talismans zum Anlass, seinen Alltag hinter sich zu lassen. Er fährt quer durch Italien auf der Suche nach Arthur Robin, einem ehemaligen Mister Universum, der ihm den Glücksbringer vor langer Zeit geschenkt hat. Eine filmische Reise, die sich von rationalen und irrationalen Kräften leiten lässt.

Filme wie die von Tizza Covi und Rainer Frimmel hatten schon immer Seltenheitswert. Heute sind sie kostbarer denn je. Mister Universo ist ein heiter-melancholischer Blick auf eine im Verschwinden begriffene Welt und ihre Menschen. Falter

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 05.09.2017 19:30


3. Oktober 2017: Paterson

© Filmladen

PATERSON erzählt die Geschichte des Busfahrers Paterson, der genauso heißt wie der Ort, in dem er lebt. Die Kleinstadt in New Jersey und ihre eigentümlichen Bewohner sind die Inspiration für seine Gedichte, die er Tag für Tag in der Mittagspause auf der Parkbank verfasst. Die Welt seiner Frau Laura dagegen ist im ständigen Wandel. Fast täglich hat sie neue Träume, jeder einzelne von ihnen ein anderes, inspirierendes Projekt. Paterson liebt Laura und sie ihn. Er unterstützt ihre neugefundenen Ambitionen und sie bewundert seine Gabe für Poesie.

Der neue Film von Kultregisseur Jim Jarmusch (DEAD MAN, BROKEN FLOWERS, ONLY LOVERS LEFT ALIVE) widmet sich mit viel Liebe zum Detail und gewohnt lakonischem Humor seinen skurrilen Figuren, allen voran dem von Shootingstar Adam Driver (STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT) verkörperten Feingeist Paterson. Durch maximalen Minimalismus gelingt Jarmusch ein buchstäbliches Gedicht von einem Film.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 03.10.2017 19:30


Programm Juni
09.05.2017

6. Juni 2017: Thank You for Bombing

© Filmladen

Thank You for Bombing begleitet drei Korrespondenten an ihren Arbeitsplatz in den Krieg und portraitiert ihren Alltag jenseits von Kameras und Satellitentelefonen – irgendwo zwischen Bombenalarm, Sockenwaschen und Bachblütentherapie. Bombenstimmung in Kabul. Drei internationale TV-Korrespondenten (Erwin Steinhauer, Manon Kahle, Raphael von Bargen) sollen von einem Krieg berichten, der nicht und nicht beginnt: Blick in den Abgrund- und Copstories-Regisseurin Barbara Eder porträtiert drei Grenzgänger.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 06.06.2017 19:30


Programm März - Mai
21.02.2017

7. März 2017: 1+1=100

© dok it

Leon hält es in der Volksschule nicht mehr aus und beschließt, in eine neue Klasse zu wechseln. Dort wird er respektiert, darf spielerisch seinen Träumen nachgehen, leben lernen. Die enthusiastischen Lehrerinnen haben aus diversen Lehrmethoden ihren ganz eigenen Lehrstil kreiert. Was von allen Seiten gefordert wird, ist hier längst Realität: Kinder erleben Schule lustvoll, lernen voneinander und wachsen zu selbstbestimmten und kreativen Menschen heran. Eine Schulklasse als Beispiel für die Welt.

Trailer YouTube

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 07.03.2017 19:30


4. April 2017: Goldene Gene

© Film delights

Tiefgekühlt und körperlos werden Gene von Millionen von Pflanzen, Tieren und Menschen weltweit in Biobanken eingefroren. Diese dadurch entstehenden Zeitkapseln spiegeln elementare Träume der Menschheit wider: die Erhaltung der vom Aussterben bedrohten Arten; das Ende des Hungers in der Welt; und die Möglichkeit vom menschlichen Leben ohne Krankheit. Auf dieser filmischen Expedition wird sowohl das einzigartigste und älteste Gendaten-Archiv sowie die modernsten Biobanken aufgesucht und Leute befragt, die die Beschaffenheit der Natur rekonstruieren.
Wir erfahren dabei von einem Kampf um das Leben selbst, der nicht nur Wissenschaftler sondern uns alle betrifft.

Trailer Vimeo

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 04.04.2017 19:30

2. Mai 2017: Die Welt der Wunderlichs

© Polyfilm

Mimi Wunderlich (Katharina Schüttler) - alleinerziehend - hat soeben ihren Job verloren und auf dem Parkplatz einen Kunden angefahren. Nur, weil sie schon wieder Hals über Kopf zur Schule musste, wo der hyperaktive Sohn (EWi Rodriguez) eine Lehrerin in den Schrank gesperrt hat.
Doch damit nicht genug: Mimis Vater (Peter Simonischek) ist aus dem Krankenhaus getürmt, ihre Mutter (Hannelore Elsner) pflegt ihre Depressionen, ihre Schwester (Christiane Paul) ist mit sich selbst beschäftigt und ihr Ex-Mann (Martin Feifel) lebt ein Versager-Rockstar-Leben mit ganz eigenen Vorstellungen von Kindererziehung. Und Mimi? Sie kümmert sich um alle und alles.
Da kommt die Einladung vom Manager einer Musik-Castingshow (Mike Müller) und Mimi sieht die Chance, ihren ganz eigenen Traum zu verwirklichen. Allein! Nur für sich! Klar, dass die Familie das nicht zulassen kann - Mimi muss doch unterstützt werden! Eine abenteuerliche Reise von Mannheim nach Zürich und in die Wirrungen einer fast alltäglichen Familie beginnt...

Trailer YouTube

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 02.05.2017 19:30


Programm Dezember - Februar
24.01.2017

6.Dezember 2016: Lampedusa im Winter

© Filmladen

Nach den Tragödien des Herbstes ist auf der „Flüchtlingsinsel“ Lampedusa der Winter eingekehrt. Die Touristen haben die Insel verlassen. Die letzten Flüchtlinge kämpfen um einen Transfer auf das Festland.
Ein Fährunglück isoliert die Insel. Nachdem die Flüchtlinge endlich mit dem Flugzeug verlegt werden, beginnen die Fischer einen verzweifelten Streik: Um eine Verbesserung der Fährverbindung zu erzwingen, blockieren sie den Hafen. Nun ist die Insel von jeglicher Versorgung abgeschnitten.
Die winzige Gemeinschaft am Rande Europas ringt verzweifelt um ihre Würde – und um Solidarität mit den afrikanischen Bootsflüchtlingen, die viele Menschen für den Grund der andauernden Krise halten.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 06.12.2016 19:30


3.Jänner 2017: Tomorrow

© Pandora

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 03.01.2017 19:30

8. Februar 2017: Maikäfer flieg

© Filmladen

Die Regisseurin Mirjam Unger wird anwesend sein

Das Kind am Ende eines langes Krieges. Wien 1945: Das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Zeit der russischen Besatzung, gesehen mit den Augen der neunjährigen Christine. Ausgebombt und mittellos kommt sie mit ihrer Familie in einer noblen Nazi-Villa in Neuwaldegg unter. Nach der Kapitulation der deutschen Soldaten quartieren sich die Russen im Haus ein. Alle fürchten sich vor den als unberechenbar geltenden russischen Soldaten. Nur Christine nicht. (Produktionsnotiz)

Regisseurin Mirjam Unger behält in ihrer Adaption des autobiografischen Romans "Maikäfer, flieg! Mein Vater, das Kriegsende, Cohn und ich" von Christine Nöstlinger sowohl die inhaltliche Struktur als auch die Perspektive der neunjährigen Christine bei. Derart kann auch sie permanent zwischen Tragik und Komik changieren, ohne dabei das eine oder andere zu forcieren. Christines Beobachtungen sind flink, humorig und in ihrer trotzigen Naivität sehr weitsichtig. So muss Krieg gewesen sein, so lapidar im Alltag, so stechend im Bauch, so lustig, weil man an einem Wundertag den Teller ablecken durfte, ohne geschimpft zu werden, falls es einmal doch etwas Gutes zu essen gab.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Propstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 14.02.2017 19:30
ACHTUNG: dies ist der 2.Dienstag (wegen der Semesterferien).



Proramm Juni-November
28.07.2016

Achtung Programänderung: Am 2. August wird ein familienfreundlicher Überraschungsfilm gezeigt. Schweizer Helden wird nun am 8. November, dem 2. Dienstag im November, gespielt.

7. Juni 2016: 45 Years

© Filmladen

Kurz bevor das Ehepaar Mercer den 45. Hochzeitstag feiert, erhält Geoff eine Nachricht, dass man in den Schweizer Alpen die Leiche einer Frau gefunden habe, die vor Jahrzehnten dort verunglückt war. Eine plötzliche Unruhe erfasst Kate, die sonst so souverän und ihrem schon bissl zauseligen Mann immer überlegen ist. Erinnerungen an eine Zeit vor den "45 Years" ihres gemeinsamen Lebens kommen hoch, sogar Eifersucht und das ungute Gefühl, ja vielleicht doch nie wirklich "genügt" zu haben: Denn die Tote war schwanger, die Ehe der Mercers jedoch ist kinderlos geblieben. Konservatives Schauspielerkino, dessen Stars bei der Berlinale beide mit Silbernen Bären ausgezeichnet wurden.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 07.06.2016 19:30

5. Juli 2016: Jack

© Thimfilm


Kann sich ein Mensch grundlegend ändern? Bleibt ein Mörder immer ein Mörder? In einer Winternacht stirbt ein Mädchen, brutal zugerichtet und erfroren. Jack sitzt für diesen Mord im Gefängnis. Er kanalisiert seinen dunklen Charakter in Texte und Gedichte, die er schreibt. Er sucht den Anschluss an die Welt außerhalb des Gefängnisses über Briefkorrespondenz mit Frauen. Jack verfolgt ein Ziel: ein Leben in Freiheit. Als er nach 15 Jahren Haft entlassen wird, zeigt sich das Schicksal von der freundlichen Seite. Sein autobiografischer Roman verkauft sich gut, er beginnt eine journalistische Laufbahn und wird schnell ein Fixstern der Wiener Society.Das Image des Häfenpoeten bringt ihm die Liebschaft mit der Architektin Susanne und zahlreiche sexuelle Begegnungen und Flirts mit Frauen aus allen Gesellschaftsschichten. Als Jacks Mutter unerwartet auf den Plan tritt, bekommt die neue Fassade einen Riss. Hat Jack sich je mit seiner Schuld an dem Tod des Mädchens auseinandergesetzt? Können sein früherer (Selbst)Zerstörungstrieb und seine Wut auf die Welt jederzeit wieder aufleben? Hat er gelernt, mit Ablehnung umzugehen? Hat er sich geändert? Kurz nach Jacks Entlassung aus dem Gefängnis beginnt eine Serie von Frauenmorden im Rotlichtmilieu. Als Journalist knüpft Jack Kontakte zu alten Bekannten, zu Zuhältern und Prostituierten. Er recherchiert für eine Zeitungsreportage im Milieu - und steht plötzlich selbst im Fadenkreuz der Ermittlungen. Die Frage nach seiner Schuld wird für ihn zu einer Frage über Leben oder Tod. Hat Jack nach seiner Haftentlassung elf Frauen ermordet? Liefert er nun für die Öffentlichkeit und die Justiz das perfekte Bild eines Serienkillers? Der Film erzählt eine fiktive Geschichte, die sich in Eckpunkten an dem Fall des Literaten Jack Unterweger orientiert, der in einem Indizienprozess 1994 für neunfachen Mord schuldig gesprochen wurde und sich, bevor sein Fall in die nächste Instanz ging, das Leben genommen hat.

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Website zum Film

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 07.06.2016 19:30

2. August 2016: Überraschungsfilm

Creative Commons

Es wird ein familienfreundlicher Überraschungsfilm gezeigt.


Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 02.08.2016 19:30

6. September 2016: Cäsar muss sterben

© Polyfilm

„Die Freiheit ist eine Tochter der Kunst“ - was aber, wenn Kunst in einem Gefängnis entsteht?

In „Cäsar muss sterben“ wird der emotionale und turbulente Weg einer Gruppe italienischer Gefängnisinsassen dokumentiert, die Shakespeares Drama „Julius Cäsar“ hinter Gittern aufführen wollen.

Zu Anfang erklären der Gefängnisdirektor und der Theaterregisseur den Inhaftierten das Projekt, es folgt ein Casting unter den Häftlingen, dann wird der Text in Angriff genommen. Und schon bald merken alle Beteiligten, dass die Kunst jeden einzelnen von Ihnen verändert. Shakespeares universelle Sprache hilft den Häftlings-Schauspielern, sich mit ihren Figuren zu identifizieren - und öffnet ein ungeahntes Tor zur geistigen Freiheit. Die vielen Gefühle, mit denen die Häftlinge an jedem Probentag konfrontiert werden, nehmen sie jedoch nachts mit in ihre Zellen. Bis zur Erstaufführung des Dramas ist es noch ein langer Weg voller Zweifel, Hoffnung und tiefer Emotionen...

Die legendären italienischen Regiebrüder Paolo und Vittorio Taviani begleiteten das Projekt und diese ungewöhnliche und doch so realitätsnahe Interpretation von Shakespeares Drama. Gedreht wurde ausschliesslich in der römischen Strafanstalt Rebibbia.

Filmtrailer YouTube (deutsch)
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Filmkritik derStandard.at

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 06.09.2016 19:30

4. Oktober 2016: Das Leben ist keine Generalprobe

© Polyfilm

DAS LEBEN IST KEINE GENERALPROBE beobachtet die Umsetzung einer Idee von einem besonderen Unternehmen, den „Waldviertler“-Werkstätten, in einer der prekärsten Regionen Österreichs, dem nördlichen Waldviertel.
Wie lassen sich die Visionen einer gerechten Welt, die den Firmeninhaber Heinrich Staudinger antreiben, in den wirtschaftlichen Entwicklungen der Gegenwart verwirklichen?

Filmtrailer YouTube
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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 04.10.2016 19:30


8. November 2016: Schweizer Helden

© Filmladen

Sabine, eine seit kurzem von ihrem Mann getrennte Hausfrau, findet sich über die Weihnachtszeit plötzlich alleine. Um bei ihrer Familie und ihren Freundinnen Anerkennung zu gewinnen, entschliesst sie sich, mit einer Gruppe von Asylbewerbern die Geschichte von Wilhelm Tell aufzuführen. Ein Unterfangen, auf welches sie in vieler Hinsicht nicht vorbereitet ist. Die Asylbewohner haben ihre eigenen Probleme und nicht auf Sabine gewartet. Als die Tell-Aufführung plötzlich ins mediale Scheinwerferlicht gerät, geht Sabine an ihre Grenzen und darüber hinaus, um das Theaterstück zum Erfolg zu führen. Erst danach merkt sie: Was wirklich zählt, ist etwas ganz anderes.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 08.11.2016 19:30


Proramm Jänner - März
16.12.2015

5. Jänner 2016: Last Shelter

© Stadtkino

Wien, Dezember 2012: Eine kleine Gruppe junger Afghanen und Pakistani besetzt die Votivkirche, die größte neogotische Kirche Österreichs. In Schnellverfahren haben sie negative Asylbescheide erhalten, obwohl sie unter denkbar prekären Bedingungen geflüchtet sind: Das Abbrennen von Schulen und Kopfabschneiden durch religiöse Fanatiker haben sie miterlebt, Familienmitglieder sind ermordet worden.

Bei Null Grad harren die Flüchtlinge dort monatelang protestierend und phasenweise im Hungerstreik aus. Trotz breiter öffentlicher Unterstützung werden einige von ihnen abgeschoben. Ihr Protest führt sie von Traiskirchen quer durch Österreich bis zur ungarischen Grenze, wo 2015 wieder an trennenden Zäunen gearbeitet wird.

Der österreichische Dokumentarfilmemacher Gerald Igor Hauzenberger, zuletzt für Der Prozess mit dem österreichischen Filmpreis ausgezeichnet, begleitete die Flüchtlinge drei Jahre lang. Entstanden ist ein zeitloser Film über den Kampf um Asyl und menschliche Würde, ein brisantes Dokument über komplexe gesellschaftliche Verstrickungen und die allgemeine Überforderung bei der Suche nach adäquaten Lösungen. „Ausgerechnet zu Weihnachten!“

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Rezension Standard

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 05.01.2016 19:30

9. Februar 2016: Blockbuster - Das Leben ist ein Film

© Filmprojekt Blockbuster

Achtung: Zweiter Dienstag im Februar

Mit 12 Jahren kommt Vlado mit seinen Eltern aus Tschechien nach Wien. Nach und nach entdeckt er die westliche Welt und einen unerschöpflichen Schatz an Spielfilmen. Aus dieser Leidenschaft erwacht der Wunsch, selbst Kurzfilme zu drehen – und bald schon reift die Idee eines Langfilms heran.

In der zufälligen Begegnung mit einem bekannten österreichischen Regisseur (Harald Sicheritz) manifestiert sich dieser Lebenstraum. Doch das Leben hält einige Herausforderungen bereit: Diagnose Krebs mit 26 Jahren, Verlust eines Kindes, Verlust von Freunden. Vlado lässt sich aber nie von seinem Traum abbringen, eines Tages, allen Widrigkeiten zum Trotz, den Titel seines Kinofilms auf der Leinwand zu sehen: BLOCKBUSTER!

Die Einnahmen dieses Filmabends gehen an das St.Anna Kinderspital.

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IMDB englisch

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 09.02.2016 19:30

. März 2016: Lichtbildervortrag von Gregor Sieböck (=Weltenwanderer)

© Gregor Sieböck

Eines Morgens folgte ich meiner Sehnsucht: Auf dem Rücken ein Rucksack, in der Hand ein Wanderstock und im Herzen viele Träume. Ich ging in die Welt hinaus, um zu schauen wohin mich meine Füße tragen. Jahre später erreichte ich nach der Durchquerung Europas und Amerikas das tausende Kilometer entfernte Neuseeland und spürte, was für ein unglaublicher Zauber im zu Fuß gehen verborgen ist. Seither breche ich immer wieder auf, schaffe mir Freiräume in meinem Leben und gehe. Mittlerweile verfolge ich kein fixes Ziel mehr und lasse so die Reise an den Wegkreuzungen stets auf's Neue entstehen, um dadurch der Kraft des Augenblicks Raum zu geben. Beim Gehen erlebe ich die Schönheit unserer Erde, erfreue mich an der Einfachheit des Lebens und spüre, dass im langsamen Reisen viele Sternstunden verborgen sind, die mich durch mein Leben tragen.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 01.03.2016 19:30


Filmprogramm September - Dezember
25.08.2015

1. September 2015: Macondo

© Filmladen

Der elfjährige Ramasan lebt mit seiner Mutter Aminat und seinen beiden jüngeren Schwestern in Macondo, einer Flüchtlingssiedlung am Stadtrand von Wien. Seit dem Tod des Vaters gilt er nach den Vorstellungen der tschetschenischen Gesellschaft als „Mann im Haus“. Aminat ist auf Ramasans Hilfe angewiesen, da er viel besser Deutsch spricht als sie. Ramasans Leben verändert sich, als Isa, ein Kriegskamerad des toten Vaters, in Macondo einzieht. Ramasan sucht die Nähe Isas, doch dieser gibt nichts über seine Vergangenheit preis. Als auch Aminat Interesse an Isa zeigt, gerät Ramasan in einen emotionalen Konflikt.
Macondo gibt es tatsächlich – zwischen Ostautobahn, Kläranlage und Alberner Hafen liegt die Flüchtlingssiedlung Zinnergasse, in der seit den 1950er-Jahren, unbemerkt von einem Großteil der Wiener Bevölkerung, Menschen aus Krisengebieten der ganzen Welt untergebracht sind. Den Namen erhielt die Siedlung in den 1970er-Jahren nach dem Schauplatz von Gabriel García Marquez‘ berühmten Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“.
Derzeit leben etwa 2000 Menschen aus über 20 Ländern in Macondo, „wo sich die Kriege der letzen Jahrzehnte wie Jahresringe auf einem Baumstamm abbilden.“ (Sudabeh Mortezai)

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 01.09.2015 19:30

6. Oktober 2015: Hin und Weg

© Filmladen

Ausgerechnet Belgien! Was soll es dort schon geben – außer Pommes und Pralinen? Doch Hannes und seine Frau Kiki bestimmen in diesem Jahr, wohin die jährliche Radtour mit ihren engsten Freunden gehen soll. Also startet die Gruppe voller Abenteuerlust, denn alles was zählt, ist schließlich die Zeit miteinander. Erst unterwegs erfahren die Freunde, dass Hannes an einer unheilbaren Nervenkrankheit leidet. Diese Reise soll seine letzte sein – er will in Belgien sterben. Die Gruppe reagiert zunächst geschockt und ratlos, doch dann beginnt eine wilde, einzigartige Tour; denn durch Hannes erkennen die Freunde, wie kostbar das Leben wirklich ist. Mit einer Liste von Dingen, die noch erlebt werden wollen, und dem Gefühl, dass nach dieser Reise nichts mehr so sein wird wie es einmal war, feiern sie das Leben wie nie zuvor.
HIN UND WEG ist ein Road-Movie auf dem Rad, eine komische Tragödie und eine tragische Komödie, ebenso lebensbejahend wie ergreifend. Christian Zübert gelingt auf Basis eines Drehbuchs von Ariane Schröder eine inspirierende Hymne an die Freundschaft und das Leben, die mit emotionaler Tiefe und Vielschichtigkeit, voller Witz und Lebendigkeit von dieser alles verändernden Reise erzählt.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 06.10.2015 19:30

3. November 2015: Die Wolken von Sils Maria

© Filmladen

Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere erhält die international gefeierte Schauspielerin Maria Enders (Juliette Binoche) das Angebot, in der Wiederaufführung eines Theaterstücks zu spielen, mit dem sie vor 20 Jahren ihren Durchbruch feierte. Damals hatte sie die Rolle der Sigrid übernommen, eine verführerische junge Frau, die auf ihre Vorgesetzte Helena eine ganz besondere Faszination ausübt und sie schließlich in den Selbstmord treibt. Anders als vor 20 Jahren soll Maria Enders diesmal jedoch nicht Sigrid sondern die ältere Helena spielen, so der Wunsch von Regisseur Klaus Diesterweg (Lars Eidinger). Gemeinsam mit ihrer Assistentin Valentine (Kristen Stewart) fährt sie nach Sils Maria, um dort, in der Abgeschiedenheit der Alpen, das Stück zu proben. Als Sigrid ist Jo-Ann Ellis (Chloë Grace Moretz) vorgesehen, ein junges Starlet aus Hollywood mit Neigung zum Skandal. Eine charmante, aber nicht ganz durchsichtige junge Frau - und ein beunruhigendes Spiegelbild ihrer selbst, dem sich Maria nun gegenüber sieht.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 03.11.2015 19:30

1. Dezember 2015: Amour Fou

© Stadtkino

Berlin, zur Zeit der Romantik. Der Dichter Heinrich hat den Wunsch, durch die Liebe den unausweichlichen Tod zu überwinden: seine ihm nahe stehende Cousine Marie lässt sich aber partout nicht davon überzeugen, zu zweit dem übermächtigen Schicksal entgegenzutreten, und gemeinsam mit Heinrich den eigenen Tod zu bestimmen. Doch die junge Ehefrau eines Bekannten, Henriette- als sie erfährt, dass sie sterbenskrank sei- findet Gefallen an dem Angebot. Eine romantische Komödie frei inspiriert durch den Suizid des Dichters Heinrich von Kleist, 1811.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 01.12.2015 19:30


Filmprogramm Juli - August
11.07.2015

7. Juli 2015: Ein Sommer in der Provence

© Concorde

Für Léa (Chloé Jouannet), Adrien (Hugo Dessioux) und ihren kleinen Bruder Théo (Lukas Pelissier) stehen die Ferien vor der Tür. Dieses Jahr fahren sie das erste Mal zu ihrem Großvater Paul (Jean Reno), den sie wegen eines Familienstreits nie zuvor kennengelernt haben. Das Reiseziel – die Provence: Wohl kaum der Urlaub, von dem die Drei träumen. Auch die Freude von Großmutter Irène (Anna Galiena) über diesen Familienurlaub ist da kein Trost. Hinzu kommt, dass ihnen der Vater ausgerechnet am Tag vor der Abreise sagt, dass er die Familie verlassen wird. Also nicht gerade die besten Aussichten auf gute Laune und eine spaßige Ferienzeit.

Kaum in der Provence angekommen prallen auch schon die Differenzen der beiden Generationen aufeinander. Zwischen den Jugendlichen und ihrem Großvater, der, wie die Kids meinen, ein sturer Esel ist, kommt es immer wieder zu Streitigkeiten. Dabei spielt auch Pauls turbulente Vergangenheit immer wieder eine Rolle. Es beginnt ein chaotischer Sommer in der malerischen Provence, in dem beide Generationen versuchen das Miteinander zu meistern, die Vergangenheit zu verarbeiten und sich vor allem daran zu erinnern, dass sie trotz aller Widersprüche eine Familie sind.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 07.07.2015 19:30

4. August 2015: Ein Geschenk der Götter

© Arsenal Film

Aus heiterem Himmel verliert Schauspielerin Anna (Katharina Marie Schubert) ihre Anstellung an einem kleinen Stadttheater. Eben noch auf der Bühne findet sie sich nun in der Tristesse des örtlichen Jobcenters wieder.

Auf Drängen ihrer theaterbegeisterten Sachbearbeiterin übernimmt sie die Leitung eines Schauspielkurses für acht Langzeitarbeitslose – „schwer Vermittelbare“. Trotz gewaltiger Widerstände gegen die verpflichtende Bildungsmaßnahme formt sich aus den frustrierten Einzelkämpfern zunehmend eine eingeschworene Gruppe, mit der Anna „Antigone“ inszeniert.

Überraschend kommt in die privaten Dramen der Teilnehmer immer mehr Bewegung und auch Anna erlebt einen Neuanfang, mit dem sie so nicht gerechnet hat.

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Website zum Film
IMDB englisch

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 04.08.2015 19:30


Filmprogramm Mai - Juni
11.07.2015

5. Mai 2015: Die Piroge

© EZEF

Ein Küstenort nahe Dakar. Besucher eines Volksfestes feuern die beiden Kämpfer eines Ringerwettstreits an, am Rande werfen sich einige Männer Blicke zu. Es sind Drahtzieher einer Schleppergruppe, die einen Bootsführer für die bevorstehende Flüchtlingsüberfahrt zu den Kanarischen Inseln anheuern wollen – auf einer Piroge, einem schlichten Boot für den Küstenfischfang, kaum tauglich für die gefährliche Fahrt auf dem Atlantik. Die Schlepper um Lansana setzen auf Baye Laye, er soll als Kapitän Verantwortung für 30 Männer tragen. Baye Laye ist ein erfahrener Fischer, dem die Gefahren allzu bewusst sind, weshalb er anfangs zögert. Sein Freund Kaba, auch er Fischer, drängt ihn einzuwilligen. Angesichts des leergefischten Meeres vor der Haustür träumt dieser von einer Fußballerkarriere in Europa und schwärmt davon, dass viele, die gefahren sind, sich Häuser bauen können. Auch Baye Layes jüngerer, unerfahrener Bruder Abou, ein Slacker, will in jedem Fall fahren. Zuhause ohne Perspektiven, träumt er von einer Musikerkarriere in Frankreich. Um die beiden sicher außer Landes zu bringen, entschließt sich Baye Laye das Kommando zu übernehmen. Auch sein Sohn und seine Frau Kiné, die ihm rät, doch besser nach China als ins krisengeschüttelte Europa zu gehen, können ihn nicht mehr davon abbringen.

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Website des Verleihs zum Film
IMDb englisch
Filmkritik NYTimes

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 05.05.2015 19:30

2. Juni 2015: Private Revolutions

© Daniela Praher Filmproduktion

Wir erleben vier junge Ägypterinnen in ihrem Kampf um Veränderung:
Fatema, dreifache Mutter und Studentin, macht Karriere bei den Muslimbrüdern, May startet ein Entwicklungsprojekt im konservativen Süden, Radiomacherin Amani setzt sich für mehr Frauenrechte ein und Sharbat ist mit ihren Kindern auf der Straße politisch aktiv. Mit ihrem Engagement stoßen sie an die Grenzen einer männerdominierten Welt, aber sie lassen sich nicht unterkriegen.

Trailer Vimeo
Website zum Film
IMDB englisch
Filmkritik derStandard

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 2.06.2015 19:30


Indian Dreams
24.02.2015


© Polyfilm

Wie im Wandeln zwischen Traum und hemmungsloser Realität folgt der Film dem Phänomen Indien. Eine Zugfahrt vom Norden in den Süden, weit ab von bizarren Klischees, wird zu einer Reise durch die indische Gesellschaft. Durch eine Nation, die im Begriff ist, zum bevölkerungsreichsten Land der Erde zu werden und zur Wirtschaftsgroßmacht aufzusteigen. Getragen von Menschen und ihrem tiefen Glauben an ein unabänderliches Schicksal.

Der junge Inder, Bhupinder Chauhan, folgt seinem Traum. Der lange Weg von Delhi in den Süden liegt vor ihm. Seit seiner Kindheit träumt er vom Meer, von den Wellen und der Brandung.

Wenn Bhupinder sein Ziel erreichen will, bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich ganz den Strömungen seiner Reise hinzugeben. Neugierig und am Leben anderer interessiert, lernt er Menschen kennen und erfährt, bemerkenswert wahrhaftig, von ihrem Schicksal. Aus all diesen Begegnungen ergeben sich Einblicke und Erkenntnisse, die ein realistisches Bild Indiens zeigen. Gezeichnet von Liebe, Tod und Hoffnung.

Der Rikscha-Fahrer Raj, der trotz aller Sorgen und Nöte, selbst als Tier wiedergeboren, in Indien leben möchte, gehört ebenso zu den Reisebekanntschaften wie der leidenschaftliche Tierschützer Lalu, der sich ein Tierspital nach westlichem Vorbild wünscht, der vom Leben enttäuschte Vicky, der trotzdem von einer Rolle in Bollywood träumt, die selbstbewusste Prabha, die sich nicht mit der traditionellen Rolle der Frau abfinden will...

Immer wieder unterbricht Bhupinder seine Reise und begleitet seine Bekanntschaften ein Stück ihres Weges. Dabei kennt er keine Berührungsängste, egal aus welcher Schicht der indischen Gesellschaft diese Menschen stammen.

Wer so reist, erlebt Unvorhersehbares und Abenteuerliches. Bhupinders Sehnsucht, das Meer zu erreichen, führt ihn in das Zugabteil zurück. Ein unverkennbarer Rhythmus begleitet seine Fahrt durch die so gegensätzliche Landschaft Indiens. Wenn er sein Ziel erreicht, wird er nicht mehr der Gleiche sein. Es geht gar nicht anders. Eine Reise durch die Seele Indiens verändert.

Trailer Vimeo
IMDb englisch

Der Regisseur Walter Größbauer wird anwesend sein.

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 07.04.2015 19:30


Film- und Theaterprogramm Jänner - März
11.07.2015

6. Jänner 2015: Global Shopping Village

© Polyfilm

Endstation Kaufrausch. Global Shopping Village begleitet Shoppingcenterentwickler bei ihrer Arbeit. Wir lernen ihre Strategien kennen und folgen ihnen in die verschlungenen Netzwerke des internationalen Kapitals und korrupter Politik. Doch ihr Handeln bleibt nicht ohne Folgen. An drei repräsentativen Orten in Österreich, Deutschland und Kroatien führen uns Kritiker und Brancheninsider durch die vielfältigen Auswirkungen: Wir besuchen eine Stadt, die ihre Funktion verloren hat, sehen die Blüten von Boom und Blase und erleben, wie sich allmählich Widerstand zu formieren beginnt.

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Die Regisseurin Ulli Gladik wird anwesend sein. Achtung Feiertag

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 06.01.2015 19:30

10. Februar 2015: Frau Franzi spielt "Do host den Solot"

© http://www.bergbaumuseum-gruenbach.at/

Diesmal gibt es (der Verein DEKA®TE hat ja auch „Theater“ in der Signatur) einen ungewöhnlichen und für Wiener Neustadt erstmaligen Theaterabend mit „Frau Franzi“: diese ONE WOMAN SHOW mit dem Titel „Do host den Solot“ bringt uns mit breitem Dialekt großes Theater in den kleinen Raum.

Frau Franzi - eine Theaterfigur mit Putzkittel (Dienstag ist Putztag), Kopftuch und billiger Brille - liebt ihre Arbeit: Putzen, Wischen, Kochen (Paradeisa), aber auch das Theater - besonders die großen Tragödien von Schäggsbia.
Das vergnügliche Programm handelt vom Kochen, von Hormonen und vom Theater. Vor unseren Augen wandeln sich diese ganz großen Tragödien der Weltliteratur (Romeo und Julia…) in kleine Komödien, nie in flachen Klamauk, sondern immer in feines Lust-Spiel.

Mehr Informationen hier.

Achtung: Diesmal ist der DEKA®TE Dienstag der 2. Dienstag im Monat

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 10.02.2015 19:30

3. März 2015: Aimer, boire et chanter

© Stadtkino

Mitten in die Proben zu einem Theaterstück, das Colin und Kathryn mit ihrer Amateurgruppe aufführen wollen, platzt eine schreckliche Nachricht: Ihr Freund George ist schwer erkrankt und hat nur noch wenige Monate zu leben. Nicht nur für Kathryn, die einmal mit ihm liiert war, sondern auch für deren Freundinnen Tamara und Monica gerät die Welt aus den Fugen. Mit voller Wucht werden Gefühlsverwirrungen der eigenen Jugend und längst begrabene Lebensträume wieder lebendig. Zum Leidwesen ihrer bürgerlich soliden Ehemänner entbrennt unter den Frauen ein Streit darüber, wer George auf eine letzte Reise begleiten darf …

Zum dritten Mal nach Smoking/No Smoking (1993) und Coeurs (2006) wählt der französische Altmeister Alain Resnais ein Theaterstück des britischen Autors Alan Ayckbourn als Vorlage. Dabei verdichtet er die Kunstwirklichkeit zu einem tragikomischen kleinen Welttheater. Mit der ironischen Distanz des weisen Menschenkenners reflektiert Resnais über die Macht von Liebe und Begehren und lässt die von ihren Sehnsüchten, Hoffnungen und Obsessionen getriebenen Figuren für einen Moment die eingefahrenen Gleise verlassen.

Interview mit Sandrine Kiberlain
Filmkritik Der Standard
Filmkritik Die Presse
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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 03.03.2015 19:30


Filmprogramm September - Dezember 2014
11.07.2015

2. September: Voices of Transition

© Milpa

Der Mut machende Dokumentarfilm Voices of Transition zeigt anhand positiver Beispiele aus verschiedenen Ländern, wie wir unsere Felder und Städte auf die doppelte Herausforderung von Klimawandel und Erdölknappheit vorbereiten können.

Im Film kommen die wichtigsten Protagonisten des sozialökologischen
Wandels in Frankreich, England und Kuba zu Wort. Das kubanische Beispiel beeindruckt vielleicht am meisten: Anfang der 90er holte die Tropeninsel eine katastrophale Wirtschaftskrise heim. Mit viel Improvisation und Geschick schafften es die Kubaner jedoch, aus der Not eine Tugend zu machen und ohne Öl auszukommen. Heute ist das Land zum weltweiten Vorreiter in urbaner Ökolandwirtschaft avanciert.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 02.09.2014 19:30

7. Oktober: Michael Kohlhaas

© Stadtkino

Michael Kohlhaas basiert auf der gleichnamigen Novelle von Heinrich Kleist und erzählt die wahre Geschichte über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der in der Mitte des 16. Jahrhunderts zu einem Synonym für Selbstjustiz wird. Von einem Adeligen ungerecht behandelt, wird aus dem aufrichtigen Familienvater ein unerbittlicher Kämpfer, dessen Credo „Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe auch die Welt daran zugrunde!“ die Radikalität seiner Handlungen erahnen lässt.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 07.10.2014 19:30

4. November: Totstellen oder Der Sohn eines Landarbeiters wird Bauarbeiter und baut sich ein Haus

© Filmlarchiv Austria
Axel Cortis akribischer Film schildert die Geschichte eines jungen Burgenländers namens Franz, der in eine großen Baufirma arbeitet. Sein Chef versucht, ihn an seine Firma zu binden und stellt ihm eine Beförderung zum Polier in Aussicht. Nach einigem Zögern nimmt er das Angebot an, da er mit seine schwangeren Freundin Erna eine Familie gründen und ein Haus bauen will (in den 70-Jahren der Traum vieler). Nach einem Unfall wird Erna ohnmächtig und nun nimmt das Schicksal des jungen Manneseinen völlig anderen Verlauf als er sich erträumt hat.

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 04.11.2014 19:30

2. Dezember: Kick out your boss

© Filmdelights

An drei Schauplätzen in drei Ländern – Serbien, Brasilien und Österreich – steigen wir in den Arbeitsalltag von Menschen ein, die alternative Wege gehen. Der Film zeigt, wie sich diese Wege auf die Arbeiter und Arbeiterinnen auswirken, wie es das direkte Umfeld der Kreativen verändert und wie die MitarbeiterInnen in der Verwaltung sich mit den massiven Umstellungen tun.

Das Thema alternative Arbeits- und Unternehmensstrukturen des neuen Dokumentarfilms von Elisabeth Scharang ist ein großes, globales Thema, das eine weitreichende Diskussion über den Film hinaus erfordert. Die interaktive Plattform, die von der Regisseurin und dem Film-Weltvertrieb filmdelights kreiert wurde, gibt Menschen auf der ganzen Welt die Möglichkeit ihre Gedanken und Erfahrungen zu teilen.

TedX Vienna (englisch)
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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 02.12.2014 19:30


Filmprogramm Mai - August
11.07.2015

6. Mai: Alphabet

© Filmladen

Unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem wird durch krisenhafte Entwicklungen zunehmend in Frage gestellt, und eine Antwort ist nicht in Sicht. Die politischen und wirtschaftlich Mächtigen wurden zum Großteil an den besten Schulen und Universitäten ausgebildet. Ihre Ratlosigkeit ist deutlich zu spüren, und an die Stelle einer langfristigen Perspektive ist kurzatmiger Aktionismus getreten.
Mit erschreckender Deutlichkeit wird nun sichtbar, dass uns die Grenzen unseres Denkens von Kindheit an zu eng gesteckt wurden. Egal welche Schule wir besucht haben, bewegen wir uns in Denkmustern, die aus der Frühzeit der Industrialisierung stammen, als es darum ging, die Menschen zu gut funktionierenden Rädchen einer arbeitsteiligen Produktionsgesellschaft auszubilden. Die Lehrinhalte haben sich seither stark verändert und die Schule ist auch kein Ort des autoritären Drills mehr. Doch die Fixierung auf normierte Standards beherrscht den Unterricht mehr denn je.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 06.05.2014 19:30

3. Juni: Deine Schönheit ist nichts wet

© Filmladen

Der 12-jährige Veysel, halb Kurde, halb Türke, ist mit seiner Familie aus der Türkei nach Österreich geflüchtet und lebt seit wenigen Monaten in Wien. In der Schule ist der schüchterne Junge ein Außenseiter und aufgrund seiner mangelnden Sprachkenntnisse ein Problemschüler. Zuhause lehnt sich sein älterer Bruder Mazlum gegen den Vater auf, der als kurdischer Freiheitskämpfer Jahre in den türkischen Bergen verbracht hat und somit aus Mazlums Sicht die Familie im Stich gelassen hat. Als der Konflikt zwischen Vater und Sohn in einer körperlichen Auseinandersetzung gipfelt, läuft Mazlum von zu Hause weg, was zum Streit zwischen Mutter und Vater führt. All diese Probleme und Konflikte drohen den 12-jährigen Veysel zu erdrücken, wären da nicht seine hoffnungsvollen Tagträume, in denen er zu seiner Ana flüchtet. Ana ist ein Mädchen aus seiner Klasse, in das Veysel unendlich verliebt ist, die jedoch in der Realität nicht einmal von seiner Liebe weiß.

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 03.06.2014 19:30

1. Juli: Vielleicht in einem anderen Leben

© Filmladen

April 1945: In diesen letzten Tagen des Krieges lagert eine Gruppe von zwanzig ungarischen Juden auf ihrem Todesmarsch Richtung KZ Mauthausen in einem Heustadel am Rande eines kleinen Dorfes. Der Weitermarsch verzögert sich, da die Befehlskette der SS reißt. In dieser Situation beschließt der Häftling Lou Gandolf, ein Opernsänger aus Budapest, seine LeidensgenossInnen zu überreden, die Operette "Wiener Blut" für eine private Vorstellung im Stadel einzustudieren. Er will das Mitgefühl der Bäuerin Traudl Fasching rühren, deren Mann Stefan der Stadel gehört, in dem die Häftlinge lagern. Für das Ehepaar Fasching wird die Begegnung mit den zum Tode Geweihten zu einer neuen Chance für ihre zerrüttete Ehe.
"In den vier Tagen, in denen die Geschichte spielt, wird über das Schicksal aller Beteiligten neu verhandelt. Wie immer in Krisenzeiten geht es darum, auf welche Seite man sich stellt, solange man diese Entscheidung noch selbst treffen kann." (Regisseurin Elisabeth Scharang)

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 01.07.2014 19:30

5. August: Venus im Pelz

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Nach einem langen Tag voller Castings ist der Pariser Theaterregisseur Thomas (Mathieu Amalric) kurz davor alles hinzuwerfen. Keine der Schauspielerinnen entspricht seinen Vorstellungen. Da taucht plötzlich Vanda (Emmanuelle Seigner) auf, ein Bündel voll unbändiger Energie. Sie scheint all das zu verkörpern, was Thomas verabscheut: Sie ist vulgär, naiv und ungebildet – und sie würde vor nichts zurückschrecken, um die Rolle zu bekommen. Nur sehr widerwillig lässt er sie überhaupt vorsprechen. Während der Probe beginnt aber zwischen den beiden ein intensives Spiel, das die heimlichsten Leidenschaften weckt…

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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 05.08.2014 19:30


DEKA®TE – Dienstag: ÜBERRASCHUNGSFILM
18.03.2014

Überraschungsfilm

Creative Commons: http://www.flickr.com/photos/phot...olby/11927931295/

Für den nächsten Dekarte Dienstag ist etwas besonderes geplant: Es wird ein Überraschungsfilm. gezeigt werden.

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 01.04.2014 19:30


DEKA®TE – Dienstag: Roque Dalton: Erschiessen wir die Nacht
26.01.2014

Tina Leisch - Roque Dalton: Erschiessen wir die Nacht

Witcraft

Roque Dalton (1935-1975) ist der wichtigste Dichter El Salvadors, der Bertolt Brecht oder Jura Soyfer Mittelamerikas, sein Leben ein Abenteuerroman, seine Dichtung der britzelnde Funkenschlag zwischen politischer Utopie und Sinnlichkeit, zwischen revolutionärer Überzeugung und Lust an der Häresie.

Von den salvadorenischen Diktaturen wegen subversiver Tätigkeit als revolutionärer Schriftsteller und Agitator zum Tode verurteilt, gelang es ihm zweimal seiner Hinrichtung zu entkommen. Das erste Mal wurde der Diktator Lemus gestürzt und es gab eine Amnestie, das zweite Mal riss ein Erdbeben einen Riss in die Gefängniszelle, durch den Roque Dalton sich in die Freiheit graben konnte.

Er lebte in Mexiko, Prag und vor allem Kuba im Exil, er bereiste ganz Lateinamerika, Europa, China und Korea. Er half mit, eine der ersten Guerillaorganisationen seines Landes auf die Beine zu stellen, das ERP (Revolutionäres Volksheer) und wurde von einer militaristischen Fraktion seiner eigenen Organisation unter bis heute nicht geklärten Umständen ermordet.
Er war Pionier einer linken Geschichtsschreibung und Kulturforschung seines Landes, er machte emphatisch Gebrauch von „Guanakismen“ (also salvadorenischen Eigenarten des Spanischen) und benutzte die Sprache der Strasse und der Wirtshäuser, den Jargon der Bordelle und Gefängnisse. Er beschoss eine sich globalisierende Popkultur mit antikapitalistischen Pointen und kritisierte kommunistische Befreiungskonzepte und mit der fein geschliffenen Machete seines Witzes.

Die Regisseurin, Tina Leisch, wird bei der Vorführung anwesend sein.

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Filmkritik im Standard


Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 04.03.2014 19:30


DEKA®TE – Dienstag: Cirkus Columbia
18.01.2014

Wichtig Ankündigung: Der nächste DEKA®TE DIENSTAG fällt untypisch nicht – wie üblich – auf den ersten Dienstag im Februar, sondern auf den 11. Feber.

Danis Tanovic - Cirkus Columbia



Cirkus Columbia spielt vor dem Krieg (nach dem Zerfall Jugoslawiens), der schmalen Zeitspanne vor der Eskalation, den letzten Tagen der Ruhe. Ein Dorf in Bosnien-Herzegowina im Sommer 1991. Aus dem Radio scheppern schon die ersten Schreckensnachrichten – "Kroatien ist zum Krieg gerüstet" – doch auf dem Dorfplatz sitzen Bosnier, Serben und Kroaten noch friedlich nebeneinander in der Sommerhitze. Die jungen Männer haben ihr Badevergnügen und die hübschen Nachbarsmädchen im Kopf.

In dieses Idyll kehrt Divko zurück, der vor 20 Jahren nach Deutschland gegangen ist und nun, nach dem Ende des Sozialismus, auf einen Neuanfang in der Heimat hofft. Mit seinem protzigen Mercedes, seiner jungen Geliebten Azra und den Taschen voller D-Mark zeigt er den Zurückgebliebenen, wie Kapitalismus aussieht. Als ihm sein alter Kumpel, inzwischen Bürgermeister, mit einem traditionellen Schinken empfängt, fängt Divko jedoch fast zu weinen an.

Divko ist so sehr damit beschäftigt, in Erinnerungen zu schwelgen, dass er darüber sowohl seine Geliebte vernachlässigt als auch alle Zeichen, die rings um ihn herum das Ende Jugoslawiens ankündigen.

Ähnlich wie sein Hauptdarsteller Divko habe auch er sich auf dem Set gefühlt, sagt der Regisseur Tanović. "Lange Zeit konnte ich mich gar nicht mehr daran erinnern, wie es vor dem Krieg war." Erst die Dreharbeiten in Bosnien-Herzegowina hätten bei ihm "nostalgische und melancholische Gefühle" ausgelöst

Korrektur: Der Redaktion ist leider ein Fehler mit den verschiedenen Regisseuren der kommenden Filme unterlaufen. Tina Leisch wird natürlich bei ihrem Film ("Roque Dalton"), den Dekarte im März zeigt, anwesend sein und nicht bei Cirkus Columbia

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Filmkritik der New York Times


Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 11.02.2014 19:30


DEKA®TE – Dienstag: Low Definition Control
26.12.2013

Zur Erkärung: Das Datum direkt unter dem Filmtitel bezeichnet das Datum des Eintrages dieses Beitrages. Das Datum der tatsächlichen Filmvorstellung findet sich am Ende dieses Beitrages.

Michael Palm - Low Definition Control

© Stadtkino

Wo wir gehen und stehen, werden wir angesehen: In einer Gesellschaft, die Öffentlichkeit primär als Ort von Risiken denkt, hängt von ständiger Beobachtung nahezu alles ab. Deswegen kann man heute in den Innenstädten der entwickelten Länder in kein Sandwich mehr beißen (oder gar einen Koffer herumtragen), ohne dass dies von Kameras aufgezeichnet und von Rasterprogrammen decodiert würde.
Den Umstand, dass Risikoprävention und Sicherheit "der politische Alleskleber" geworden sind, nimmt Michael Palm zum Anlass, mit seinem Film Low Definition Control über die Implikationen der zunehmenden Technisierung der Wahrnehmung im öffentlichen Raum und in der Medizin nachzudenken. Er tut dies, indem er zu immer wieder durch Überhöhung verfremdeten Alltagsszenen eine Theorie in Fragmenten ergänzt.
Aus dem Off sind die Stimmen von Wissenschaftlern und Intellektuellen aus allen möglichen Disziplinen (von der Neurologie über die Medienwissenschaft bis zur Theologie) zu hören, die darüber debattieren, was durch den zunehmenden "Panoptismus" und den gesellschaftlichen Verlust der Unschuldsvermutung am Horizont der Geschichte sichtbar wird: eine "völlige Evakuation des Realen" und eine Auflösung "der Figur des Menschen in seiner Naturalität"
Low Definition Control ist Science Fiction im buchstäblichen Sinn des Wortes - eine visionäre Vorwegnahme von längst im Gange befindlichen biopolitisch-gouvernementalen Prozessen, in denen die Technik sich in das Verhalten der Menschen so einschreibt, dass nach einer Disziplinar- und einer Kontrollgesellschaft irgendwann eine Gesellschaft körperloser, berechenbarer Schnittstellensubjekte treten könnte.

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Interview mit Michael Palm


Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 07.01.2014 19:30


DEKA®TE – Dienstag: Omsch
12.11.2013

Zur Erkärung: Das Datum direkt unter dem Filmtitel bezeichnet das Datum des Eintrages dieses Beitrages. Das Datum der tatsächlichen Filmvorstellung findet sich am Ende dieses Beitrages.

Edgar Honetschläger - Omsch

© Stadtkino

"Das hohe Alter ist das Schönste in meinem Leben." "Wenn du diesen Saft trinkst wirst du 100 Jahre alt" sagt der junge Mann zu seiner alten Nachbarin. "Ich bin auch ohne Saft 100 Jahre alt geworden" entgegnet die alte Dame. Humor und Witz bilden die Basis einer Freundschaft die mehr als ein halbes Jahrhundert Altersunterschied überbrückt und die 102-Jährige sagen lässt: "Für mich ist das Schönste das Alter."

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Filmkritik der Presse

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 03.12.2013 19:30


DEKA®TE – Dienstag: Nicolas Philibert - La Maison de la Radio
14.10.2013

Zur Erkärung: Das Datum direkt unter dem Filmtitel bezeichnet das Datum des Eintrages dieses Beitrages. Das Datum der tatsächlichen Filmvorstellung findet sich am Ende dieses Beitrages.

Nicolas Philibert - La Maison de la Radio

© Stadtkino

Nicolas Philibert, bekannt für seine präzise beobachtenden Dokumentationen, hat die Sendestation von Radio France besucht und mit seiner Kamera festgehalten, was wir sonst nur zu hören bekommen. Wir blicken in enge Studios, wo Talkrundenteilnehmer hinter den Mikrofonen verschwinden, erleben, wie der Philosoph Umberto Eco seine Stirn runzelt, während er nachdenkt, und entdecken die abenteuerlichen Instrumente von Klangkünstler Pierre Bastien. Bei Philibert wird das „Radio-Haus“ zum Bienenstock, aus dem aus hundert Waben Stimmen, Töne und Geräusche erklingen. Eine faszinierende Reise in die unsichtbare Welt der akustischen Illusionen.
Dunja Bialas

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Filmkritik der NYTimes

Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 05.11.2013 19:30


DEKA®TE – Dienstag: Just the Wind - Csak a szél
26.09.2013

Zur Erinnerung: Aufgrund der Schließung des Zentralkinos wird der DEKA®TE Filmabend ab September jeden ersten Dienstag im Monat im Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) zu finden sein

Just the Wind - Csak a szél

© Stadtkino

Die Nachricht verbreitet sich in Windeseile: In einem ungarischen Dorf wurde eine Roma-Familie ermordet. Die Täter sind entkommen, niemand will eine Ahnung davon haben, wer das Verbrechen begangen hat. Eine andere Roma-Familie, die nahe dem Tatort lebt, sieht sich in ihrer latenten, mühsam verdrängten Angst bestätigt. Der Vater ist weit weg in Kanada; er möchte seine Frau, die Kinder und den Großvater nachholen, sobald es ihm möglich ist. Die Familie, von rassistischem Terror bedroht und von einer schweigenden Mehrheit im Stich gelassen, versucht den Tag nach der Tat zu überstehen. Und abends, als die Dunkelheit über das Dorf hereinbricht, rückt man im Bett noch enger zusammen als sonst. Doch die Hoffnung, dem Wahnsinn zu entkommen, erweist sich als trügerisch. Ausgehend von einer realen Mordserie, der in Ungarn in wenig mehr als einem Jahr acht Menschen zum Opfer fielen, schildert Bence Fliegauf die Pogromstimmung, aus der Gewalt gegen Minderheiten entsteht. Die Kamera haftet sich eng an die Fersen der Figuren und macht ihre zunehmende Atemlosigkeit auch physisch erfahrbar. Berlinale Katalog 2012
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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 01.10.2013 19:30


DEKA®TE – Dienstag: The Future's Past
20.08.2013

Wichtige Änderung: Aufgrund der Schließung des Zentralkinos wird der DEKA®TE Filmabend ab September jeden ersten Dienstag im Monat im Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) zu finden sein

The Future's Past

© POOOL

Kambodscha heute: Im Mittelpunkt von The Future's Past stehen drei kambodschanische Jugendliche und ihre Familien: Eine Studentin in Phnom Penh, ein buddhistischer Mönch vom Land, sowie die Tochter eines vor den roten Khmer geflüchteten Emigranten in Paris. Aus ihren Blickwinkeln verfolgt der Film das von der UNO unterstützte Tribunal zu den Verbrechen der Khmer Rouge, spürt den emotionalen und intellektuellen Veränderungen nach, die dieses Verfahren auslöst und beschreibt auch die alltäglichen Auswirkungen, die das Tribunal auf die jungen Menschen, ihre Familien und das kambodschanische Volk hat.
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Ort und Zeit der Aufführung: Bildungszentrum St. Bernhard (Probstei/Domplatz) Wiener Neustadt, 03.09.2013 19:30


Kinoprogramm Sommer 2013
21.06.2013

3. Juli: Gilles Bourdos - Renoir

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Eine hinreißende, selbstbewusste junge Frau (Christa Théret) inspiriert den berühmten impressionistischen Maler Auguste Renoir (Michel Bouquet) zu seinen letzten großen Werken. Auch Renoirs Sohn Jean (Vincent Rottiers) ist beeindruckt von der Schönheit der reizenden Andrée und es entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte.
In der lichtdurchfluteten Landschaft der Côte d’Azur widmet sich Auguste Renoir ganz zurückgezogen seiner Malerei. Obwohl er wegen einer Altersarthritis seine Hände kaum noch bewegen kann und er unter dem Verlust seiner Frau leidet, erweckt die junge und unbekümmerte Andrée ganz neue Energien in ihm. Motiviert und beschwingt beginnt er zu malen und dabei wieder aufzublühen. Und auch der im Krieg verwundete Jean Renoir bekommt durch Andrée neuen Lebensmut. Mit ihr kann er vor allem seine Leidenschaft für das Kino teilen und die schwere Last, die durch den Erfolg seines Vaters auf seinen Schultern liegt, fast vergessen…
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 03.07.2013 19:30


8. August: Yorgos Lanthimos - Alpis

© Stadtkino
Eine Krankenschwester, ein Sanitäter, eine Turnerin und ihr Trainer haben eine neue Dienstleistung entwickelt. Sie bieten sich als mietbare Vertretung für tote Menschen an, bezahlt durch deren Verwandte, Freunde oder Kollegen. Das Unternehmen heißt Alps, der Sanitäter, der Alps leitet, nennt sich Mont Blanc. Obwohl die Alps-Mitglieder unter einem streng hierarchischen Regime ihres Leiters operieren, hält sich die Krankenschwester nicht daran.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 07.08.2013 19:30


Kinoprogramm 2. Quartal 2013
22.04.2013

3. April: Karl Valentin – Kurzfilme

© Jupiter-Film

Gezeigt werden die Kurzfilme "Beim Nervenarzt", "Buchbinder Wanninger", "Die Erbschaft", "So ein Theater" und "Der verflixte Scheinwerfer".

Beim Nervenarzt:
Karl Valentin besucht einen Arzt und schildert seine Beschwerden. Eingeflochten in dem Film sind zwei Episoden: Karl Valentin bestellt bei einem Bäcker eine Brezel in Form eines "B", ist jedoch mit der Ausführung des Bäckers erst nach mehreren Versuchen zufrieden und isst die Brezel noch im Laden; Karl Valentin bemerkt in einem Restaurant, dass Zechprellern nicht viel passiert und bestellt daraufhin trotzz seines mageren Geldbeutels ein üppiges Mahl.

Buchbinder Wanninger:
Mit dem Buchbinder Wanninger schuf der Münchener Komiker eine Gestalt, die klassisch geworden ist. Zu der Stimme von Karl Valentin mimt Georg Blädel den geplagten Handwerker bei einem telefonischen Irrlauf.

Die Erbschaft:
Hintergründiger und auch filmästhetisch bemerkenswerter Kurzfilm von Karl Valentin, der die ungeschminkte Realität armer Leute im Deutschland 1936 zeigt, im Dritten Reich wegen "Elendstendenzen" unterdrückt wurde und erst vierzig Jahre später uraufgeführt wurde.

So ein Theater:
Das Orchester aus der "Orchesterprobe" spielt in diesem Film in einem gut besuchten Kabarett. Valentin spielt schrecklich falsch und in einer Spielpause geraten sich er und der Kapellmeister fast wieder in die Haare.

Der verhexte Scheinwerfer:
Malheur während der Theatervorstellung! Einer der Scheinwerfen ist ausgefallen. "Elektriker" Karl Valentin und "Lehrbub" Liesl Karlstadt machen sich daran den Fehler zu suchen und zu beheben. Dabei haben die beiden Komiker reichlich Gelegenheit zu demonstrieren, wie schwierig der Umgang mit Kontakten, Sicherungen und Glühbirnen ist. Ob sie den Defekt wohl finden?
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 03.04.2013 19:30

8.Mai: Charles Chaplin - City Lights

© Stadtkino
Die Lichter der Großstadt zeigen ein Kafka-ähnliches Heldenleben. Ein Clochard wird zum Retter und Gönner eines blinden Mädchens: Der Unvermögende besorgt das Vermögen, das sie braucht, um wieder sehen zu können. Und als sie ihn sieht, gleicht er so gar nicht dem "Traum" vom strahlenden Retter. (...) Es gibt Szenen, die in einem winzigen Augenblick große Einblicke in gesellschaftliche Verhältnisse leisten: Chaplin, der mit dem Rolls Royce des Millionärs auf der Straße anhält, um gewohnheitsmäßig eine weggeworfene Zigarrenkippe aufzuheben: die "Befremdung", die das hervorruft, definiert genau das, was Brecht mit seiner epischen Verfremdungstheorie erreichen wollte: Auf diesen Fall angewandt, zeigt der Chaplin-Einfall, daß es in der gleichen Wirklichkeit niemand auch nur wahrnimmt, daß es überhaupt Leute gibt, die Kippen aufheben müssen. (Hellmuth Karasek)
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 01.05.2013 19:30

5. Juni - Peter Bogdanovich - The Last Picture Show


Set in a small town in north Texas during the year November 1951 – October 1952, it is about the coming of age of Sonny Crawford (Timothy Bottoms) and his friend Duane Jackson (Jeff Bridges). The cast includes Cybill Shepherd in her film debut, Ben Johnson, Eileen Brennan, Ellen Burstyn, Cloris Leachman, Clu Gulager, Randy Quaid in his film debut and John Hillerman. For aesthetic and technical reasons it was shot in black and white, which was unusual for its time (Wikipedia).
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 05.06.2013 19:30


Kinoprogramm 1. Quartal 2013
19.12.2012

2. Jänner - Hans Günther Pflaum: Ich will nicht nur, dass Ihr mich liebt

© Einhorn

Würdigung des Lebens und Schaffens des 1982 im Alter von 37 Jahren verstorbenen Filmemachers Rainer Werner Fassbinder durch den Münchner Filmjournalisten Hans Günther Pflaum in 10 Kapiteln. Die Länge des Films ermöglicht, dass die zahlreichen Ausschnitte aus Filmen und Statements auch dem weniger Filmkundigen Zugang zu Person und Werk des Rastlosen und nicht Unumstrittenen eröffnen.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 02.01.2013 19:30

13. Februar - Yves Robert: Der Krieg der Knöpfe

© Einhorn
Schon seit Generationen bekämpfen sich die Jungen zweier französischer Dörfer. Warum, das weiss niemand so genau. Neuerdings schneiden die Sieger den Verlierern alle Knöpfe, Hosenträger und Schnürsenkel ab. Das gibt bei den Verlierern zu Hause natürlich Ärger. So beschliessen sie, die nächste Schlacht splitternackt zu schlagen. Doch nun lernen sie die unangenehmen Seiten von Brennesseln kennen - vielleicht sind Reserveknöpfe die Lösung?
Der Bandenkrieg eskaliert, bis die beiden Anführer in ein Erziehungsheim geschickt werden. Hier sind sie plötzlich aufeinander angewiesen - und, siehe da, es geht auch anders.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 13.02.2013 19:30.
Bei dem Termin handelt es sich ausnahmsweise nicht um den ersten Mittwoch des Monats



6. März - Lola

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Ein seriöser Mann und Moralist, Flüchtling aus dem Osten, übernimmt in den 50er Jahren das Baudezernat einer deutschen Kleinstadt, in der eine korrupte Clique agiert. Die Liaison mit einer Prostituierten verwickelt ihn in die Machenschaften der Bürger und treibt ihn in Anpassung und Resignation. Zweiter Teil der "Wirtschaftswunder-Trilogie" von Fassbinder ("Die Ehe der Maria Braun", "Die Sehnsucht der Veronika Voss"), der im Gewand einer populär erzählten Kolportagegeschichte die Moral der "Adenauer-Ära" denunziert.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 06.03.2013 19:30


PROGRAMMÄNDERUNG AM 03.10.2012 - Statt "Der Vater meiner Kinder" wird nun "Mama illegal" gezeigt
12.09.2012

3. Oktober - Ed Moschitz: Mama illegal

© POOOL

Während der Vorstellung wird der Regisseur Ed Moschitz anwesend sein. In Kooperation mit SOS Aktion Mitmensch und Volkshilfe

Sie geben den Schleppern ihre Ersparnisse und riskieren auf ihrer Reise nach Westeuropa ihr Leben: Aurica, Raia und Natasa, drei Mütter aus einem kleinen moldawischen Dorf.

Sie kehren ihrem ärmlichen Heim, den kaputten Straßen, den baufälligen Schulen und den zahllosen unbewohnten Häusern den Rücken, um in Österreich und Italien als Putz- oder Pflegehilfen zu arbeiten. Hier führen sie ein Leben im Untergrund - mit einem harten Job, ohne gültige Papiere, schutzlos und ohne medizinische Versorgung - jahrelang getrennt von Kindern und Familien. Alles, was vom im Westen hart erarbeiteten Geld übrig bleibt, schicken sie nach Hause zu ihren Familien.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 03.10.2012 19:30


Kinoprogramm 4. Quartal 2012
12.09.2012

ACHTUNG PROGRAMMÄNDERUNG - Statt "Der Vater meiner Kinder" wird nun "Mama illegal" am 03.10.2012 gezeigt

3. Oktober - Mia Hansen-Løve: Der Vater meiner Kinder

© Polyfilm

Der Filmproduzent Grégoire Canvel führt ein scheinbar vollkommenes Leben: Er hat eine Ehefrau, die ihn liebt, drei entzückende Kinder und einen erfüllenden Job. Doch was keiner sieht: Er geht zu viele geschäftliche Risiken ein, macht immer mehr Schulden und hat keine Kraft sich dagegen aufzubäumen. Dafür nimmt eine lähmende Müdigkeit, eine wachsende Verzweiflung von ihm Besitz und es scheint für ihn nur einen finalen Ausweg zu geben. Konfrontiert mit Trauer, Verzweiflung, Wut und Machtlosigkeit, nimmt seine Frau Sylvian den Kampf dagegen auf. Gleichzeitig möchte sie, dass sich ihre Töchter der Realität stellen und erwachsen werden. Zum ersten Mal in ihrem Leben beginnt Sylvia hinter die Fassade ihres gemeinsamen Lebens zu blicken…
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ACHTUNG PROGRAMMÄNDERUNG - Statt "Der Vater meiner Kinder" wird nun "Mama illegal" am 03.10.2012 gezeigt

7. November - Sudabeh Mortezai: Im Bazar der Geschlechter

© POOOL
Ein Junggeselle, der zwischen Beziehungsangst und Liebessehnsucht schwankt, eine geschiedene Frau, die ums Überleben kämpft und ein Mann des Glaubens, der versucht, die gelebte Sexualität anderer mit seinen Dogmen abzustimmen. Ihre Geschichten kreisen um die Praxis der Zeitehe, auch Lustehe genannt, einer schiitischen Tradition im Iran, die es einem Mann und einer Frau ermöglicht, für einen befristeten Zeitraum zu heiraten. Die Ehe kann von einer Stunde bis zu vielen Jahren dauern – manchmal für fünf Goldmünzen im Jahr, manchmal für 100.000 Toman. Legalisierte Prostitution oder ein Schlupfloch für Paare, um eine Beziehung innerhalb des repressiven Rechts der Islamischen Republik Iran zu leben – religiöses Dogma trifft auf Macho-Sentimentalität, trifft auf weibliche Lebensrealität.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 07.11.2012 19:30


5. Dezember - Albert Lamorisse: Le ballon rouge und Crin-Blanc

© Stadtkino

Le ballon rouge
Der kleine Junge Pascal entdeckt eines Morgens einen großen roten Luftballon, der an einer Treppe im Pariser Viertel Ménilmontant an einem Laternenpfahl festgebunden ist. Er bindet den Ballon los und nimmt ihn mit zur Schule. Später auf dem Nachhauseweg versucht er den Ballon vor dem Regen zu schützen. Zuhause angekommen, verbietet ihm die Mutter, den Ballon in seinem Zimmer aufzubewahren und verbannt den Ballon vor das Fenster. Doch seltsamerweise schwebt der Ballon nicht davon, sondern verharrt vor dem Fenster und lässt sich schließlich von Pascal wieder einfangen. Text Wikipedia
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Crin-Blanc
Crin-Blanc ist der Leithengst einer Herde von wilden und freien Pferden, die in der einsamen Region von Camargue lebt. Er wird eines Tages von einem Viehzüchter eingefangen, der das Tier zähmen und ihm damit auch die Freiheit nehmen will. Doch weder dem Züchter noch seinen Gehilfen gelingt es, den Willen des stolzen weißen Hengstes zu brechen. Er wird freigelassen und gleichzeitig für vogelfrei erklärt. Das ruft den Fischerjungen Folco auf den Plan. Text Wikipedia
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 05.12.2012 19:30


Kinoprogramm 3. Quartal 2012
18.05.2012

4. Juli - Peter Luisi: Ein Sommersandtraum

© Polyfilm

Benno (Burgschauspieler Fabian Krüger) mag sein Leben gern geordnet. Er liebt Beethoven und schöne Frauen. Die Nachbarin Sandra (Irene Brügger, bekannt unter ihrem Künstlernamen "Frölein DaCapo") und ihre Musik sind ihm ein Dorn im Auge. In ihrem Café, ein Stockwerk unter seiner Wohnung, probt Sandra lautstark ihre Songs, träumt vom großen Durchbruch und lässt sich von Bennos Beleidigungen nicht beeindrucken.
Als Benno eines Morgens aufwacht, findet er – Sand. Und der kommt von niemand anderem als ihm selbst. Und er wird mehr. Jeden Tag. Und es folgt eine schreckliche Entdeckung: Je mehr Sand er verliert, desto leichter wird er. Mehr Sand heißt weniger Benno. Der Sand scheint etwas einzufordern, das Benno einfach nicht wahrhaben will – verborgene Sehnsüchte und geheime Wünsche, die mit der ungeliebten Sandra zu tun haben könnten. Benno beginnt zu ahnen, dass nur die nackte Wahrheit ihn vor dem endgültigen Verschwinden retten kann...
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 04.07.2012 19:30


1. August - Susanne Bier: In einer besseren Welt

© Filmladen

Anton lebt den Spagat zwischen zwei Welten: Mehrere Monate im Jahr rettet er als idealistischer Arzt in einem afrikanischen Flüchtlingscamp Menschenleben. Zu Hause, in der Idylle der dänischen Provinz, muss er sich als engagierter Vater und Ehemann den Herausforderungen des Familienalltags stellen. Seine Ehe mit der Ärztin Marianne steht kurz vor dem Aus, als die innige Freundschaft seines Sohns Elias zu seinem einsamen Schulkameraden Christian eine lebensgefährliche Wendung nimmt und Anton vor die Frage stellt: Wie stark sind sein Glaube an die Gerechtigkeit und der Wunsch, seine Haltung zu bewahren?
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 01.08.2012 19:30


5. September - Icíar Bollaín: Und dann der Regen

© Polyfilm

Sebastian (Gael García Bernal) ist ein politisch engagierter, idealistischer Regisseur. In seinem Film über Christoph Kolumbus will er das Schicksal der unterdrückten Ureinwohner zeigen. Er reist nach Bolivien, das preiswerteste Land Lateinamerikas. Doch soziale Unruhen machen dem Regisseur und seinem geschäftstüchtigen Produzenten (Luis Tosar) einen Strich durch die Rechnung: 500 Jahre nach der Ankunft des Eroberers geht es nicht um Gold, sondern um das flüssige Menschenrecht Wasser - und die Filmemacher stehen plötzlich zwischen den Fronten…
Das Drehbuch dieses neuen Films von Icíar Bollaín („Öffne meine Augen/Te doy mis ojos“ schrieb Ken Loach-Autor Paul Laverty.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 02.05.2012 19:30


MIMPI
14.05.2012


Idee, Konzept und Choreographie: Werner Schulze

Das indonesische Wort „Mimpi“ bedeutet Traum. Es sind Bilder unserer Traumlandschaft, die in einer Entdeckungsreise durch die Weite unserer Seele vorüberziehen. Dabei spielen nicht nur Nachtträume eine Rolle, sondern mehr noch unsere Tag- und Lebensträume.

MIMPI ist weder Show noch Entertainment, sondern deutet auf eine Reise. MIMPI erzählt eine Geschichte, ohne eine Geschichte zu erzählen. Innehalten, berührt werden, sich berühren lassen, vielleicht Überraschendem, einer neuen Welt begegnen. Oder schlicht Bilder, die verzaubern, wahrnehmen.

Der blinde Erzähler, ein Priester, weiße Federn, Bambusstangen. Das Ei als Symbol der Hoffnung und des Neubeginns. Sie alle wollen uns etwas erzählen, führen zu Gedanken als Entströmungen über jene Themen, die den Menschen mehr bewegen als alle anderen: die Vereinigung von Liebe und Leid, von Tod und Geburt, Trost, Glück und Hoffnung.

Solche Bruchstücke von Träumen, Anrisse von Geschichten rufen den Zuseher auf, eine Spurensuche nach Wegmarken im eigenen Leben zu beginnen. Vielleicht wird er sich fragen: War das Zeichnen des Weges bedeutungsvoller als das Erreichen des Ziels?

Zeit verdünnen, Zeit verdichten, Singular/Dual/Plural, Chronos/Kairos, Raum und Raumpunkte, Tanz, Musik und theatralische Darbietung im Gleichgewicht.

Die aus mehreren Kulturräumen (Indonesien, Iran, Europa) stammende Musik trägt dazu bei, Kontraste zu schärfen und Momente der Überraschung zu generieren.

Veranstaltungsort: Gemeindezentrum Bad Erlach, Fabriksgasse 1, 2822 Bad Erlach
Beginnzeit: 02. Juni 2012, 20 Uhr
Ticketpreis: E 18,- | Kinder bis 14 J.: E 9,-
KARTENVORVERKAUF:
Gemeindeamt Bad Erlach, 02627/ 48214
Arena Nova , 02622/ 22360-0,
www.arenanova.com
und oeticket.com, 01/ 96096


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Kunst und Natur
30.03.2012

Agnes Palmisano, Gesang
Helmut Stippich, Schrammelharmonika und Gesang
Daniel Fuchsberger, Kontragitarre und Gesang


An der Schnittstelle von Volks- und Kunstmusik singt Agnes Palmisano mit ihrer farbreichen und wandlungsfähigen Stimme Kunstlieder von Franz Schubert ebenso wie den Wiener Dudler. Damit sich die Wiener Liedtradition nicht nur aus der Vergangenheit definiert, leisten Helmut Stippich und Daniel Fuchsberger neben anderen zeitgenössischen Komponisten ihren Beitrag.

18. April 2012, 19 Uhr
Wr. Neustadt, Bernardisaal des Neuklosters
Eintritt 15€
Studenten und Jugendliche 12€


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Kinoprogramm 2. Quartal 2012
08.03.2012

4.April - Svet-Ake: Der Dieb des Lichts

© Stadtkino

Man nennt ihn "Svet-ake" ("Mr. Light"). Svet-Ake ist zwar der Elektriker aber für mehr als elektrisches Licht verantwortlich: Die Bewohner seines Landstrichs schwirren wie Motten um den umgänglichen und freundlichen Mann: Egal ob es nun ein elektrischer Kurzschluss ist oder ein Beziehungskurzschluss; egal ob es die sind, die die ganze Energie einer Stadt kontrollieren wollen, oder jene die jede Energie zum Leben aufgegeben haben; Svet-Ake ist immer zur Stelle mit praktischer Hilfe und Rat. Selbst wenn er dafür das Gesetz verbiegen muss: So wird der Stromzähler einer befreundeten Pensionistin so eingestellt, dass sie statt ihrer hohen Stromrechnung eine noch höhere Gutschrift bei den Energiewerken ausbezahlt bekommt. Doch Gutherzigkeit wird in einem Land, das mitten im politischen Umbruch steckt nicht automatisch belohnt. Wer weiterkommen will - und das will Mister Light - muss abwägen, mit wem man ins Bett steigt.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 04.04.2012 19:30


2. Mai - Die Frauenkarawane

© poool Film

Flirrende Hitze, mächtige Sanddünen, von weitem eine Karawane. Vertraute Bilder und doch ganz anders - denn diese Karawane besteht ausschließlich aus Frauen. Bei den Toubou, einem Nomadenvolk im Südosten der Sahara, ist es immer schon Frauensache, sich einmal im Jahr auf eine 1.500 Kilometer lange Reise zu begeben. Die Frauen durchqueren mit Kindern und vielen Kamelen die Wüste, um in den Oasen im Norden Nigers Datteln zu ernten und diese im Süden zu verkaufen. Der Weg ist beschwerlich, doch ein mögliches Verirren, Wassermangel, die Geburt eines Kindes unterwegs oder die lange Abwesenheit schrecken die Frauen nicht ab. Nur das Ergebnis zählt: Dank ihrer Einkünfte kann ein Nomadenhaushalt ein Jahr leben, ohne Tiere verkaufen zu müssen.
Wenn Domagali, die Anführerin der Karawane, meint, dass die Reise auch in Zukunft unternommen werden soll, so bietet sie für Amina und Mariama, die von einem modernen Leben träumen, einen ganz anderen Anreiz. Fern von ihren Männern teilen sie - Nomadenfrauen unter sich - ihre Geheimnisse.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 02.05.2012 19:30


6.Juni - Le Havre

© Stadtkino

Marcel Marx (André Wilms), früher Autor und wohlbekannter Bohemian, hat sich vor längerer Zeit in sein frei gewähltes Exil, die Hafenstadt Le Havre, zurückgezogen. Hier geht er inzwischen der ehrenwerten, aber nicht sonderlich einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach. Der Traum vom literarischen Durchbruch ist längst begraben und trotzdem führt er ein zufriedenes Leben mit seiner Frau Arletty (Kati Outinen). Doch plötzlich erkrankt Arletty schwer, gleichzeitig kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt des minderjährigen Flüchtlings Idrissa (Blondin Miguel) aus Afrika.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 06.06.2012 19:30


La Nana - Die Perle
07.02.2012


© Polyfilm

Nach 23 Jahren als Haushälterin der Familie Valdez hat sich Raquel (Catalina Saavedra) ihren festen Platz in der Familie erobert. Doch der große Haushalt und die zunehmenden Auseinandersetzungen mit der ältesten Tochter Camila bringen Raquel an den Rand ihrer Kräfte. Um sie zu entlasten, stellt die Familie ein zusätzliches Hausmädchen ein. Raquel fühlt sich verdrängt und versucht mit allen Mitteln, „ihr Haus“ und „ihre Familie“ zu verteidigen und vertreibt die vermeintlichen Konkurentinnen.
Als Raquel erneut einen Schwächeanfall erleidet, stellt die Familie Lucy (Mariana Loyola) ein. Alles wird anders, denn durch die lebensfrohe Lucy erfährt Raquel erstmals in ihrem Leben Freundschaft und Zuneigung.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 07.03.2012 19:30


Midnight in Paris
15.01.2012


© Filmladen

Ein Wunschtraum geht für den Amerikaner Gil (OWEN WILSON) in Erfüllung, als er mit seiner Verlobten Inez (RACHEL McADAMS), ein Mädchen aus wohlhabendem Hause, seinen Urlaub in Paris verbringen kann. Seit seiner Jugend schwärmt Gil von der dortigen Künstlerszene der Zwanzigerjahre. Wenn er nur damals hätte leben können! Hemingway, Fitzgerald, Gertrude Stein - das sind die Idole des erfolgreichen Hollywood-Drehbuchautoren, der sich sehnlichst wünscht, als ernst zu nehmender Schriftsteller zu reüssieren. Inez hat kein Verständnis für seine Schwärmerei. Eines Abends bricht Gil alleine auf und verirrt sich bei seinem Streifzug durch die Straßen der Stadt der Liebe. Punkt Mitternacht geschieht etwas Wundersames: Gil wird von einer Limousine aufgelesen, die ihn geradewegs in die Roaring Twenties transportiert, zu all den legendären Künstlern, die er immer schon bewundert hat! Mit einem Mal ist nichts mehr so, wie es vorher war...
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 01.02.2012 19:30


Süt
16.12.2011


© Stadtkino

Yusuf, Anfang 20, lebt bei seiner Mutter Zehra am Rande einer anatolischen Kleinstadt.
Gemeinsam verkaufen sie selbst hergestellte Milchprodukte ihrer beiden Kühe auf dem lokalen Markt, eine harte Arbeit, die wenig einbringt. Die Geschäfte gehen immer schlechter, denn mit der zunehmenden Industrialisierung und der Entstehung von Neubauvierteln gehen immer mehr Menschen in die neuen Supermärkte.
Zehra verlangt von Yusuf, durch geregelte Arbeit zum gemeinsamen Lebensunterhalt beizutragen. Aber Yusuf kann diesen traditionellen Erwartungen als männliches Familienoberhaupt nicht gerecht werden, da er sich lieber in Tagträumen und Literatur verliert. Als eines seiner Gedichte in einer Literaturzeitschrift veröffentlicht wird, wächst in ihm der Wunsch nach künstlerischer Selbstverwirklichung und Anerkennung.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 04.01.2012 19:30


Babys
11.11.2011


© Kinowelt

Sie heißen Panijao, Bayar, Mari und Hattie. Geboren in Namibia, in der Mongolei, in Japan und in den USA. Einfühlsam begleitet die Kamera die neuen Erdbewohner vom ersten Atemzug bis zu den ersten Schritten auf wackeligen Beinen. Zwei von ihnen leben fernab der Zivilisation, die beiden anderen mitten in der Großstadt. Sie sind Einzelkind oder Teil einer Großfamilie. Doch so unterschiedlich ihre Herkunft ist, so verschieden die Kulturen sind, in denen sie aufwachsen - wenn Babys brabeln, glucksen und lachen, klingt es überall auf der Welt gleich. In zeitlicher Abfolge dokumentiert der Film die Entwicklung der Kinder und macht in wunderbar authentischen Bildern deutlich, dass es keine Rolle spielt, ob sie in einer Jurte oder in einem Hochhaus-Apartment ihre Umgebung entdecken, lachen und weinen, Vertrauen und Ängste entwickeln, Geborgenheit suchen und Liebe finden. Denn im Laufe eines Jahres mausern sich alle vier Babys vom hilflosen Säugling zum selbstbewussten kleinen Individuum.
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In Zusammenarbeit mit dem Weltladen. Bei der Vorführung wird es zusätzlich ein Weltladen-Buffet geben

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 07.12.2011 19:30


Ein gutes Herz
13.10.2011


© Polyfilm

Jacques (Brian Cox) ist der griesgrämige Besitzer einer heruntergekommenen New Yorker Kneipe, die einem bunten Haufen von Trinkern als Zuhause dient. Er ist dabei sich konsequent zu Tode zu saufen und liegt nach seinem mittlerweile fünften Herzinfarkt in der Klinik. Sein Zimmernachbar ist der Obdachlose Lucas (Paul Dano, There Will Be Blood). Der gutmütige Aussteiger fühlt sich dem täglichen Kampf ums Überleben nicht gewachsen, und wurde nach einem kläglich gescheiterten Selbstmordversuch ebenfalls eingeliefert.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 02.11.2011 19:30


Hana, dul, sed
15.09.2011


© Stadtkino

Hana, dul, sed ... erzählt von vier jungen Frauen aus Pjöngjang in Nordkorea, die eine Leidenschaft teilen: das Fußballspiel. Für das nationale Frauenteam ausgewählt, ermöglichte ihnen der Sport lange ein angenehmes Einkommen und versprach ihnen eine hoffnungsvolle Zukunft. Dank ihnen gewann das Team Nordkoreas bei zahlreichen Wettkämpfen und kam so unter die zehn besten Teams der Welt. Doch die Auslandsreisen führten regelmäßig zu ideologischen Auseinandersetzungen, die Frauen mussten sich Anwürfe und Schimpftiraden über ihr Regime gefallen lassen. Als das Team die Ausscheidung für die Olympischen Spiele in Athen verpatzte, nahm das Abenteuer ein Ende: Die vier wurden entlassen, jede hat sich ein Leben außerhalb des Sports aufgebaut. Jetzt sehen sich die besten Freundinnen, Mi-ae und Hyang-ok, nicht mehr oft. Aber wenn sie doch einmal gemeinsam ausgehen, ist die alte Vertrautheit sofort wieder da: Dann schlendern sie durch die dunklen Prunkboulevards der Stadt, plaudern über Erinnerungen und den Alltag ohne den geliebten Sport.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 05.10.2011 19:30


Veranstaltungshinweis: Nacht der Krimis
15.09.2011

Folgenden Woche am Mittwoch, dem 21.09., wird im Rahmen der Veranstaltung "Nacht der Krimis" der Film Müllers Büro im Zentralkino bei freiem Eintritt um 19:30 zu sehen sein. Dekarte leistet jedoch nur Hilfestellung bei der Bestellung und Bewerbung des Film. Als Veranstalter tritt das Kulturamt (KME) auf.

Eine Website mit detailierten Infos zu den einzelnen Programmpunkten der "Nacht der Krimis" befindet sich hier.
Weiters steht das Programm auch als PDF-Dokument zum Download Download bereit.

Besonders hervorheben möchte Dekarte die Lesung von Lizl Stein ("Der Posamentenhändler") um 18 Uhr im Café Nuovo, Neunkichnerstraße 21., da diese auf Anregung von Dekarte zustande gekommen ist.


All the Queen's Men
09.08.2011


© Filmladen

US Major O'Rourke soll im 2. Weltkrieg in geheimer Mission in einer deutschen Fabrik eine Dechiffriermaschine stehlen. Doch wie bleibt man als Männertruppe unter all den Arbeiterinnen unerkannt? - Ein Auftrag in Frauenkleidern . . .
Nach dem sensationellen Erfolg von "Anatomie" legt der österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky nun seine erste internationale Komödie vor. Prominent besetzt mit Matt LeBlanc ("Friends") und dem britischen Stand-up Comedian Eddie Izzard wagt er sich in bester Lubitsch-Tradition an einen Mix aus Kriegsfilm und Travestie-Komödie.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 07.09.2011 19:30


Dekarte Sommerkino 2011
25.06.2011

Überblick über das Programm des Sommerkinos von Dekarte

Once

© Filmladen

Ein talentierter Straßenmusiker (Glen Hansard) träumt in Dublin von der großen Karriere, während er im Geschäft seines Vaters Staubsauger repariert. Eines Tages wird er von einer jungen Pianistin (Markéta Irglová) angesprochen, die sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt. Ihr gefallen seine Lieder, und sie hat einen Staubsauger, der dringend repariert werden muss. Da wissen beide noch nicht, dass man nur einmal im Leben die richtige Person trifft: Eine bezaubernde, aber unmögliche Liebesgeschichte beginnt.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 13.07.2011 19:30

Schwarzkopf

© Thimfilm

Als der 25-jährige Rapper Ardalan A. alias NAZAR aus vierwöchiger Untersuchungshaft entlassen wird, steht er nicht nur vor finanziellen Schwierigkeiten. Der Österreicher mit Migrationshintergrund wird beschuldigt, einen Raubüberfall begangen zu haben.
Seine Freunde Vahid und Musti stehen auf seiner Seite, doch sie haben beide sehr ähnliche Probleme. Ohne Ausbildung und Job macht Ardalan das einzige, was er wirklich kann – das Rappen – zum Beruf und fährt auf eigene Faust nach Berlin, um dort sein zweites Hip-Hop-Album aufzunehmen.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 14.07.2011 19:30

Der Illusionist

© Polyfilm

Bühnenprofi Tatischeff versteht die Welt nicht mehr - und wir reiben uns ob dieses witzig-melancholischen Animationsfilms die Augen. Sylvain Chomet ("Das große Rennen von Belleville") gelingt das Kunststück, eine verschollene Filmidee von Jacques Tati ins Kino zu zaubern: Monsieur Tatischeff, Magier aus Paris, verlegt sein Aktionsfeld mangels Arbeit auf die britische Insel, erlebt dort ziemlich verrückte Abenteuer und trifft auf eine Frau, die sein Leben für immer verändern wird.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 03.08.2011 19:30


Folge mir

© Stadtkino

Avantgarde-Filmer Hammel stürzt den Zuseher in den Bewusstseinsstrom seiner Protagonistin, einer Ehefrau und Mutter, die langsam an ihrer flackernden Psyche und der Kälte ihrer näheren Umwelt zerbricht. Der Titel des Films bezieht sich auf die Schulmappe des Religionsunterrichts, den einer ihrer Söhne besucht. Der Lehrer predigt Barmherzigkeit und züchtigt zugleich die Schüler. Das Arbeitsmittel gerät so zum grotesken Symbol einer sinnlosen Ordnung. Folge mir ist ein Film, der nur Versehrte zurücklässt. Und hinter dem Haus ragt eine Brücke wie ein eiserner Regenbogen zum Spott.
Viennale Katalog 2010
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 04.08.2011 19:30


Die verrückte Welt der Ute Bock
08.06.2011

In Kooperation mit dem Schmu-Festival findet eine weitere Vorstellung dieses Filmes am 21. Juni im Zentralkino um 19:30 statt


© Stadtkino

Die unermüdliche Flüchtlingshelferin Ute Bock trifft in der „verrückten Welt der Ute Bock" auf Kabarett- und Filmgrößen wie Roland Düringer, Josef Hader, Karl Markovics, Dolores Schmidinger, Julia Stemberger Andreas Vitásek und Viktor Gernot.
In dieser verrückten Welt tummeln sich verliebte Polizisten, gnadenlose Beamte, grantige Anrainer und sogar Fremdenpolizisten, die von ihrem Gewissen geplagt werden. Engagierte Rechtsberater treffen auf echte Wiener Kieberer, herzzerreißende Schicksale auf schwarzen Humor.
Ute Bocks originelle Beiträge in Diskussionen mit Schülern kommen ebenso vor wie brutale Abschiebungen, Beschimpfungen als „Negermama“ auf der Straße und Treffen mit selbstgefälligen Politikern ... und inmitten all dieser „Verrücktheiten“ kämpft sich eine Flüchtlingsfamilie verzweifelt durch den Behördendschungel.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 21.06.2011 19:30


I'm Not There
16.05.2011


© Tobis

Bob Dylan, schillernde Ikone des Folk, Rock und Pop, tritt in "I’m Not There" gleich sechsfach in Erscheinung. Als 11-jähriger Singer-Songwriter (Marcus Carl Franklin) reist er Ende der 50er Jahre durchs Land wie einst die schwarzen Blues-Legenden. Mit 19 ist er ein scharfzüngiger Poet (Ben Whishaw), wenig später ein erfolgreicher Folk-Troubadour (Christian Bale) im pulsierenden Greenwich Village der frühen 60er. Kaum als Stimme einer neuen Generation gefeiert, erfindet er sich als Bandleader (Cate Blanchett) neu und stößt seine Fans mit elektrifiziertem Rock vor den Kopf. Er reüssiert als Schauspieler (Heath Ledger), scheitert als Familienvater, gerät als christlicher Prediger in Vergessenheit – und taucht wieder auf im Hinterland von Missouri: als in die Jahre gekommener Outlaw (Richard Gere), der sich noch einmal auf die Reise macht
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 01.06.2011 19:30


Live aus Peepli - Irgendwo in Indien
28.04.2011


© Polyfilm

Auf Grund des Weltladenfestes gibt es im Mai einen zweiten Film von Dekarte.

Nathas Land soll zwangsversteigert werden ­ aber seine ganze Familie ist von der Ernte abhängig: die drei zerlumpten Kinder, die ewig zeternde Mutter, die nörgelnde Ehefrau, der Bruder, der viel mehr von der Welt versteht, und Natha selbst, der am liebsten Löcher in die Luft starrt. Es scheint keinen Ausweg zu geben außer einem Regierungsprogramm: Vom Staat gibt es eine hohe Prämie für die Hinterbliebenen, wenn ein Bauer sich umbringt. Sein Bruder drängt Natha zum Selbstmord, um seine Familie abzusichern, und als er einwilligt, wird er zum Spielball einer Lawine von Ereignissen: Lokale Wahlen stehen vor der Tür, und hochrangige Politiker und die Sensationsmedien fallen in Nathas verschlafenes kleines Dorf Peepli ein. Was ein Bauernselbstmord unter Tausenden hätte sein können, wird zu einem Skandal, von dem jeder profitieren will. In dem Chaos interessiert sich bald niemand mehr für Nathas Gefühle. Wie wird er sich entscheiden?
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 11.05.2011 19:30


Alamar
12.04.2011


© Stadtkino

Natan verbringt die letzten Tage vor seinem Umzug nach Rom bei seinem Vater. Dieser zählt sich zu den Mayas und lebt in einem kleinen Pfahlhaus im Meer vor der Küste Mexikos. Danach soll der kleine Junge bei seiner Mutter in Italien aufwachsen. In dieser kostbaren Zeit entdecken Natan und sein Vater, neben ihrer Verbindung zueinander auch die unbezahlbaren Reichtümer über und unter dem Meer, die sie geniessen und von denen sie leben.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 04.05.2011 19:30


Na Putu
13.03.2011


© Polyfilm

Luna und Amar sind ein verliebtes Paar. Sie haben begehrte Jobs und genießen das Leben im pulsierenden Alltag von Sarajevo. Sie ist als Flight Attendant viel in der Luft, und er verliert manchmal an Boden, wenn er ein Glas zu viel hebt. Als man ihn im Tower mit Schnaps im Kaffee erwischt, wird Amar suspendiert. Beim Ausflug zum Riverrafting trifft er auf einen alten Bekannten, findet durch ihn eine Anstellung in einer ultrakonservativen religiösen Gruppierung und beginnt sich zu verändern. Die lebensfrohe Luna versteht ihn immer weniger. Sie muss sich entscheiden, wie viel an eigenen Werten sie für die Liebe aufgeben will. Und sie fragt sich: Wie viel Religion erträgt der Mensch?
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 06.04.2011 19:30


Living In Emergency
06.03.2011


© Red Floor Pictures

Living In Emergency begleitet vier junge Mitarbeiter auf ihren Einsätzen mit Ärzte ohne Grenzen und zeigt auf eine ehrliche Art und Weise die Schwierigkeiten und
Extremsituationen auf, mit denen sie konfrontiert sind. Gedreht wurde in den Kriegsgebieten von Liberia und dem Kongo. In dem Chaos, das sie umgibt, müssen sie sich den Herausforderungen ihrer Arbeit, den schwierigen Entscheidungen, die diese mit sich bringt und den Grenzen ihres eigenen Idealismus stellen.

Der Film wurde auf mehreren Filmfestivals gezeigt bzw. für Preise nominiert. Abgesehen vom Gartenbaukino, wo dieser Film mit großen Erfolg lief, war dieser Film in Österreich bisher noch nicht zu sehen.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 30.03.2011 19:30


Katharsis und Zeitsprung
06.02.2011

Katharsis ein Film von Kawo Reland

© Reisenbauer Film

„Marionetten haben ihr Schicksal nie selbst in der Hand …“
Erst spät klären sich im Puzzlethriller „Katharsis“ die Handlungsfäden:
Wird Paul Saibel wirklich von seiner Frau Lisa betrogen? Was hat es mit dem merkwürdigen Spreng stoff- anschlag auf einen Fernsehsendemast auf sich?
Wie eine Marionette lässt sich Paul in die erotische Affäre mit der geheimnisvollen Janette und tief in einen Strudel mysteriöser Ereignisse um seinen allmächtigen Bruder Sam und den Mordermittler Eric Scanetti ziehen.
Nach einem Telefonat wird nichts mehr sein wie es war.
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Zeitsprung in Film von Andreas Reisenbauer

© Reisenbauer Film

Der Kurzfilm Zeitsprung ist eine filmische Meditation über Zeit,
Erinnerung und persönlicher Geschichte ausgehend vom Zusammentreffen
einer jungen Frau mit einem älteren Herren auf einer Parkbank.

("Preis für den BESTEN ÖSTERREICHISCHEN KURZFILM", Festival der
Nationen, Ebensee,Ö 2010)
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 01.03.2011 19:30


This Prison Where I Live
11.01.2011


© Stadtkino

Dies ist ein Film über zwei Comedians: Maung Thura, besser bekannt als Zarganar, ist Burmas größter lebender Comedian. Vom burmesischen Militärregime gnadenlos verfolgt, sitzt er derzeit (2010) im Gefängnis. Michael Mittermeier auf der anderen Seite ist frei darin, seine Kunst auszuüben, und mit seinem speziellen Humor und seinen Provokationen einer von Deutschlands größten Comedians.
Zwei Männer, durch Comedy verbunden, durch Unterdrückung getrennt.
Die Geschichte des Films beginnt in 2007, als Zarganar einwilligt, dem britischen Dokumentarfilmer Rex Bloomstein - trotz strengstem Verbot seitens des Regimes und obwohl er 5 Jahre in Einzelhaft verbrachte - ein Interview zu geben. Zarganar spricht zwei Tage lang mit Bloomstein. In seiner Wohnung, auf den Strassen Ranguns und in einem Theater, in dem Kollegen ein Stück einproben, an dem er selbst nicht partizipieren darf. Material entsteht, das so noch nie zuvor gefilmt oder gesendet wurde.
Doch noch während Bloomstein im Anschluss an die Reise versucht, Produzenten für eine umfassende Dokumentation über Zarganar zu begeistern, wird dieser im Zuge seines Engagements während der "Saffron-Revolution" und aufgrund seines öffentlichen Eintretens zugunsten der Opfer des verheerenden Zyklons Nargis erneut verhaftet und aufgrund irrwitzer Anschuldigungen zu 59 Jahren Haft verurteilt.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 02.02.2011 19:30


Die verrückte Welt der Ute Bock
06.12.2010


© Stadtkino

Die unermüdliche Flüchtlingshelferin Ute Bock trifft in der „verrückten Welt der Ute Bock" auf Kabarett- und Filmgrößen wie Roland Düringer, Josef Hader, Karl Markovics, Dolores Schmidinger, Julia Stemberger Andreas Vitásek und Viktor Gernot.
In dieser verrückten Welt tummeln sich verliebte Polizisten, gnadenlose Beamte, grantige Anrainer und sogar Fremdenpolizisten, die von ihrem Gewissen geplagt werden. Engagierte Rechtsberater treffen auf echte Wiener Kieberer, herzzerreißende Schicksale auf schwarzen Humor.
Ute Bocks originelle Beiträge in Diskussionen mit Schülern kommen ebenso vor wie brutale Abschiebungen, Beschimpfungen als „Negermama“ auf der Straße und Treffen mit selbstgefälligen Politikern ... und inmitten all dieser „Verrücktheiten“ kämpft sich eine Flüchtlingsfamilie verzweifelt durch den Behördendschungel.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 05.01.2011 19:30


Enjoy Poverty
29.11.2010


© Stadtkino

Mitten im Kongo, Fragen über Fragen: Wie kommt es, dass das ins Land geflossene Geld mit Gewinn wieder in die Taschen der Geldgeber zurückfließt? Weshalb sind Hochzeitsfotos wertlos und Bilder des Elends und des Krieges begehrt? Und wem gehört die Armut? Renzo Martens rät den Einheimischen als advocatus diaboli, sich den Markt der aufgeregten Bilder zu erobern und den Status quo als Chance zu betrachten. Der Regisseur und Hauptdarsteller als Missionar, Coach, Agent Provocateur. Sarkastische Rollenspiele rund um die Frage, wann die Lethargie begonnen hat und die Geduld endet.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 01.12.2010 19:30


Abraham A Sancta Clara
02.11.2010

Ergötzliches und Treffliches aus dessen Predigten und Traktaten zusammengestellt und vorgetragen von Rainer Hauer

„Was ist die Welt“
„Völlerei und Trunksucht“
„Liebe und Ehe“
„Dem Geld ist alles untertan“
„Treu und Redlichkeit“

Rainer Hauer, geboren in Graz, ist Sprachwissenschaftler (Dr.phil.ao.Univ.Prof.), Schauspieler, Regisseur und Dozent für Sprachgestaltung und Sprechtechnik.
Er war von 1976-1990 Direktor des Grazer Schauspielhauses, spielte von 1994-1999 am Wiener Burgtheater, arbeitete mit Fassbinder, Strehler, Zadek, Peymann u.a.
Seit 1999 Gastspiele, Tourneen, Rezitationen, Vorträge und Lehrtätigkeit.
Weitere Informationen zur Person

Eintritt: 8€
Jugendliche, Studenten und Mitglieder von DEKA®TE: 6€


Ort und Zeit der Aufführung: Freitag, dem 19. November 2010 um 19.30 im Stadtmuseum Wiener Neustadt


Nie mehr allein
28.10.2010

„Nie mehr allein“ zeigt zwei völlig unterschiedliche Frauen, die ihr Leben mit einem Stalker teilen müssen; Verfolgung, Belästigung, Verleumdung und Bedrohung, aber auch gewalttätige Angriffe sind für die beiden zum Alltag geworden.

Die 32-jährige Sängerin Nina wird von einem „Liebeskranken“ verfolgt, der von ihr besessen ist und sich gegen alle Widerstände einbildet, dass sie füreinander bestimmt sind. „Das kann dich wahnsinnig machen, wenn einem die ganze Zeit gesagt wird, du liebst mich doch. Und man hasst diesen Menschen, und der sagt einem, nein du hasst mich nicht, du liebst mich.“ Die 36-jährige Mutter Katerina wird von ihrem Ehemann terrorisiert, von dem sie sich nach jahrelangen körperlichen und psychischen Misshandlungen getrennt hat. Der kann ihre Entscheidung jedoch nicht akzeptieren und versucht mit allen Mitteln, sie zu zerstören.

Der Film beobachtet, welche Auswirkungen Stalking auf die Betroffenen hat und begleitet sie bei dem Versuch sich zu wehren; ein Kampf, der mühsam ist, kräftezehrend und oft genug erfolglos. „Er hat gesagt, dass er mich nie mehr in Ruhe lassen wird. Dass ich ihn ein Leben lang nicht mehr loswerde.“ [Katerina, 36]
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In Kooperation mit dem Verein „Wendepunkt“

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 25.11.2010 19:30. ACHTUNG DONNERSTAG


Women Without Men
17.10.2010


© polyfilm

Ein verwunschener Garten vor den Toren Teherans. Hier treffen sich vier Frauen, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnte ? die kunstliebende Fakhri (Arita Shahrzad), die junge Prostituierte Zarin (Orsi Tóth), die politische Aktivistin Munis (Shabnam Tolouei) und deren Freundin Faezeh (Pegah Ferydoni). Das Chaos, das nach einem Militärputsch in den Straßen Teherans herrscht, hat sie an diesem Ort zufällig zusammengeführt. Und die Flucht vor dem eigenen Schicksal. In einem verborgenen Landhaus inmitten des paradiesisch anmutenden Gartens erleben diese vier Frauen für einen kurzen Moment das, wonach sich jede von ihnen sehnt, und wofür jede von ihnen kämpft: Lebensfreude, Freiheit und das Gefühl von Glück.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 03.11.2010 19:30


Hitchhike The Wind
22.09.2010


© www.hitchhikethewind.at

Fünf Protagonisten, eine kleine heruntergekommene Stadt im Herzen Kasachstans: Arkalyk. Das Zentrum des Interesses scheinen diverse Schrottplätze, Gebrauchtwagenhändler und Autowerkstätten zu sein, wo im Laufe der Zeit ein merkwürdig aussehendes Gefährt entsteht, dessen Blickfang seine aus alten Teilen gebaute Segelkonstruktion ist. Diesen Steppensegler schieben die Fünf aus der Stadt, und machen sich mit Kompass und Karten querfeldein auf den Weg. Die Reise besteht aus Segelfahrten durch weite Ebenen, mühevollen Überquerungen von Flüssen und Flussbetten, Pannen, Segelrissen und darauf folgenden Instandsetzungsarbeiten mit Lagerfeuerromantik. Sie besteht aus einem durch Dorfidyllen geschobenen Segelfahrzeug und dem Aufruhr den es verursacht, der Versorgung der Crew auf Märkten, Übersetzungsversuchen und Einladungen. Erklärtes Ziel sind das ausgetrocknete Gebiet rund um den Aralsee, die zurückgelassenen Schiffswracks und der See selbst. Aber die Zeit drängt, und der Teufel schläft nicht!
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 06.10.2010 19:30


ACHTUNG PROGRAMMÄNDERUNG AM 01.09.2010 - Statt "Die Bucht" wird nun "Daffy und der Wal" gezeigt
24.08.2010

Daffy und der Wal

© Filmladen

Die rothaarige, aufgeweckte Daffy mit den wilden Locken lauscht stundenlang den phantastischen Gesängen der sanftmütigen Wale, die sich vor der Küste Nordkanadas tummeln. Ihre besten Freunde sind Elvar, ein quicklebendiger Delphin, und B-Moll, ein ganz besonderer Buckelwal. Das unbekümmerte Leben am Strand könnte für Daffy immer so weitergehen, doch die wunderbare Idylle ist bedroht. Großvater Hektor will die Bucht verkaufen, in der ein riesiges Spielkasino gebaut werden soll. Aber Daffy will auf keinen Fall ihre Bucht, das Meer und ihre besten Freunde im Stich lassen. Eine tiefe Ahnung sagt ihr, daß die Menschen und die Meeresriesen einander noch brauchen werden. Und tatsächlich hört sie schon bald verzweifelte Hilferufe aus den Tiefen des Meeres. B-Moll ist in Lebensgefahr, aber er kann sich auf Daffy verlassen!
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 01.09.2010 19:30


Kleines Sommerkino von dekArTe - Teil 2
22.09.2010

Die jungen Jahre des Erik Nietsche

© Filmladen

Niemand geringerer als Lars von Trier, Dänemarks derzeit erfolgreichster Filmregisseur, schrieb das Drehbuch zu DIE JUNGEN JAHRE DES ERIK NIETZSCHE. Von Trier erzählt von den jungen Jahren des Helden an der Dänischen Filmschule und seinem Wachsen an den Herausforderungen, bis er es schlussendlich schafft, Regisseur zu werden.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 25.08.2010 19:30


Die Bucht

© Polyfilm

Im japanischen Küstenort Taiji werden jedes Jahr rund 2000 Delfine in eine nicht einsehbare Bucht getrieben. Die schönsten Tiere werden separiert und anschließend an Delfinarien in aller Welt verkauft. Die restlichen Tiere werden abgeschlachtet. Der Film macht dieses Geschehen erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Quelle: Wikipedia

Ort und Zeit der Aufführung: ACHTUNG PROGRAMMÄNDERUNG

Pianomania

© Filmladen

PIANOMANIA ist ein Film über Liebe, Perfektion und ein kleines bisschen Wahnsinn. "Der Ton atmet nicht", klagt der Pianist Pierre-Laurent Aimard verzweifelt. Das ist ein typischer Satz im beruflichen Alltag des Cheftechnikers und Meisterstimmers von "Steinway & Sons", Stefan Knüpfer. Denn jedes Klavier hat seine eigene Persönlichkeit, jedes Stück verlangt nach der ihm eigenen Klangfarbe und jede Interpretation hat ein besonderes Temperament.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 08.09.2010 19:30


Kick Off

© Filmladen

Das Leben - ein Spiel. Orhan, Serkan und Hansi fiebern dem Homeless World Cup in Australien entgegen. Sie spielen für Österreich bei der Fußball-WM für Obdachlose, Asylwerber und ehemalige Alkohol- sowie Drogenabhängige. KICK OFF begleitet sie und ihre Teamkollegen bei der Vorbereitung auf das Turnier in Melbourne und gleichzeitig bei der Neuordnung ihres Lebens: Mutige Männer, die in ihrem früheren Leben die rote Karte gesehen haben und die sich jetzt vom Abseits auf den Platz zurückkämpfen. Männer, die um den Sieg spielen, aber auch um Selbstvertrauen, Motivation und Lebensfreude. Männer, denen es nicht um Geld und Ruhm geht, sondern um Respekt.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 15.09.2010 19:30


Mein Kampf

© Filmladen

Die Filmgroteske nach der fabelhaften Vorlage von George Taboris Theaterstück ist keine historische Rekonstruktion von Hitlers Wiener Zeit, eher eine zeitlose Parabel vom Guten, das dem Bösen dient. Realität und Fiktion überschneiden sich, Komisches und Tragisches, Groteskes und Rührendes, Wirklichkeit und Traum. Aufgeblendet wird das Psychogramm eines künftigen Tyrannen. Die Idee ist simpel und subversiv zugleich: Der Jude Schlomo Herzl will den jungen Tölpel Hitler vor dem Untergang in der Großstadt retten und wird dadurch zum Geburtshelfer des Monsters.
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und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 22.09.2010 19:30


Kleines Sommerkino von dekArTe
06.08.2010

35 Rum

Filmladen

Lionel ist Fahrer einer RER-Schnellbahn. Er zieht seine Tochter Joséphine seit ihrer frühesten Kindheit alleine groß. Heute ist sie eine junge Frau. Sie leben Seite an Seite, fast wie ein Ehepaar, und übersehen die Avancen der einen und die Sorgen der anderen. Für Lionel zählt nur seine Tochter und für Joséphine nur ihr Vater. Allmählich wird Lionel klar, dass die Zeit - sogar für sie -vorbei ist. Und dass es vielleicht an der Zeit ist, sich zu trennen.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 11.08.2010 19:30

Die restlichen Filme des kleinen Sommerkinos folgen in Kürze


Ich muss dir etwas sagen
04.06.2010


© sixpackfilm; Filmladen

Oskar und Leo sind vierjährige Zwillinge. Oskar ist seit seiner Geburt gehörlos, Leo hörend. Die Kinder wachsen gemeinsam mit einer Sprache auf, die in der Stille ihre Entfaltung findet: Gebärdensprache.
Aus der kindlichen Perspektive der Zwillinge beobachtet der junge Filmemacher Martin Nguyen die Kinder während eines Jahres aus nächster Nähe: beim Heranwachsen und Entdecken der Welt, die sie durch die Sprache der Gebärden kennen lernen.
Vordergründig verfolgt der Film, wie die jungen Eltern mit der Gehörlosigkeit ihres Kindes umgehen. Wenn sie von den vergangenen zwei Jahren erzählen, wird viel über Trauer und Resignation gesprochen: Die Behinderung ihres Sohnes brachte ihr Leben anfänglich völlig durcheinander.
Schließlich fanden sie dennoch verschiedene Zugänge, mit dieser Situation umzugehen - der eine schneller als der andere.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 07.07.2010 19:30


Dagegen muss ich etwas tun
09.05.2010


© sixpackfilm

?Dagegen muss ich etwas tun.? Den Satz, der später zum Titel von Tina Leischs filmischem Portrait der Widerstandskämpferin Hilde Zimmermann werden sollte, äußert die Protagonistin eher beiläufig und unvermittelt, während sie der Interviewerin ein Foto aus den frühen Vierzigerjahren erklärt. Das Foto zeigt russische Kriegsgefangene, die gerade von Soldaten der Wehrmacht abgeführt werden. Unter den Gefangenen befindet sich eine Frau in Zivilkleidung. Ihr gilt Zimmermanns Aufmerksamkeit: Von ihrem Bruder habe sie damals bereits gehört, dass die Deutschen, wenn sie Partisanen erwischen, auch die Frauen aufhängen. ?So wie die Frau geht??, sagt Hilde Zimmermann noch, dann fällt die titelgebende Äußerung.
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Bei der Vorstellung anwesend sein und anschließend an einer Podiumsdiskussion teilnehmen werden die Regisseurin Tina Leisch und ein Zeitzeuge.

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 02.06.2010 19:30


Bock for President
19.04.2010


© Stadtkino Wien

Die Filmemacher Houchang und Tom-Dariusch Allahyari begleiteten zwei Jahre lang die Wiener Flüchtlingshelferin Ute Bock bei ihrer Arbeit und privat mit der Kamera. Das Ergebnis ist eine sehr intime Annäherung an Ute Bock sowie an die Schicksale von Asylwerbern, die im Film zu Wort kommen. Menschen, für die sich keine Stelle zuständig fühlt, und die ohne die Arbeit von Frau Bock mittellos auf der Straße sitzen würden.
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Die Vorstellung findet in Kooperation mit dem Schmu statt.
Bei der Vorstellung anwesend sein werden Ute Bock und eine Person aus dem Produktionsteam.

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 26.05.2010 19:30


Die 4. Revolution
17.04.2010


© Filmladen

Der Dokumentarfilm DIE 4. REVOLUTION ? ENERGY AUTONOMY von Carl-A. Fechner steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist ? für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wir müssen es nur tun!

Wie ? das zeigt Fechners Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern: Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern Familien in Mali und Bangladesh über hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der Mobilität.
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Die Vorstellung findet in Kooperation mit dem Weltladen statt

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 05.05.2010 19:30


Muriels Hochzeit
10.03.2010


© Filmladen

MURIELS HOCHZEIT schildert auf amüsante Art und Weise die Emanzipation einer jungen Frau, die anfangs vollkommen in ihrem Traum aufgeht, geheiratet zu werden, und die sich als emotionellen Ausgleich zur Hoffnungslosigkeit ihrer Absicht ABBA-Lieder anhört. Im Lauf ihrer Entwicklung emanzipiert sie sich jedoch zusehends von den Klischees, inmitten derer sie lebt, und wird schlußendlich zu einer selbstbestimmten Persönlichkeit.

"MURIELS HOCHZEIT ist eine überschäumende, bittersüße Liebesgeschichte über ein pummeliges Mädchen, das nichts anderes im Kopf hat, als zu heiraten. [. . .] In diesem herrlich schrägen und dennoch zärtlichen Szenario hat der Regisseur und Drehbuchautor P. J. Hogan eine amüsante Underdog-Story gestaltet, in der die Hauptfigur Muriel sich daran macht, einen Ehemann zu finden. Das ist witzig, schräg, und vor allem von großem menschlichen Mitgefühl. Dieser australische Film ist eine seltene Kombination von rauher Energie und liebevoller Komödie." (Hollywood Reporter)
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 07.04.2010 19:30


Home
08.02.2010


© Polyfilm

Eine leere, stillgelegte Autobahn inmitten einer ruhigen und verlassenen Landschaft ... und plötzlich stehen dort am Rand ein Liegestuhl, ein Swimmingpool, ein Grill, ein Sessel, ein Tischfußballspiel und ein einsames Haus. Was suchen diese Dinge hier neben der Leitplanke? Sie gehören zum Leben einer Familie, die seit zehn Jahren neben dem Asphalt ihr ungewöhnliches Leben führt: Marthe (Isabelle Huppert) und Michel (Olivier Gourmet) mit ihren drei Kindern.

Doch eines Tages werden die Bauarbeiten wieder aufgenommen und die Autobahn schließlich für den Verkehr freigegeben. Als Lastwagen um Lastwagen vorbeidonnert und Abgase, Lärm und Ferienreisende dem einst beschaulichen Familienleben ein Ende setzen, regt sich Widerstand ...
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 03.03.2010 19:30


Momma's Man
16.01.2010


© Stadtkino

Mikey, Mitte dreißig, reist für ein paar Tage geschäftlich nach New York und übernachtet dort bei seinen Eltern. Am Tag des Rückflugs beschließt er jedoch kurzerhand, länger zu bleiben, und vertröstet seine Frau mit Ausreden. Aus Tagen werden Wochen, und er scheint seine Familie in Los Angeles zu vergessen. Dabei gleitet er immer mehr in seine Jugendjahre zurück, besucht alte Freunde und nimmt frühere Gewohnheiten wieder auf. Unbehagen macht sich bei seinen Eltern breit und der Druck der eigenen Familie wächst. Momma?s Man ist eine wunderliche und wunderbare Elegie auf das Erwachsenwerden und einer jener Filme, den niemand versäumen sollte.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 03.02.2010 19:30


FILM BIS AUF WEITERES ABGESAGT - Die Entdeckung der Currywurst
31.12.2009

Dekarte bedauert mitteilen zu müssen, dass der Film "Die Entdeckung der Currywurst" nicht wie geplant am 06.01.2010 gezeigt werden kann. Dekarte ist darum bemüht einen möglichen Ersatztermin zu finden.


© Filmladen

Die Verfilmung von Uwe Timms gleichnamiger Novelle erzählt die Geschichte von Lena, die 1945 in einer Kantine arbeitet. Lebensmittel sind rar geworden gegen Kriegsende, und deshalb muss die junge Frau oft improvisieren, um ihre Gäste zufrieden zu stellen. Nach der Arbeit trifft sie den jungen Hermann Bremer vor einem Kino, der am nächsten Tag an die Front geschickt werden soll. Es gibt einen Bombenangriff und die beiden verstecken sich zusammen. Lena nimmt Hermann in dieser Nacht mit in ihre Wohnung. Als er am nächsten Morgen aufbrechen will, bietet sie ihm an, sich bei ihr in der Wohnung zu verstecken. Seine Fahnenflucht entwickelt sich zu einer lebensgefährlichen Romanze. Während er tagsüber eingesperrt ist, geht Lena arbeiten und verheimlicht ihren Gast. Sie verliebt sich immer mehr in Hermann, und als sie Familienfotos in seiner Tasche findet, wird ihr klar, dass der Krieg nie enden darf. So verschweigt sie ihm den Sieg der Alliierten. Doch als Hermann das Spiel durchschaut, verlässt er sie. Fortan stürzt Lena sich wieder voll und ganz in die Arbeit - und entwickelt dank ihres Improvisationstalents schließlich per Zufall das Nationalgericht des Ruhrgebiets: die Currywurst.

"Eine außergewöhnliche, lebensbejahende Liebesgeschichte in finsteren Zeiten, amüsant und intensiv, mit einer herausragenden Barbara Sukowa." (Arte)

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Ort und Zeit der Aufführung: DIE VORSTELLUNG VOM 06.01.2010 FINDET NICHT STATT


3 zusätzliche Filme im Dezember
02.12.2009

dekArTe wird zusätzlich zum regulären Film im Dezember noch 3 weitere Filme vor Weihnachten spielen.


15.12. - Eine von 8

© Polyfilm

Frederike entdeckt einen Knoten in ihrer Brust. Die Termine bei ihrer Frauenärztin sind ausgebucht, die diensthabende Assistentin schickt sie wieder weg. Als sie endlich einen Termin bekommt, lautet die Diagnose Brustkrebs - medizinisch Mamakarzinom - ein bösartiger Tumor der Brustdrüse.
In Österreich erkrankt jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Brustkrebs gilt als die häufigste Krebserkrankung der Frau und jährlich werden ca. 5.000 neue Fälle diagnostiziert. Rund 1.700 Frauen verlieren den Kampf. Du musst deine Geschichte aufschreiben, raten ihr beste FreundInnen. Frederike müht sich mit leeren Seiten ab, auf denen sich nichts abbilden will. Frederike beschließt einen Film über sich und ihre Krankheit zu machen. Mit wem soll sie über die Krankheit reden? Was soll sie tun? Frederike ist Schauspielerin mit Engagement am Grazer Schauspielhaus. Gemeinsam mit Sabine Derflinger macht sie sich an die Umsetzung einer Dokumentation über ihre Krankheit.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 15.12.2009 19:30


16.12. - Love Comes Lately

© Filmladen

Obwohl er schon auf die 80 zugeht, denkt der Autor Max Kohn nicht daran, es langsamer anzugehen. Vielmehr träumt er von der großen Liebe, wobei er allerdings seine Beziehung zu Reisel aufs Spiel setzt, der Frau, die er zwar liebt, aber vernachlässigt.
Jan Schüttes neuer Film basiert lose auf drei Kurzgeschichten des Nobelpreisträgers Isaac Bashevis Singer. LOVE COMES LATELY ist eine Hommage an Singers Werk, an den Schauspieler Otto Tausig und an die Kraft der Liebe.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 16.12.2009 19:30


17.12. - Waltz With Bashir

© Stadtkino

Eines Nachts in einer Bar erzählt ein alter Freund dem Regisseur Ari von einem immer wiederkehrenden Alptraum, in dem er von 26 dämonischen Hunden gejagt wird. Jede Nacht, immer genau 26 Bestien. Die beiden Männer kommen zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zu ihrem Einsatz im ersten Libanon Krieg bestehen muss. Ari ist überrascht, denn er hat jegliche Erinnerung an diese Zeit verloren. Verstört macht er sich auf, Freunde und Kameraden von damals zu besuchen. Er muss die Wahrheit über jene Zeit und über sich selbst herausfinden. Je tiefer Ari in seine Vergangenheit eindringt, desto klarer werden seine Gedanken und die verdrängten Erlebnisse erscheinen in surrealen Bildern...
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 17.12.2009 19:30


Lampedusa
10.11.2009


© Filmladen

LAMPEDUSA, angesiedelt auf der Insel gleichen Namens, dem südlichsten Punkt Europas, ist dramatisches italienisches Kino, erzählt mit der Vitalität und der Leichtigkeit eines Märchens. Feinfühlig, verführerisch sinnlich, aber auch in unbeschönigender Härte beschreibt Emanuele Crialese das Leben in einem Fischerdorf und die Seelenlandschaften einer Frau, die sich den Spielregeln dieser isolierten Gemeinschaft nicht fügen will. Verwurzelt in der Tradition des neorealistischen Kinos, fesselt der Film durch seine ebenso originäre wie moderne Sprache, die ganz der Macht der Bilder vertraut, dem flirrenden Licht, der ausgeprägten Körpersprache seiner Darsteller, allen voran der betörenden und faszinierenden Valeria Golino
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 02.12.2009 19:30


?VISIONary? kommt nach Wr. Neustadt ins Zentralkino
15.10.2009

Sixpackfilm macht im Rahmen der Bundesländertournee mit einem ausgesuchten Programm von Mo.02. bis Mi.04.November auch im Zentralkino in Wr. Neustadt Station.

Anfang der 1950er Jahre begann in Österreich eine neue Entwicklung der Kinematografie, die sich schrittweise und bisweilen radikal von kommerziell orientierten Filmproduktion abgrenzte und den vorwiegend poetischen und formalen Ausdruck suchte. Seit den 1960er Jahren hat der innovative Film eine reiche Geschichte und ist wohl einer der wichtigsten Beiträge Österreichs zum Weltkino.

Unter dem Motto Innovativer Film aus Österreich hat der Filmclub Dekarte an drei aufeinander folgenden Abenden ein ambitioniertes Filmprogramm zusammengestellt:


Montag 02.November

Elke Groen: Night Still

© Sixpack


Peter Schreiner: Bellavista

© Sixpack


Dienstag 03.November

Ulli Gladik: Natasha

© Sixpack


Die Regisseurin Uli Gladik wird persönlich anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen.


Mittwoch 04.November

Michaela Schwentner: La petite illusion

© Sixpack


Lotte Schreiber: Borgate

© Sixpack


Dietmar Offenhuber: Paths of g

© Sixpack


Michaela Grill & Martin Siewert: Cityscapes

© Sixpack


Johann Lurf: Vertigo Rush

© Sixpack


Norbert Pfaffenbichler: Mosaik Mécanique

© Sixpack


Ella Gallieni: Horse Camp

© Sixpack


Michaela Grill von SIXPACK wird an diesem Tag das Programm begleiten.


Ort und Zeit der Aufführungen: Zentralkino Wiener Neustadt, jeweils 19:30

VISIONary-Programmhefte mit genauen Filmbeschreibungen, liegen im Zentralkino, im Fremdenverkehrsverein sowie in der Stadtbücherei Wr. Neustadt auf.


Elle s'appelle Sabine
13.09.2009


© Stadtkino Wien

Mit Elle s'appelle Sabine hat die französische Schauspielerin Sandrine Bonnaire ein einfühlsames Porträt über ihre Schwester gedreht, die seit ihrer Kindheit an Autismus leidet. Sandrine besucht die 38-jährige Sabine im Pflegeheim, wo sie nach einem fünfjährigen Aufenthalt in einem psychiatrischen Spital endlich einen passenden Platz gefunden hat. Diese Bilder, die sie durch den Alltag begleiten, werden immer wieder von alten Familienaufnahmen unterbrochen, die eine andere, frühere Sabine zeigen: Momente des Glücks, aber auch der Ungewissheit.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 07.10.2009 19:30


Holy Lola
13.07.2009

Der Film für den September wird ausnahmsweise schon im Juli angekündigt. Urlaubspläne ermöglichen leider kein späteres Update der Website.


© filmladen

Der Arzt Pierre (Jacques Gamblin) und seine Frau Géraldine (Isabelle Carré) beschließen, ein Baby zu adoptieren, und weil ihnen das offizielle Adoptionsprozedere in Frankreich zu langwierig ist, fliegen sie zum Auftakt von HOLY LOLA nach Kambodscha.
Was Bertrand Tavernier in der Folge seines thematisch überraschenden neuen Filmes serviert, ist spannend wie ein Krimi. Denn statt der Reise ins Glück, wie sie sich zu Hause alles ausmalten, treten Géraldine und Pierre einen erschöpfenden Abenteuertrip an. Unzähligen Besuchen in verschiedenen Waisenheimen folgt ein zermürbender Spießrutenlauf durch kambodschanische und französische Ämter. Dazu kommen der Alltag in der vom Monsun geplagten Stadt, die immer wieder von Neid geprägte Konfrontation mit anderen Adoptiveltern, und die Gefahr, durch Unbedachtheit in die Illegalität abzudriften.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 02.09.2009 19:30


Hierankl
13.07.2009


© polyfilm

Auf einem Bahnsteig in München steht Lene ( Johanna Wodalek). Sie muss sich entscheiden; zurück nach Berlin, wo sie lebt oder in Richtung Süden. Dort , am Rande der Alpen, wohnt Lenes Familie auf einem einsamen Gehöft Hierankl. seit Jahren hat Lene ihre Familie nicht mehr gesehen. Mit siebzehn ist sie nach einem Zerwürfnis mit ihrer Mutter Rosemarie ( Barbara Sukowa) nach Berlin abgehauen. Jetzt endlich fühlt sie sich stark genug, nach Hierankl zurückzukehren und Rosemarie wieder zu begegnen. Der sechzigste Geburtstag ihres Vaters Lukas (Josef Bierbichler) ist ein willkommener Anlass, und, Lene wird Paul( Frank Giering), ihren Bruder wieder sehen. Sie nimmt den Zug nach Süden.

Am gleichen Tag trifft überraschend ein weiterer Gast in Hierankl ein. Goetz Hildebrand ( Peter Simonischek), ein gemeinsamer Freund der Eltern aus Studienzeiten. er taucht nach dreißig Jahren zum ersten mal wieder auf. Goetz kennt Hierankl noch so, wie Lene es in Erinnerung hat, und weiß auch, wie es hier vor ihrer Zeit war, als er noch ein dramatisches Liebesverhältnis mit Rosemarie hatte. Lene hegt sofort tiefe Gefühle für den undurchschaubaren , gut aussehenden Fremden und stürzt sich in eine amour fou,die jedoch eine ungeahnte Kettenreaktion in Gang setzt.....
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 05.08.2009 19:30


Ikarus
17.06.2009


© filmladen

Als Lena vor zwei Jahren ihr Dorf verlassen hat, stand für sie fest: Jetzt fängt das Leben an. Doch schnell kam die Ernüchterung und sie kehrt, ohne Ziel vor Augen, zurück, um vielleicht noch alte Rechnungen zu begleichen. Der Großvater, Anlass für ihre Flucht aus den Tiroler Bergen in die Stadt, ist tot, die Mutter will das Wirtshaus verkaufen, die kleine Schwester ist den Kinderschuhen entwachsen. Und dennoch: Auch wenn alles anders geworden ist, hat sich nichts geändert. Nur Lena hat eine Ahnung davon, wo ihr Weg hinführen könnte.
IKARUS, das Spielfilmdebüt von Bernhard Weirather, handelt von der Sehnsucht und der Suche einer jungen Frau nach einem Platz im Leben. Ein stimmungsvolles Porträt aus der Provinz, das sich auf seine Figuren, auf ihre Unsicherheiten und ihre Hoffnungen konzentriert.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 01.07.2009 19:30


Meine liebe Republik
18.05.2009

Nochmals zur Erinnerung: Meine liebe Republik ist der aktuelle Film für Juni und nicht Der freie Wille.


© polyfilm

Friedrich Zawrel gerät als Kind in das perfide System der Nationalsozialisten und wird von Rassenhygienikern gedemütigt und fast ermordet. Er hat all das überlebt. Als Friedrich Zawrel nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur sein Glück in der neu ausgerufenen Zweiten Republik Österreich sucht, stehen die bösen Gespenster seiner Vergangenheit jedoch aufrecht vor ihm: in Gestalt des früheren Naziarztes Heinrich Gross.
1975 sitzen sich die beiden in einer Gefängniszelle gegenüber: Gross als erfolgreicher Gerichtsgutachter, Friedrich Zawrel als angeklagter Dieb. Gross läßt Zawrel als Zeugen seiner Nazi-Vergangenheit hinter Gittern verschwinden.
Als der junge Journalist Florian Klenk die unglaubliche Geschichte des Friedrich Zawrel Jahre später aufgreift, stößt er auf ein Geflecht aus Schweigen, Schuld und Scham.

Meine Liebe Republik erzählt das Leben eines ungewöhnlich mutigen alten Mannes, der mit seinem Kampf für Gerechtigkeit seinen Peiniger Gross und die österreichische Gerichtsbarkeit heftig ins Schwitzen brachte.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 03.06.2009 19:30


Der freie Wille
18.05.2009

Der Film "Der freie Wille" wird nun doch nicht wie geplant am 3. Juni gespielt werden. Stattdessen wird der Film "Meine Liebe Republik" gezeigt werden. Nähere Infos folgen in Kürze.


© filmladen

Theo, ein Vergewaltiger, kommt nach 9 Jahren aus dem Maßregelvollzug. Seine Angst vor Frauen und die damit verbundene unerfüllte Sehnsucht machen sein Leben in der Normalität zu einem Martyrium. Nettie schafft es mit 27 Jahren endlich, sich von ihrem Vater zu lösen, der sie ihr ganzes Leben lang psychisch missbraucht hat. Theo und Nettie begegnen sich. Als sie anfangen, sich zu lieben, beginnt ihre gemeinsame Reise an die Grenzen des freien Willens.
DER FREIE WILLE ist ein beklemmendes und hautnahes Drama, das provokant und radikal die Frage nach der Möglichkeit eines freien Willens neu stellt. Für seine herausragende künstlerische Gesamtleistung als Darsteller, Ko-Autor und Ko-Produzent erhielt Jürgen Vogel den Silbernen Bären bei der diesjährigen Berlinale. Matthias Glasner erhielt den Regiepreis der Gilde deutschen Filmkunsttheater.

Ort und Zeit der Aufführung: ACHTUNG FILM WIRD NICHT GEZEIGT


Good bye bafana
18.05.2009


© filmladen

Der Film erzählt vom südafrikanischen Rassisten James Gregory, der als Gefängniswärter auf Robben Island arbeitet und dessen Leben grundlegend durch die Begegnung mit einem schwarzen Gefangenen, den er zwanzig Jahre lang bewacht, verändert wird. Der Name des Gefangenen lautet: Nelson Mandela.
Bille August erzählt von der schicksalhaften Beziehung zwischen dem zu lebenslanger Haft verurteilten schwarzen Anti-Apartheid-Kämpfer Nelson Mandela und seinem weißen Gefängniswärter James Gregory. In den Hauptrollen überzeugen Joseph Fiennes als James Gregory, Dennis Haysbert als Nelson Mandela und Diane Kruger als Gregorys Ehefrau Gloria. Basierend auf den Memoiren von James Gregory schuf Bille August mit GOODBYE BAFANA ein bewegendes Plädoyer für die menschliche Kraft zur Umkehr.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 06.05.2009 19:30


Entre les murs
12.03.2009


© polyfilm

Im 20. Pariser Arrondissement, einem Multi-Kulti-Viertel und sozialem Brennpunkt, bereiten sich der junge Lehrer François (François Bégaudeau) und seine Kollegen auf das neue Schuljahr in ei­ner Klasse mit vielen Migrantenkindern vor.

Sie haben die besten Absichten, ihren Schülern das not­wendige Wissen beizubringen und sich nicht entmutigen zu lassen. Vor allem François ver­sucht, im Französischunterricht nicht nur notwendige Fakten und sprachliche Kompetenz zu vermit­teln, sondern auch soziale Werte menschlichen Zusammenlebens, Respekt und Toleranz.

Im Klassenraum mit 14- bis 15-jährigen Schülern unterschiedlicher Nationalitäten prallen Meinun­gen und Kulturen aufeinander, ein Mikrokosmos des heutigen Frankreichs und seiner gan­zen ethni­schen Vielfalt. Der engagierte Lehrer gibt trotz aller Widrigkeiten nicht auf, weicht Kon­frontatio­nen nicht aus, kämpft gegen Leistungsverweigerung und Aggression, fördert mit unkon­ventio­nellen Methoden die Stärken der Jugendlichen und gibt eigene Schwächen zu.

Er spielt auf Risiko und gewinnt für alle ein Stückchen mehr Gerechtigkeit und Demokratie.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 01.04.2009 19:30


Österreich-Premiere "Gangster Girls"
10.02.2009


© Stadtkino

dekArTe plant in Zusammenarbeit mit dem Stadtkino-Filmverleih noch vor dem offiziellen Kinostart in Österreich eine Vorpremiere des Films.

Die Regisseurin, Tina Leisch, hat den Film im Anschluss an ihr ?MEDEA-Projekt? in der Justizanstalt Schwarzau gedreht. Sie wird bei der Präsentation anwesend sein und in einem Podiumsgespräch mit Experten ihre Sichtweise darlegen.


Vorläufige Liste der geladenen Gäste für die Podiumsdiskussion*:

# Brigadier Gottfried Neuberger (Anstaltsleiter der JA Schwarzau)
# Hofrätin Dr. Essenther (Anstaltsleiterin JA Gerasdorf)
# a.o. Univ.Prof. Dr. Mag. Wolfgang Gratz
(Studiengangsleiter Public Management FH Campus Wien)
# Tina Leisch (Regisseurin)
# Moderation: Sabine Etl
# Organisaton: Winfried Koppensteiner (dekArTe)

* Änderungen noch möglich, Angaben ohne Gewähr



Synopsis

Sie pendeln zwischen Heroinkick und Spielzeugpistolenüberfall, zwischen Kaufrausch und heulendem Elend. Sie lernen Englisch und Gefängnisjargon. Sie warten auf herein geschmuggeltes Ersatzglück und den nächsten Ausgang.

Im einzigen österreichischen Frauengefängnis Schwarzau teilen Drogenkurierinnen, Räuberinnen und Betrügerinnen Zellen und Liebessehnsucht, Wuzzeltabak und Duschgel. Sie träumen von ihren fernen Kindern oder von einem der jugendlichen Häftlinge aus der Justizanstalt für männliche Jugendliche Gerasdorf, die einmal in der Woche zu einem koedukativen Theaterworkshop ins Frauengefängnis gebracht werden.

Was brachte sie hinter Gitter und was macht das Gefängnis mit ihnen? Die Antworten, die die jungen Frauen improvisierend auf der Bühne präsentieren, sind oft ganz andere, als diejenigen, die sie in intensiven Interview-Tableaus geben. So entsteht ein vielschichtiges, von den Gefangenen selbst gezeichnetes Bild des sozialen Raumes Gefängnis.
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Website Gangster Girls

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 04.03.2009 19:30


VORANKÜNDIGUNG - Gangstergirls
19.01.2009

Die Österreichpremiere des Films Gangstergirls (eine Dokumentation über das Medea-Projekt von Tina Leisch in der Justizanstalt Schwarzau 2007) konnte von dekArTe ins Zentralkino geholt werden.

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 04.03.2009 19:30


Rainer Hauer - Die Die Verteidigungsrede des Sokrates
19.01.2009



Rainer Hauer geboren 1932, Urgroßcousin des Wiener Neustädter Komponisten Josef Matthias Hauer (1883-1959).

Rainer Hauer studierte Sprachwissenschaften (Dr. Phil., Promotion über die Dramatik Gerhart Hauptmanns), ergriff aber den Beruf des Schauspielers. Als Schauspieler und Regisseur wirkte er an den Theatern Nürnberg, Frankfurt, Stuttgart, Bochum und Berlin; weit gefächertes Repertoire von Aischylos über Shakespeare, Goethe, Ibsen bis Ionesco und Dürrenmatt. 1976-1990 Direktor des Grazer Schauspielhauses. Danach wieder Schauspieler: Schauspielhaus Bochum, Bad Hersfelder Festspiele, Wiener Burgtheater. An der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Professor für Sprachgestaltung und Sprechtechnik.

In den letzten Jahren vermehrt Soloprogramme: ?Teufelsworte?, ?Abraham a Sancta Clara?, ?Medi-ZYNISCH-Literarisches Crossover? sowie die Rolle des Teufels im ?Jedermann?.

Rainer Hauer wirkte 2002/03 beim Wiener Neustädter Antike-Projekt mit, darunter am 24.10.2002 im Festsaal des Bundesgymnasiums Wiener Neustadt (?Ein Abend mit Sokrates?). Mit der ?Verteidigungsrede des Sokrates? stellt Hauer eine der berühmtesten Reden des abendländischen Kulturkreises vor.

Das Honorar hat dankenswerterweise der Absolventenverband des Bundesgymnasiums Wiener Neustadt übernommen.

Die ?Freien Spenden? dienen der Bezahlung der Spesen. Allfällige Überschüsse kommen der Theaterarbeit des Ensembles ?DITHYRAMBOS ? Griechisch-Chor am BG Babenbergerring? zugute.


Ort und Zeit der Aufführung: Bundesgymnasium Babenbergerring Wiener Neustadt - Festsaal, 16.02.2009 19.00

ANTIKE heute
Griechisch-Forum am BG Babenbergerring Wiener Neustadt



Hamlet
19.01.2009


© Filmladen

New York, 2000: Der Präsident und Vorstandsvorsitzende der Denmark Corporation (Sam Shepard) ist tot. Ausgerechnet sein Bruder Claudius (Kyle MacLachlan), der des Mordes verdächtigt wird, hat seinen Posten übernommen und nach nur zweimonatiger Trauerzeit die Witwe Gertrude (Diane Venora) geheiratet. Ihr Sohn Hamlet (Ethan Hawke), der in die hübsche Ophelia (Julia Stiles) verliebt ist - eine Liebe, die verboten ist - leidet sehr unter der Situation. Als Hamlet erkennt, dass er dafür bestimmt ist, den Tod seines Vaters zu rächen, beginnt eine unheilvolle Serie von Entdeckungen, Lügen und Intrigen, die das Leben aller Beteiligter zerstören wird.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 04.02.2009 19:30


Il piu bel giorno della mia vita/Der schönste Tag in meinem Leben
15.12.2008


© Polyfilm

Durch die unbestechlichen Augen eines Kindes gesehen entfaltet sich das Bild einer italienischen Familie über drei Generationen. Die Grossmutter Irene (Virna Lisi), ist eine noch sehr jugendliche ältere Dame, die allein in ihrer alten Villa voller Erinnerungen lebt. Für sie sind die Familienzusammenkünfte das Ein und Alles. Die brüchige Fassade wird von Irenes kleiner Enkelin Chiara genaustens registriert. Mit der Videokamera, die sie zur ersten Kommunion geschenkt bekommt, spürt sie dem familiären Reigen von Desorientierung, Geheimnissen und Sehnsüchten nach.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 07.01.2009 19:30


Être et avoir
25.11.2008


© Stadtkino Wien

Ein steiniger Weg, schneebedeckte Straßen voller Rollsplitt, führt zur Schule. Dort lernen wir Monsieur Lopez und seine Schützlinge kennen, die alle zur selben (und einzigen) Klasse gehen: Alizé, Marie-Elisabeth, Julien, Létitia, Olivier, Axel und, nicht zu vergessen, den kleinen, aufmüpfigen Jojo, der nie ganz bei der Sache ist und es auf dem steinigen Pfad, auf dem wir alle Lesen, Schreiben, Rechnen und schließlich Erwachsenwerden lernen, gar nicht lustig hat. So gerne wie hier hat man seit Jean Vigo im Kino nicht mehr die Schulbank gedrückt. (Michael Omasta)
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Stadtkino-Zeitung.pdf
Quelle Stadtkino Wien

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 03.12.2008 19:30


Daratt - Trockenzeit
09.10.2008


© Stadtkino Wien

Der Film erzählt von dem Jugendlichen Atim, der auszieht, den Mörder seines Vaters zu suchen, der vor seiner Geburt getötet wurde. Er findet den Mörder, der sich mittlerweile niedergelassen hat und eine Bäckerei betreibt. Atim lässt sich als Lehrling einstellen und beginnt, das Handwerk zu lernen. Langsam entwickelt sich eine merkwürdige Beziehung zwischen den beiden. Während der Ältere seinen Lehrling adoptieren möchte, hadert dieser mit seinen Gefühlen und erkennt in dem Bäcker die Vaterfigur, die er immer vermisst hat.
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In Zusammenarbeit mit dem Weltladen

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 05.11.2008 19:30


ME<le>A
14.09.2008



tanz·musik·sprach·werk

Winfrid Koppensteiner text·konzept
Sebastian Prantl bewegungs- & raum·konzept
Werner Schulze musik·konzept
Ensemble DITHYRAMBOS
Evelyn Kraut, Anna & Lisa Rehak, Viola De Stefani, Dieter Gansterer, Winfrid Koppensteiner, Erich Neubauer
Tanz Atelier Wien Sebastian Prantl
Nanina Kotlovsky, Paola Picazo, Florian Berger, Sebastian Prantl, Patric Redl, Manuel Wagner
Ensemble LOGOS
Ulrike Sych, Johann Leutgeb
Maria Augustin, Mehrdad Pakbaz, Wilfried Satke, Adi Schober, Werner Schulze, Hans Tschiritsch, Ekrem Ilker Ülsezer

Zeiträtsel, geboren aus dem Geist der Vergangenheit? Was besagen Jahrtausende alte Texte? Humanismus heute - in einer global vernetzten Welt?
ME<le>A zeichnet einen Bogen der Kommunikationssehnsucht, vom Geistigen bis ins Absurde. Eine ?Reise an den Anfang?, der Liedtexte aus Antike und Mittelalter zugeordnet sind. Zwei Themen bestimmen diesen Kreis: Der Mensch in seinem Verhältnis zu den antiken Göttern beziehungsweise zum Gott des Christentums; die Liebe zwischen Frau und Mann vom Erblühen bis zum Verblassen.

Eintritt: 12,- ?, ermäßigt 9,- ?.
Kartenvorverkauf: Theaterkasse, Herzog Leopold Straße 17, Wiener Neustadt
Telephon 02622/295 21 (Montag bis Samstag 13-19 Uhr)


Ort und Zeit der Aufführung:
Wiener Neustadt, Sankt Peter an der Sperr
Mittwoch, 1. + Donnerstag, 2. Oktober 2008, 19.30 Uhr






HALLAM FOE
30.07.2008


© polyfilm

Manche sehen die Welt mit anderen Augen. Andere sehen sie durch ein Fernglas?

Hallam Foe hat ein ungewöhnliches Hobby: er schleicht sich in das Leben anderer, beobachtet ihren Alltag, sieht ihre kleinen Geheimnisse und großen Sehnsüchte ? und kennt sie so oft besser als sie sich selbst. Dabei bleibt er stets passiver Zuschauer ? das eigene Leben zieht regelrecht an ihm vorbei. Erst als er über den Dächern von Edinburgh die Liebe entdeckt, beginnt er das Leben mit anderen Augen zu betrachten ? und lernt, auch sein eigenes in die Hand zu nehmen.

HALLAM FOE ist eine verträumt skurrile Liebesgeschichte über Seh(n)süchte für den Teenager in jedem von uns und eine großartige Liebeserklärung an die Stadt Edinburgh. Cool, hip, humorvoll und berührend mit einem chartverdächtigen Britpop- Soundtrack.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 03.09.2008 19:30


Ten Minutes Older
11.07.2008


© filmladen

Mit aller kreativer Freiheit bringen die sieben Regisseure dieses außergewöhnlichen Projekts ihre persönliche Interpretation von "Zeit" in jeweils zehn Minuten auf die Leinwand. TEN MINUTES OLDER spiegelt entscheidende menschliche Erfahrungen wie Geburt und Tod, Liebe und Sex, das Drama des Augenblicks, Geschichte und urzeitliche Mythen an so verschiedenen Schauplätzen wie dem Dschungel Südamerikas und den Straßen von New York. Kombiniert in einem Feature-Film, gewinnen die individuellen Kurzfilme der einzelnen Regisseure eine neue Bedeutung. Die Verbindungssequenzen werden durch das beeindruckende Trompetenspiel von Hugh Masekela untermalt.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 06.08.2008 19:30


Sweet And Lowdown
16.06.2008


© filmladen

SWEET AND LOWDOWN ist die fiktive Biographie des Jazzmusikers Emmet Ray (Sean Penn). Der "zweitbeste Jazzgitarrist nach Django Reinhardt" ist privat ein rechtes Ekel, ein "lowdown". Kaum greift er jedoch zur Gitarre, sind seine Sünden vergeben und vergessen, so begnadet ist sein Spiel. In Atlantic City lernt er die Wäscherin Hattie kennen, wobei dem Egozentriker lange Zeit nicht auffällt, dass Hattie stumm ist.
Mit swingendem Jazz auf höchstem Niveau, einer Story voll hakenschlagender Wendungen und grandiosen Darstellern inszenierte Woody Allen leichthändig eine melancholische Komödie, die nicht nur typische Allen-Elemente wie Slapstick und pointierte Dialoge aufweist, sondern durch ihre fast dokumentarische Dichte und ein faszinierend eingefangenes Zeitkolorit das Zeug zum Klassiker hat.
"Emmet Ray hat nie wirklich gelebt, aber er könnte durchaus eine reale Figur gewesen sein. Er ist schrullig, aber authentisch." (Ira Gitler, Jazzkritiker)
"Trotz der überragenden Leistungen von Sean Penn, Samantha Morton und Uma Thurman ist der eigentliche Star des Films die Musik. SWEET AND LOWDOWN ist eine hinreißend melodiöse Liebeserklärung an den Jazz der 30-er Jahre und die Musik Django Reinhardts." (New York Times)
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 02.07.2008 19:30


Über Wasser
18.05.2008


© polyfilm

Die neue österreichische Filmdokumentation "Über Wasser" des Regisseurs Udo Maurer erzählt in drei Kapiteln aus drei unterschiedlichen Teilen unserer Erde von der existentiellen Bedeutung des Elements Wasser für die Menschheit. Ein scheinbar banales und selbstverständliches Faktum wird so zu einer spannenden und unmittelbaren Erzählung vom alltäglichen Kampf ums Überleben.

Trotz des Wassers. Ohne das Wasser. Mit dem Wasser. Von den Fluten und Überschwemmungen im Mündungsgebiet des Brahmaputra in Bangladesch, über die ehemals florierende Fischerei- und Hafenstadt Aralsk am Aralsee, die heute verloren in der trockenen kasachischen Steppe liegt, bis zum täglichen Kampf aller gegen alle um ein paar Kanister sauberen Wassers in Kibera, dem größten Slum im afrikanischen Nairobi.

"Über Wasser" ist ein dokumentarisches Lehrstück über ein großes Thema: ein eindringlicher Versuch, die Selbstverständlichkeit und Vertrautheit unseres Alltags mit ein paar Fragen, Ahnungen und Zweifeln zu erschüttern.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 04.06.2008 19:30


Keine Sorge, mir gehts gut
10.04.2008


© polyfilm

Familienidylle und Familiengeheimnis liegen oft nahe beieinander?
KEINE SORGE, MIR GEHT´S GUT ist ein aufwühlender, intelligenter Gefühlsthriller. Im Zentrum des Geschehens steht ein rätselhaftes Familiengeheimnis das auf den ersten Blick recht harmlos erscheint, aber im Laufe des Films erschreckende Dimensionen annimmt. Treffend im Ton und voller Emotion erzählt der Film von Zusammenhalt, Vertrauen, Schutz und Intimität innerhalb der Familie.
Nach ihrer Rückkehr aus den Sommerferien erfährt Lili (MÉLANIE LAURENT), dass ihr Zwillingsbruder nach einem heftigen Streit mit dem Vater (KAD MERAD) das Elternhaus verlassen hat. Wochen vergehen ohne ein Lebenszeichen von Loïc. Lili befürchtet das Schlimmste. Nach Monaten erhält sie überraschend eine Ansichtskarte von ihrem Bruder, bald darauf eine weitere, dann noch eine. Lili begibt sich auf die Suche nach dem Verschwundenen und kommt dabei einem Familiengeheimnis auf die Spur...
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 07.05.2008 19:30


Der Mann, der die Sterne macht
13.03.2008


© Filmladen

Von Sizilien, so Giuseppe Tornatore, könne man nicht glaubhaft erzählen, daher erfand er die Geschichte des Betrügers Joe Morelli, der mit einem Kleinlastwagen die Insel bereist, in den Dörfern und Städten eine Kamera aufbaut und den Schaulustigen erzählt, er mache im Auftrag der Universalia-Studios Probeaufnahmen von unverbrauchten Talenten. Gegen eine Unkostenbeitrag von 1.500 Lire finden sich genügend Filmbegeisterte, die von einer Karriere als Leinwandstar träumen. Doch in der Kamera sind nur unbrauchbare Filmreste. Eines Tages lernt Morelli das Waisenmädchen Beata kennen, und wie einst Fellinis Celsomina wird Beata Morellis Assistentin. Tornatores nostalgiegetränkter Film hat weniger mit dem Kino an sich als mit den Träumen und Vorstellungen, die die Menschen damit verbinden, zu tun. Und es ist ein Film über die Läuterung eines Menschen, der am Ende Sizilien als ein anderer verläßt, als er es einst betreten hat.
Der Mann, der die Sterne Macht ist ein nostalgisch-romantisch-tragikomisches Road Movie, eine Hommage an das Kino und die Tage des Neorealismus, eine Liebeserklärung an die Menschen Süditaliens.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 02.04.2008 19:30


Forty Shades of Blue
09.02.2008


© Stadtkino Wien

Forty Shades of Blue erzählt die Geschichte eines ungewöhnlichen Paares aus Memphis, Alan James und seine Freundin Laura.
James gilt als Musiklegende, seit er in den 60er Jahren als einer von wenigen Weißen schwarze Musik produzierte. Heute lebt er auf großem Fuß, sein komfortables Wohnhaus liegt in einem modischen Viertel der Stadt. Laura ist eine russische Immigrantin, die James auf einer Tournee in Moskau kennenlernte. Eines Tages taucht Alans erwachsener Sohn Michael in Memphis auf, zum ersten Mal seit Jahren. Das Verhältnis zwischen den beiden Männern ist nicht unkompliziert, und bald entwickelt sich die spontane Feindseligkeit, die Michael der neuen Freundin seines Vaters entgegenbringt, in eine andere Richtung.
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Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 05.03.2008 19:30


Les Temps qui changent
20.01.2008


© Filmladen

Aus Europa kommend, trifft Antoine (Gérard Depardieu) in Tanger ein, wo er die Errichtung eines audiovisuellen Zentrums überwachen soll. Seine Aufgabe ist es, den Fortgang der Arbeiten zu beschleunigen. Doch insgeheim hofft er, hier Cécile wiederzufinden. Seit mehr als dreißig Jahren hat er nicht aufgehört, sie in stiller Besessenheit zu lieben. Cécile (Catherine Deneuve) hat Antoine vergessen. Sie ist nach Nordafrika ausgewandert und durch die Prüfungen der ehelichen Routine mit Nathan gegangen. Der ist ein marokkanisch-jüdischer Arzt und jünger als sie. Gemeinsam haben sie einen Sohn, Samy. Er lebt in Paris und besucht sie in den Ferien.

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 06.02.2008 19:30


Down by law
02.01.2008


© Stadtkino Wien

"It's about two people who choose to be losers and a third who has bought the American Dream." (Roger Ebert) Die verhaßte Gemeinsamkeit dreier Sonderlinge in einer Gefängniszelle: John Lurie, der immer zerknautschte Tom Waits und der damals noch unbekannte Oscar-Preisträger Roberto Benigni. Aus einem klassischen chain-gang-Start, der Flucht in Ketten durch die Sümpfe von Louisiana, entwickelt sich Jarmuschs vielleicht schönste Komödie. (Maya McKechneay)

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 02.01.2008 19:30


China Blue
20.11.2007


©Docu Zone Austria

Sie fliegt im Mondlicht, nutzt ihre Zauberkräfte und muss dafür viel opfern ? das ist die Geschichte der tapferen Shiang-Shiang, die sich auf den schweren Weg macht, weit weg von Zuhause Kung-Fu-Meisterin zu werden. All dies ist nur ein Traum, entsprungen der Fantasie der 16-jährigen Jasmin. Ganz ohne magische Kräfte, aber mit vielen Entbehrungen, muss sie täglich ihr Leben als Fadenabschneiderin in einer chinesischen Bekleidungsfabrik meistern. Nur in ihrer Traumwelt kann sie manchmal dem harten Alltag entkommen.

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 21.11.2007 19:30


Snow White
03.11.2007


©Luna film

Party, Sex und Drogen beherrschen das Leben der 20jährigen Nico (Julie Fournier) von der "Zürcher Goldküste". Ihr Leben beginnt eigentlich erst abends, wenn sie im Club ihres Freundes Boris Kokain schnupft und abtanzt. Als sie eines Abends auf den Rapper Paco (Carlos Leal) trifft, ändert sich alles. Paco stammt aus einer spanischen Migrantenfamilie und hadert mit seinem Erfolg: Seine Lieder werden in Supermärkten gespielt, aber die kämpferischen Texte will niemand verstehen. Nico ist von der ungestümen Wut des Musikers hingerissen und Paco ist von Nicos scheinbar sorgloser und spontaner Art beeindruckt. Doch Nico beginnt, Pacos "Rebellion" in ihre eigene Welt zu übertragen - mit selbstzerstörerischen Folgen.

Neugierig? Mehr Infos hier

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 07.11.2007 19:30


Mein liebster Feind
01.10.2007


©Filmladen

Aufgrund einer Kette von Zufällen lebt der 13-jährige Schüler Werner Herzog für einige Monate in derselben Wohnung mit Klaus Kinski. Die ersten 48 Stunden nutzt Kinski unverzüglich zur systematischen Verwüstung des gesamten Mobiliars. Damit ist einer von zahllosen noch folgenden Tobsuchtsanfällen vorüber. Herzog weiß, was ihn erwartet, als er Jahre später mit ihm zum ersten Mal für den Film »Aguirre, der Zorn Gottes« zusammenarbeitet. Vier weitere Filme sollten folgen.
»Mein liebster Feind« ist ein Film über die für Außenstehende immer rätselhaft gebliebene Haßliebe der beiden zueinander, über das tiefe Vertrauen, das Schauspieler und Regisseur miteinander verband, und die Mordpläne, die sie gleichzeitig gegeneinander schmiedeten.

Neugierig? Mehr Infos hier

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 03.10.2007 19:30


Lageplan des Zentralkinos
21.08.2007

Für alle ortsunkundigen Gäste, die sich Filme des Filmclubs Dekarte anschauen möchten.



Das Kino befindet sich in der Lange Gasse 26.


Iklimler
20.08.2007


©Stadtkino

Der Archäologieprofessor Bahar (Ebru Ceylan) und Isa (Nuri Bilge Ceylan), die für eine türkische TV-Soapopera arbeitet, verbringen ihren Urlaub an der türkischen Mittelmeerküste. Ihre Beziehung ist erkaltet, Isa trennt sich von Bahar. Jahre später bereut Isa seine Entscheidung und versucht, seine Liebe zu retten.

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 09., 10., 12. und 13.09.2007 19:30


SommerkiNÖ
26.07.2007

?DEKA®TE ? Verein für Theater- und Kinokultur? hat im Rahmen des von der Kulturabteilung des Landes NÖ geförderten ?SommerkiNÖ? ein ambitioniertes Programm erstellt, das von 31. August bis 13. September im ZENTRALKINO in Wiener Neustadt dargeboten wird. Diese Veranstaltungsreihe hat nichts mit dem ?Sommerkinotraum? am Hauptplatz zu tun, sondern möchte aus Anlass ?50 Jahre Europäische Union? die neuen Mitgliedstaaten bzw. Beitrittskandidaten vorstellen und durch die hauptsächlich in Originalversion (mU) gezeigten Film für ein besseres Verständnis unserer Nachbarn (Ausnahme: Rumänien und Türkei) sorgen.

Das Programm:

Fr. 31. Aug. - 12:08 Östlich von Bukarest (Rumänien/2006)


©Stadtkino

Sa. 1. Sept. - Kontroll (Ungarn/2003)


©Filmladen

So. 2. Sept. - Cesky Sen (Tschechien/2004)


©Polyfilm

Mo. 3. Sept. - Der Garten (Slowakei/1995)


©Filmladen

Do. 6. Sept. - Auswege (Bosnien/2003)


©Polyfilm

Fr. 7. Sept. - Svjedoci (Kroatien/2003)


©Stadtkino

Sa. 8. Sept. - 011 Beograd (Serbien/2003)


©Polyfilm


Am Di., dem 4. Sept. gibt es die berührende und mehrfach ausgezeichnete Dokumentation Aus der Zeit und am Mittwoch, dem 5.Sept. ist (aus dem Jahresprogramm von DEKA®TE der afrikanische Film Bamako zu sehen.

In weiterer Folge ist bis zum 13. Sept. der türkische Film IKLIMLER geplant.




Das SommerkiNÖ findet mit freundlicher Unterstützung der Volksbank statt.


Hiroshima mon amour
10.07.2007

A. Resnais

Eine verheiratete französische Schauspielerin reist 1957 für Filmaufnahmen nach Hiroshima und begegnet dort am vorletzten Drehtag einem ebenfalls verheirateten japanischen Architekten. Sie nimmt ihn mit in ihr Hotelzimmer und schläft mit ihm. Als sie ihn am anderen Morgen nackt in ihrem Bett liegen sieht, erinnert sie sich an ihre erste große Liebe in ihrer Heimatstadt Nevers. Sie war erst achtzehn und verliebte sich in einen fünf Jahre älteren deutschen Besatzungssoldaten. Heimlich treffen sich die beiden beinahe jeden Tag. Doch ihre Liebe endete tragisch und über dieses traumatische Erlebnis ist sie nie hinwegekommen.

Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 01.08.2007 19:30


Vitus
07.03.2007

F. Murer

Vitus ist ein Bub wie von einem anderen Stern: Er hört so gut wie eine Fledermaus, spielt wunderbar Klavier und liest schon im Kindergarten den Brockhaus. Kein Wunder, dass seine Eltern eine ehrgeizige Karriere wittern: Vitus soll Pianist werden. Doch das kleine Genie bastelt lieber in der Schreinerei seines eigenwilligen Grossvaters, träumt vom Fliegen und einer normalen Jugend. Schliesslich nimmt Vitus mit einem dramatischen Sprung sein Leben in die eigene Hand...



Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 04.04.2007 19:30


Ewigkeit und ein Tag
12.03.2007

Es ist Sonntag. In der Abenddämmerung fällt Regen auf Thessaloniki. Alexander, ein berühmter Schriftsteller, will das Haus am Meer verlassen, das er schon immer bewohnt hat. Er findet einen Brief, in dem Anna, seine Frau, von einem Sommertag spricht, der mehr als dreißig Jahre zurückliegt.Der Brief wird Anlass zu einer ungewöhnlichen Reise, bei der sich Vergangenheit und Gegenwart durchdringen. Während Alexander den trügerischen Wortschöpfungen seiner Romane nachjagte, sind die Glücksmomente seines Lebens vorübergezogen. Momente, die er jetzt zurückholen möchte.Für einen Tag. Für die Ewigkeit....Der Film wurde 1998 in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet


am 14.2.2007 in ihrem Zentralkino


Das Programm 2007 ist Online
09.01.2007

Auch für das Jahr 2007 hat DEKA®TE ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt, das neben Filmen in Originalsprache Streifen aus Österreich, so genannte ?Klassiker?, Retrospektiven und Arbeiten mit sozialem Hintergrund im ZENTRALKINO anbietet. Dabei ergibt sich wieder die bewährte Zusammenarbeit mit dem Welthaus/Weltladen und dem Kulturamt Wiener Neustadt.

Auf viele außergewöhnliche Kinostunden freut sich das
DEKA®TE - Team


hier gehts zum aktuellen Programm:

DAS DEKA®TE-PROGRAMM 2007


Der Dekarte Kulturtipp
06.10.2006

Lange Nacht der Museen 2006

TREFFPUNKT MUSEUM
Sammelplatz für alle Besucherinnen und Besucher ist der ?Treffpunkt Museum? am Heldenplatz. Dort erhalten Sie Informationsbroschüren und ?Lange Nacht?-Tickets bereits am Freitag, dem 6. Oktober, von 10.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag, dem 7. Oktober, ab 9.00 Uhr.

TICKETS
Das Ticket gilt von 18.00 bis 1.00 Uhr als Eintrittskarte für alle beteiligten Museen und als Fahrschein für die Shuttlebusse.

Kaufpreis:
regulär: ? 12,?
ermäßigt: ? 10,?

Ermäßigte Tickets für Ö1-Club-Mitglieder, Schüler/innen, Studenten/innen, Senioren/Seniorinnen, Menschen mit Behinderung und Präsenzdiener. Der Eintritt für Kinder bis 12 Jahre ist frei. Im Vorverkauf ist das Ticket bei allen teilnehmenden Museen erhältlich. Das ?Lange Nacht?-Ticket garantiert nicht den Eintritt zu einer Veranstaltung, sofern Engpässe in der Kapazität bestehen.

ROUTEN
Der ?Treffpunkt Museum? am Heldenplatz ist gleichzeitig zentraler Ausgangspunkt der Busrouten und der City-Tour. In Intervallen von ca. 15 Minuten werden von 18.00 bis 1.00 Uhr alle Veranstaltungsorte angefahren. Den genauen Verlauf der Busrouten entnehmen Sie bitte den Routenplänen im Booklet oder dem Internet. Alle Haltestellen der Busse sind speziell gekennzeichnet. Die Museen der Wiener Innenstadt erreichen Sie am besten zu Fuß.

Österreichisches Filmmuseum
Augustinerstraße 1
1010 Wien
Telefon: 01/533 70 54
Telefax: 01/533 70 54-25
eMail: office@filmmuseum.at
Homepage: http://www.filmmuseum.at


Cinema Surprise
24.05.2006

WANN : 24.Mai 19:30
WO : Cafe Wenninger
Welcher Film :

das ist eine ÜBERRASCHUNG !



dies ist vermutlich das letze "Cinema Surprise" !

lg. Das Dekarteteam


Cinema Surprise
29.03.2006

WANN : 30.MÄRZ 19:30
WO : Cafe Wenninger
Welcher Film :

das ist eine ÜBERRASCHUNG !




KINOPROGRAMM 2006
16.01.2006

Liebe Cineasten und alle die es noch werden wollen !

das neue Programm 2006 ist online !


OIDIPUS crossover im Cafè Wenninger
14.12.2005

Am 15.12. um 19.30 lädt Dekarte zum weihnachtlichen Oidipus-Crossover-treffen.
Im Cafè Wenninger wird die fertig geschnittene DVD vom Oidipus-Crossover auf einer großen Leinwand gezeigt.



Sicher besonders interessant für die Mitwirkenden, die vom eigentlichen Schattenspiel nur wenig mitbekommen haben.

Eingeladen ist jeder! Natürlich bei freiem Eintritt!

Deswegen genießen sie das multikulturelle Schattenspiel bei Cafe und Kuchen.

Auf Ihr Kommen freut sich das Dekarte-Team


Cinema Surprise
21.10.2005

Dekarte startet am Do.27.10.05 um 19.30 die erste Vorführung von CINEMA SURPRISE im Cafe WENNINGER.



Cinema Surprise ist Kino mit Überraschungseffekt. Für angenehmes Ambiente sorgt das Cafè Wenninger. Genießen Sie die "Surprise" bei einem Kaffee...

Welcher Film gezeigt wird? Soviel ist sicher, es ist ein guter Klassiker.

In Zukunft wird es möglich sein, über Internet über das Programm zu "Voten".
Der Film mit der höchsten Stimmenanzahl, wird gezeigt.

Dekarte ist ein Verein und Vereine brauchen finanzielle Mittel um diese Projekte zu verwirklichen. Wir sind daher auf unterstützende Mitglieder angewiesen. Falls Sie uns unterstützen wollen, dann treten sie uns doch bei!

Die Mitgliedschaft (EUR 25.- pro Jahr) bringt eine Ermäßigung bei Filmen des Vereins und die Möglichkeit mit sich, an Veranstaltungen des CINEMA SURPRISE im Cafe Wenninger (ab Oktober 2005) teilzunehmen. Zahlscheine liegen an der Kasse des Zentralkinos auf: Eine genaue Adressenangabe (e-mail) ermöglicht die Aufnahme in die Mitgliedsdatei.


Oidipus Eindrücke
25.09.2005


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OIDIPUS CROSSOVER
15.09.2005

Am 22.-25.09.2005 ist es so weit!
Nach langem schweißtreibenden Arbeiten und Proben, wurde ein Theaterprojekt geboren - DAS OIDIPUS - crossover.




Auf der Grundlage des "Oidipus Tyrannos" des Sophokles wird das überall und jederzeit gültige Thema vom Scheitern des Menschen an irrationalen Mächten (Götter, Orakel) gezeigt: König Oidipus, der erkennen muss, dass er unwissentlich seinen Vater getötet und seine Mutter geheiratet hat. Wie weit reicht der Wille des Menschen? Was ist von einer höheren Macht vorbestimmtes Schicksal.....


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Oidipus:
Matthias Roland
Kreon: Peter Geiger
Iokaste: Michaela Mikesch
Teiresias: Berthold Janecek
Priester: Winfrid Koppensteiner
Bote aus Korinth: Ernst Johann Schwarz
Hirte des Laios, Diener im Palast zu Theben * Julius Müller Sphinx * Agnes Palmisano Chor, Einwohner Thebens: DITHYRAMBOS
gamelan: NGESTHI BUDOYO:
Sprecher: Johann Leutgeb

Dalang (Puppenspieler): Ki Kasidi Hadiprayitno

Auswahl javanischer Musik: Susilo Widodo & Tajan
Musikalische Inszenierung: Werner Schulze
Aufnahme & Tontechnik: Adi Schober
Licht: Erich Heyduck
Raumelemente: Kurt Foit
Filmausschnitte: Pier Paolo Pasolini *Edipo Re'
Regie: Harald Ruppert
Produktionsassistenz: Inga Günzl
Idee, Übersetzung, Choreinstudierung: Winfrid Koppensteiner


Die Aufführungen finden in Form eines javanischen Schattentheaters (wayang kulit) statt.

Karten-Bestellung:
tel 02622/29521 oder mobil 0650/302 02 82.

Karten zu 12,- oder 9,- (ermäßigt).

Über Ihr/euer Interesse freut sich:

Winfrid Koppensteiner



FILMTIPPS
13.08.2005

Da DEKA®TE nicht alle guten Filme nach Wiener Neustadt holen kann (das würde beim derzeitigen Mitgliederstand den Budgetrahmen spregen), biete ich eine Liste von empfehlenswerten Filmen an, die, wo auch immer sie noch im Programm aufscheinen sollten, durchaus sehenswert sind. Die Reihenfolge ist beliebig und stellt keine Wertung dar:

EIN ZUHAUSE AM ENDE DER WELT

HOTEL

DAS LEBEN, DAS DICH ERWARTET

DER SCHÖNSTE TAG IN MEINEM LEBEN

ALL THE REAL GIRLS

MY SUMMER OF LOVE

INTIME FREMDE

DIE GROSSE VERFÜHRUNG

SUITE HABANA

EIN FERPEKTES VERBRECHEN

SCHLÄFER

SHANDURAI UND DER KLAVIERSPIELER

KHAMOSH PANI

DAS LEBEN IST EIN WUNDER

BROKEN WINGS

YOUNG ADAM

DIE SYRISCHE BRAUT

PLAYA DEL FUTURO

DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES

WE FEED THE WORLD

Viel Vergnügen und herzlich willkommen bei DEKA®TE

dekArTe


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