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Neuigkeiten Kinoprogramm 3. Quartal 2012 18.05.2012 4. Juli - Peter Luisi: Ein Sommersandtraum ![]() © Polyfilm Benno (Burgschauspieler Fabian Krüger) mag sein Leben gern geordnet. Er liebt Beethoven und schöne Frauen. Die Nachbarin Sandra (Irene Brügger, bekannt unter ihrem Künstlernamen "Frölein DaCapo") und ihre Musik sind ihm ein Dorn im Auge. In ihrem Café, ein Stockwerk unter seiner Wohnung, probt Sandra lautstark ihre Songs, träumt vom großen Durchbruch und lässt sich von Bennos Beleidigungen nicht beeindrucken. Als Benno eines Morgens aufwacht, findet er – Sand. Und der kommt von niemand anderem als ihm selbst. Und er wird mehr. Jeden Tag. Und es folgt eine schreckliche Entdeckung: Je mehr Sand er verliert, desto leichter wird er. Mehr Sand heißt weniger Benno. Der Sand scheint etwas einzufordern, das Benno einfach nicht wahrhaben will – verborgene Sehnsüchte und geheime Wünsche, die mit der ungeliebten Sandra zu tun haben könnten. Benno beginnt zu ahnen, dass nur die nackte Wahrheit ihn vor dem endgültigen Verschwinden retten kann... Mehr... Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 04.07.2012 19:30 1. August - Susanne Bier: In einer besseren Welt ![]() © Filmladen Anton lebt den Spagat zwischen zwei Welten: Mehrere Monate im Jahr rettet er als idealistischer Arzt in einem afrikanischen Flüchtlingscamp Menschenleben. Zu Hause, in der Idylle der dänischen Provinz, muss er sich als engagierter Vater und Ehemann den Herausforderungen des Familienalltags stellen. Seine Ehe mit der Ärztin Marianne steht kurz vor dem Aus, als die innige Freundschaft seines Sohns Elias zu seinem einsamen Schulkameraden Christian eine lebensgefährliche Wendung nimmt und Anton vor die Frage stellt: Wie stark sind sein Glaube an die Gerechtigkeit und der Wunsch, seine Haltung zu bewahren? Mehr... Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 01.08.2012 19:30 5. September - Icíar Bollaín: Und dann der Regen ![]() © Polyfilm Sebastian (Gael García Bernal) ist ein politisch engagierter, idealistischer Regisseur. In seinem Film über Christoph Kolumbus will er das Schicksal der unterdrückten Ureinwohner zeigen. Er reist nach Bolivien, das preiswerteste Land Lateinamerikas. Doch soziale Unruhen machen dem Regisseur und seinem geschäftstüchtigen Produzenten (Luis Tosar) einen Strich durch die Rechnung: 500 Jahre nach der Ankunft des Eroberers geht es nicht um Gold, sondern um das flüssige Menschenrecht Wasser - und die Filmemacher stehen plötzlich zwischen den Fronten… Das Drehbuch dieses neuen Films von Icíar Bollaín („Öffne meine Augen/Te doy mis ojos“ schrieb Ken Loach-Autor Paul Laverty. Mehr... Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 02.05.2012 19:30 MIMPI 14.05.2012 ![]() Idee, Konzept und Choreographie: Werner Schulze Das indonesische Wort „Mimpi“ bedeutet Traum. Es sind Bilder unserer Traumlandschaft, die in einer Entdeckungsreise durch die Weite unserer Seele vorüberziehen. Dabei spielen nicht nur Nachtträume eine Rolle, sondern mehr noch unsere Tag- und Lebensträume. MIMPI ist weder Show noch Entertainment, sondern deutet auf eine Reise. MIMPI erzählt eine Geschichte, ohne eine Geschichte zu erzählen. Innehalten, berührt werden, sich berühren lassen, vielleicht Überraschendem, einer neuen Welt begegnen. Oder schlicht Bilder, die verzaubern, wahrnehmen. Der blinde Erzähler, ein Priester, weiße Federn, Bambusstangen. Das Ei als Symbol der Hoffnung und des Neubeginns. Sie alle wollen uns etwas erzählen, führen zu Gedanken als Entströmungen über jene Themen, die den Menschen mehr bewegen als alle anderen: die Vereinigung von Liebe und Leid, von Tod und Geburt, Trost, Glück und Hoffnung. Solche Bruchstücke von Träumen, Anrisse von Geschichten rufen den Zuseher auf, eine Spurensuche nach Wegmarken im eigenen Leben zu beginnen. Vielleicht wird er sich fragen: War das Zeichnen des Weges bedeutungsvoller als das Erreichen des Ziels? Zeit verdünnen, Zeit verdichten, Singular/Dual/Plural, Chronos/Kairos, Raum und Raumpunkte, Tanz, Musik und theatralische Darbietung im Gleichgewicht. Die aus mehreren Kulturräumen (Indonesien, Iran, Europa) stammende Musik trägt dazu bei, Kontraste zu schärfen und Momente der Überraschung zu generieren. Veranstaltungsort: Gemeindezentrum Bad Erlach, Fabriksgasse 1, 2822 Bad Erlach Beginnzeit: 02. Juni 2012, 20 Uhr Ticketpreis: E 18,- | Kinder bis 14 J.: E 9,- KARTENVORVERKAUF: Gemeindeamt Bad Erlach, 02627/ 48214 Arena Nova , 02622/ 22360-0, www.arenanova.com und oeticket.com, 01/ 96096 Flyer zum Herunterladen Kunst und Natur 30.03.2012 Agnes Palmisano, Gesang Helmut Stippich, Schrammelharmonika und Gesang Daniel Fuchsberger, Kontragitarre und Gesang An der Schnittstelle von Volks- und Kunstmusik singt Agnes Palmisano mit ihrer farbreichen und wandlungsfähigen Stimme Kunstlieder von Franz Schubert ebenso wie den Wiener Dudler. Damit sich die Wiener Liedtradition nicht nur aus der Vergangenheit definiert, leisten Helmut Stippich und Daniel Fuchsberger neben anderen zeitgenössischen Komponisten ihren Beitrag. 18. April 2012, 19 Uhr Wr. Neustadt, Bernardisaal des Neuklosters Eintritt 15€ Studenten und Jugendliche 12€ Flyer zum Herunterladen Kinoprogramm 2. Quartal 2012 08.03.2012 4.April - Svet-Ake: Der Dieb des Lichts ![]() © Stadtkino Man nennt ihn "Svet-ake" ("Mr. Light"). Svet-Ake ist zwar der Elektriker aber für mehr als elektrisches Licht verantwortlich: Die Bewohner seines Landstrichs schwirren wie Motten um den umgänglichen und freundlichen Mann: Egal ob es nun ein elektrischer Kurzschluss ist oder ein Beziehungskurzschluss; egal ob es die sind, die die ganze Energie einer Stadt kontrollieren wollen, oder jene die jede Energie zum Leben aufgegeben haben; Svet-Ake ist immer zur Stelle mit praktischer Hilfe und Rat. Selbst wenn er dafür das Gesetz verbiegen muss: So wird der Stromzähler einer befreundeten Pensionistin so eingestellt, dass sie statt ihrer hohen Stromrechnung eine noch höhere Gutschrift bei den Energiewerken ausbezahlt bekommt. Doch Gutherzigkeit wird in einem Land, das mitten im politischen Umbruch steckt nicht automatisch belohnt. Wer weiterkommen will - und das will Mister Light - muss abwägen, mit wem man ins Bett steigt. Mehr... Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 04.04.2012 19:30 2. Mai - Die Frauenkarawane ![]() © poool Film Flirrende Hitze, mächtige Sanddünen, von weitem eine Karawane. Vertraute Bilder und doch ganz anders - denn diese Karawane besteht ausschließlich aus Frauen. Bei den Toubou, einem Nomadenvolk im Südosten der Sahara, ist es immer schon Frauensache, sich einmal im Jahr auf eine 1.500 Kilometer lange Reise zu begeben. Die Frauen durchqueren mit Kindern und vielen Kamelen die Wüste, um in den Oasen im Norden Nigers Datteln zu ernten und diese im Süden zu verkaufen. Der Weg ist beschwerlich, doch ein mögliches Verirren, Wassermangel, die Geburt eines Kindes unterwegs oder die lange Abwesenheit schrecken die Frauen nicht ab. Nur das Ergebnis zählt: Dank ihrer Einkünfte kann ein Nomadenhaushalt ein Jahr leben, ohne Tiere verkaufen zu müssen. Wenn Domagali, die Anführerin der Karawane, meint, dass die Reise auch in Zukunft unternommen werden soll, so bietet sie für Amina und Mariama, die von einem modernen Leben träumen, einen ganz anderen Anreiz. Fern von ihren Männern teilen sie - Nomadenfrauen unter sich - ihre Geheimnisse. Mehr... Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 02.05.2012 19:30 6.Juni - Le Havre ![]() © Stadtkino Marcel Marx (André Wilms), früher Autor und wohlbekannter Bohemian, hat sich vor längerer Zeit in sein frei gewähltes Exil, die Hafenstadt Le Havre, zurückgezogen. Hier geht er inzwischen der ehrenwerten, aber nicht sonderlich einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach. Der Traum vom literarischen Durchbruch ist längst begraben und trotzdem führt er ein zufriedenes Leben mit seiner Frau Arletty (Kati Outinen). Doch plötzlich erkrankt Arletty schwer, gleichzeitig kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt des minderjährigen Flüchtlings Idrissa (Blondin Miguel) aus Afrika. Mehr... Ort und Zeit der Aufführung: Zentralkino Wiener Neustadt, 06.06.2012 19:30 » zeige alle News |
